UBS will ein Drittel der Arbeitsplätze durch Technologie ersetzen

UBS-Chef Ermotti rechnet damit, dass in den kommenden Jahren rund ein Drittel der Stellen durch technologische Lösungen ersetzt werden könnten.

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UBS-Vorstandsvorsitzender Sergio Ermotti und der Aufsichtsratsvorsitzende Axel Weber. (Foto: dpa)

UBS-Vorstandsvorsitzender Sergio Ermotti und der Aufsichtsratsvorsitzende Axel Weber. (Foto: dpa)

Bei der Schweizer Großbank UBS könnte Technologie in den kommenden Jahren rund ein Drittel der Stellen überflüssig machen. Einschließlich externen Mitarbeitern beschäftige das Institut zur Zeit fast 95.000 Personen, erklärte Konzernchef Sergio Ermotti in einem Interview dem Magazin Bloomberg Markets. „Man kann 30 Prozent weniger haben, aber die Jobs werden viel interessanter sein“, sagte er. Statt 50 Kunden könnten die Mitarbeiter dann 100 Kunden bedienen, und das auf eine viel ausgefeiltere Art und Weise.

„Die Technologie wird helfen, die Kostenbasis zu reduzieren.“ Gleichzeitig müsse aber ein großer Teil der Einsparungen reinvestiert werden, um technologisch auf dem neusten Stand zu bleiben, erklärte Ermotti. Er erwartete keinen „Big Bang“, sondern eine graduelle Verschiebung über die kommenden zehn Jahre.

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