US-Staatsanwalt verlangt drei Jahre Haft für VW-Ingenieur

Einem VW-Ingenieur drohen im Diesel-Skandal drei Jahre Haft in den USA.

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Im VW-Dieselskandal fordert die US-Staatsanwaltschaft laut Reuters drei Jahre Gefängnis für einen VW-Ingenieur. Die Strafverfolger erklärten am Freitag vor einem Bezirksgericht in Detroit, die Angaben des Beschuldigten zeigten ein „Unternehmen, das seine ethische Verankerung verloren hat im Streben nach mehr Marktanteilen und Gewinnen“. Der Angeklagte ist ein Dieselmotor-Experte mit mehr als 30 Jahren Berufserfahrung bei VW. Er hat gestanden, die Aufsichtsbehörden getäuscht zu haben, und kooperiert mit den Ermittlern. Das Urteil soll am Freitag gesprochen werden. VW erklärte, weiter mit der Ermittlern zusammenzuarbeiten.

Im März hatte sich der Autobauer vor dem Bezirksgericht in Detroit für schuldig bekannt, geheime Software in Dieselautos eingebaut zu haben, um Abgastests zu manipulieren. Im Zusammenhang mit dem Skandal sind in den USA acht aktuelle oder frühere VW-Führungskräfte angeklagt. Zuletzt hatte ein Ex-Manager des Konzerns vor Gericht ein Schuldeingeständnis abgelegt. Ihm drohen bis zu sieben Jahre Haft und eine Geldstrafe von maximal 400.000 Dollar. Das Urteil wird für den 6. Dezember erwartet.

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