Banken-Krise Italien: Carige feuert Führungs-Spitze

Die italienische Problembank Carige tauscht ihre Führungsspitze aus. Die Bank kämpft gegen eine Schieflage.

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Die Carige Bank in Genua. (Foto: dpa)

Die Carige Bank in Genua. (Foto: dpa)

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Die italienische Banca Carige will laut Reuters mit neuer Führung aus der Krise. Das Institut gab am Dienstag die Trennung von Bankchef Guido Bastianini und Finanzchef Arturo Betunio bekannt. Vorstand Gabriele Delmonte werde interimsweise als Geschäftsführer fungieren. Ein neuer Bankchef solle so schnell wie möglich gefunden werden. Das Finanzressort werde vorübergehend von Gianluca Caniato geführt. Zuletzt hatte der Verwaltungsrat einen Misstrauensantrag gegen Bastianini mitgetragen, nachdem der Hauptinvestor Vittorio Malacalza diesem die Unterstützung entzog.

Die Problembank steht im Fokus der Europäischen Zentralbank (EZB). Nach Angaben des Geldhauses verlangt die EZB Klarstellungen, wie die Krise gelöst werden soll. Demnach soll das Institut bis zum 23. Juni seinen Kapitalbedarf sowie Pläne zur Reduzierung der faulen Kredite in den Büchern und zur künftigen Führung deutlich machen. Carige hat nach Einschätzung der EZB-Aufseher zu wenig Kapital und strebt daher die dritte Kapitalerhöhung seit 2014 an. Angepeilt wird ein Volumen von 450 Millionen Euro.

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