Japans Finanzaufsicht nimmt Krypto-Börsen ins Visier

Japans größte Bitcoin-Börse bitFlyer stoppt die Registrierung neuer Kunden, nachdem die Finanzaufsicht des Landes dem Kryptosektor neue Vorgaben auferlegt.

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Die japanische Finanzaufsicht hat den Krypto-Börsen des Landes umfassende neue Vorgaben auferlegt. (Foto: dpa)

Die japanische Finanzaufsicht hat den Krypto-Börsen des Landes umfassende neue Vorgaben auferlegt. (Foto: dpa)

Japans Finanzaufsicht hat sechs lizenzierte Krypto-Börsen beauftragt, ihre interne Buchprüfung und den Schutz der Benutzer zu verbessern. Laut einer Ankündigung der Financial Services Agency (FSA) vom Freitag handelt es sich um bitFlyer, QUOINE, BTC Box, Bitbank, Tech Bureau und Bit Point.

Die Finanzaufsicht bestätigte gegenüber Bitcoin.com, dass sie bei mindestens einer der sechs Börsen eine gewisse Beteiligung an organisierten kriminellen Gruppen, insbesondere den Yakuza, festgestellt hat.

In der Folge des Vorgehens der Behörde hat Japans größte Krypto-Börse nach Handelsvolumen bitFlyer angekündigt, dass sie vorübergehend keine neuen Kunden mehr akzeptiert, um zunächst die Dokumente zur Identifikation bestimmter Kunden erneut prüfen zu können.

Die Firma sagte zu CoinDesk, dass sie eng mit der FSA zusammenarbeite und die Aufnahme neuer Kunden so bald wie möglich wieder aufnehmen werde. Basierend auf der Anordnung der Regierungsbehörde hat bitFlyer auch eine umfangreiche Liste anstehender Verbesserungen veröffentlicht, unter anderem im Hinblick auf Benutzerschutz, Datenschutz, Risikomanagement und neue Token-Auflistungen.

Die sechs Börsen müssen der FSA bis zum 23. Juli einen schriftlichen Bericht über den Fortschritt ihrer Systemverbesserungen vorlegen. Zudem müssen sie nun jeweils bis zum 10. jedes Monats weitere Berichte ausfüllen, bis sie in der Lage sind, die vollständigen Anforderungen der Aufsichtsbehörde zu erfüllen, so die FSA.


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