USA: Boston fürchtet Ausschreitungen bei Protesten

In Boston sollen am Samstag zwei Protestmärsche stattfinden. Die Stadt fürchtet Ausschreitungen von verfeindeten Lagern.

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Wissenschaftler demonstrieren am 19.02.2017 in Boston, USA, gegen die Trump-Regierung. Es kam zu Ausschreitungen. (Foto: dpa)

Wissenschaftler demonstrieren am 19.02.2017 in Boston, USA, gegen die Trump-Regierung. (Foto: dpa)

Die US-Ostküstenmetropole Boston rüstet sich nach den Krawallen von Virginia für zwei Protestveranstaltungen am Samstag. Die Behörden der Stadt planen laut Reuters nach eigenen Angaben, am ältesten Park der Vereinigten Staaten Straßensperren zu errichten und aus Sicherheitsgründen selbst Imbissstände zu verbieten. Für den Einsatz rund um den Boston Common sind 500 Polizisten vorgesehen. Dort ist eine Demonstration für die Meinungsfreiheit geplant, auf der rechte Redner auftreten sollen. Stöcke, Schläger und Waffen aller Art sind untersagt. Zudem gibt es in Boston einen Anti-Rassismus-Marsch, zu dem tausende Teilnehmer erwartet werden.

Die Behörden sind in Sorge, weil es am vergangenen Wochenende in Virginia am Rande des Neonazi-Aufmarsches zu schweren Ausschreitungen kam. Eine Gegendemonstrantin wurde getötet, als ein mutmaßlicher Rechtsextremer in eine Menschenmenge fuhr. Zudem ist die Bostoner Polizei durch den Anschlag in Barcelona alarmiert. Auch in den texanischen Städten Houston und Dalles werden am Wochenende Anti-Rassismus-Demonstrationen erwartet.

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