USA

Unter dem US-Präsidenten Donald Trump steht eine grundlegende Erneuerung der US-Wirtschafts- und Handelspolitik an. Das Verhältnis zu Asien, speziell China, ist allerdings noch unklar.

Das Weiße Haus ist Sitz des aktuellen US-Präsidenten Trump. (Foto: dpa)

Nach aktuellen Prognosen steuern die USA auf eine Rezession hin. Zuletzt hatte sogar der IWF berichtet, dass die deutsche Wirtschaft in einem weitaus besseren Zustand als die US-Wirtschaft sei. Eine faktische Erholung der US-Wirtschaft ist bisher ausgeblieben.

Der neue US-Präsident Donald Trump will die heimische Wirtschaft mit einer expansiven Fiskalpolitik beleben. Er will bis zu einer Billion Dollar in die Infrastruktur des Landes investieren, um die Wirtschaft anzukurbeln und Arbeitsplätze zu schaffen.

Das geplante Konjunkturprogramm muss finanziert werden, doch die Staatsschulden der USA erreichten im November 2016 einen neuen Rekordwert von 19,95 Billionen Dollar. Im Vorjahresmonat lag dieser Wert noch bei 18,83 Billionen Dollar. Wenn Gläubiger der USA Staatsanleihen massiv abstoßen sollten, könnten die USA auch ihr Haushaltsdefizit nicht mehr finanzieren und die Staatsschulden würden sprunghaft ansteigen. Unklar bleibt, ob Trump sein ambitioniertes Konjunkturprogramm tatsächlich durchsetzen kann.

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