China weitet Ausgaben für Forschung und Entwicklung deutlich aus

Die chinesische Regierung weitet ihre Investitionen in Forschung und Entwicklung deutlich aus.

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China hat nach Angaben des zuständigen Ministers 2017 umgerechnet gut 226 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung investiert. Das entspreche einem Zuwachs von 14 Prozent gegenüber dem Jahr zuvor, sagte Forschungsminister Wan Gang. China wolle bis 2050 bei technologischen Innovationen ein führendes Land werden.

Seit 2012 hätten sich die Investitionen in Forschung und Entwicklung um mehr als 70 Prozent erhöht. Das Land will unter anderem im Atombereich, bei erneuerbaren Energien, Hochgeschwindigkeitszügen sowie Elektrofahrzeugen aufholen.

Nach Reuters-Berechnungen summierten sich die chinesischen Forschungsausgaben 2017 auf rund 2,1 Prozent der Wirtschaftsleistung. Laut Weltbank kamen die USA im Jahr 2015 auf 2,8 Prozent, Deutschland auf 2,9 Prozent und Japan sogar auf 3,3 Prozent.