Trump will Unternehmenssteuern auf 15 Prozent senken

US-Präsident Trump will die Steuern für Unternehmen und Angestellte drastisch senken. Allerdings muss er - wie bei allen Vorhaben - damit rechnen, dass der Kongress die Pläne zu Fall bringt.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic
US-Präsident Donald Trump spricht am 30.08.2017 in Springfield (Missouri, USA) über die geplante Steuerreform bei der Loren Cook Company. (Foto: dpa)

US-Präsident Donald Trump spricht am 30.08.2017 in Springfield (Missouri, USA) über die geplante Steuerreform bei der Loren Cook Company. (Foto: dpa)

US-Präsident Donald Trump hält an seinem Plan fest, die Unternehmenssteuern auf 15 Prozent abzusenken. Dieser Schritt sei zwingend, um die Wettbewerbsfähigkeit der US-Wirtschaft wiederherzustellen, sagte Trump in einer wirtschaftspolitischen Rede am Mittwoch in Springfield im Bundesstaat Missouri. „Wir müssen die Steuerquote für amerikanische Unternehmen senken, damit sie Arbeitsplätze in Amerika erhalten können, Arbeitsplätze in Amerika schaffen und um Arbeiter kämpfen, genau hier in Amerika“, sagte Trump. „Idealerweise möchten wir unsere Unternehmenssteuerquote auf 15 Prozent senken.“

Wirtschaftsvertreter und republikanische Politiker begründen die geplante Unternehmenssteuerreform damit, dass Firmen wettbewerbsfähiger werden müssten. In den USA gilt derzeit eine Körperschaftsteuer von 35 Prozent. Das ist weltweit einer der höchsten Sätze.

Manche Beobachter bezweifeln angesichts zahlreicher Querelen im Weißen Haus und Widerstand aus der eigenen Partei zunehmend, dass Trump wichtige Vorhaben wie die Steuerreform oder Großinvestitionen in die Infrastruktur wird umsetzen können. Trump appellierte daher an die bei seiner Rede anwesenden Kongressabgeordneten, die Steuerreform umzusetzen.

Trump sagte außerdem, dass das Steuersystem radikal vereinfacht werden müsse. Es sei aktuell unmöglich, seine Steuererklärung ohne Steuerberater durchzuführen, weil die Gesetze viel zu komplex geworden seien.

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung. Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung! Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***