Technologie

Beraterfirma Deloitte erwartet 2019 Durchbruch bei Blockchain

Laut einem aktuellen Bericht von Deloitte ist Blockchain eine durchbrechende Technologie auf dem Weg zur Massenanwendung.
18.01.2019 21:56
Lesezeit: 2 min

TOP-Meldung

Beraterfirma Deloitte erwartet 2019 Durchbruch bei Blockchain

In dem Bericht Tech Trends 2019, der am Mittwoch von der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte veröffentlicht wurde, wird Blockchain als durchbrechende Technologie präsentiert.

In einem Artikel des Berichts heißt es: "Ein fortschrittliches Networking ist der unbesungene Held unserer digitalen Zukunft", und Blockchain wird als Teil davon zitiert. Laut dem Bericht, der Blockchain 25 Mal erwähnt, zählt Blockchain zu den Technologien, deren Bedeutung schnell zunimmt und die immer noch auf dem Weg zur Massenanwendung ist.

In dem Bericht wird auch eine Prognose der International Data Corporation (IDC) aus dem letzten Jahr angeführt, wonach im Jahr 2021 die weltweiten Ausgaben für Blockchain-Lösungen 9,7 Milliarden US-Dollar betragen werden.

Dem Jahresbericht von Deloitte zufolge ist es bemerkenswert, dass Blockchain "Mindshare und Investitionen einfängt, obwohl das Wort Blockchain vor einigen Jahren nur durch seine Beziehung zu Kryptowährungen bekannt war".

Die Autoren erklären ihre Erwartung an die neue Technologie mit einem Vergleich: "Blockchain ist heute im Hinblick auf Vertrauen, was das Internet im Hinblick auf Kommunikation war: eine äußerst durchbrechende Technologie, die nicht nur das Geschäftsfeld verändert, sondern auch die Art und Weise, wie Menschen Transaktionen tätigen und miteinander umgehen."

Der Bericht von Deloitte nennt Bereiche, wo sich Blockchain in diesem Jahr voraussichtlich entwickelt. "Wir werden in den nächsten Jahren wahrscheinlich Durchbrüche bei Gateways, Integrationsschichten und gemeinsamen Standards sehen."

Für Kryptowährungsanwendungen erwarten die Forscher Proof-of-Stake-Algorithmen (PoS) - eine weniger rechenintensive Methode zur Überprüfung von Transaktionen, die nicht auf das Mining angewiesen sind -, um Skalierbarkeits- und Transaktionskostenprobleme anzugehen.

Laut Cointelegraph steht der Bericht von Deloitte im Widerspruch zu Äußerungen des großen Finanzberatungsunternehmens McKinsey & Company, wonach es derzeit nur wenige Anhaltspunkte für praktische Anwendungsfälle für Blockchain gibt.

Weitere Meldungen

Meldungen vom 17.01.

Meldungen vom 16.01.

Meldungen vom 15.01.

Meldungen vom 14.01.

Meldungen vom 11.01.

Mehr Blockchain-Themen finden Sie hier.

Weitere Meldungen aus dem Tech-Report der DWN finden Sie hier.

Mehr zum Thema
article:fokus_txt
DWN
Politik
Politik „Machen Sie sich auf die Auswirkungen gefasst“: EU kündigt weitere Gegenmaßnahmen zu US-Zöllen an
03.04.2025

Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, hat die Bürger der EU auf die bevorstehenden wirtschaftlichen Folgen...

DWN
Politik
Politik US-Finanzminister warnt vor Vergeltungszöllen: Eskalation könnte die Lage verschärfen
03.04.2025

US-Finanzminister Scott Bessent hat betroffene Länder vor einer schnellen Reaktion auf die jüngste Ankündigung von Präsident Donald...

DWN
Politik
Politik AfD-Kandidat erstmals ins Verfassungsgericht gewählt: Zweidrittelmehrheit im Thüringer Landtag
03.04.2025

Die AfD hat einen Kandidaten für den Thüringer Verfassungsgerichtshof durchgesetzt: Rechtsanwalt Bernd Falk Wittig wurde mit...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Bewerbercheck: Dürfen Arbeitgeber frühere Chefs kontaktieren?
03.04.2025

Referenzen von ehemaligen Arbeitgebern können wertvolle Einblicke bieten – aber ist es rechtlich erlaubt, ohne Zustimmung des Bewerbers...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Sichere KI statt Datenleck: Das müssen Firmen beim Chatbot-Einsatz beachten
03.04.2025

KI-Chatbots sind im Mittelstand längst Alltag – doch oft fehlt es an Sicherheitsstandards. Der Hamburger KI- und Digitalisierungsexperte...

DWN
Panorama
Panorama Orban trifft Netanjahu in Budapest trotz Haftbefehl -und erklärt Rückzug aus Internationalen Strafgerichtshof
03.04.2025

Viktor Orbán ignoriert den Haftbefehl, den der Internationale Strafgerichtshof gegen Israels Premier erlassen hat – und heißt ihn in...

DWN
Politik
Politik Russlands Verzögerung der Verhandlungen könnte auch der Ukraine nützen
03.04.2025

Die Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine über eine mögliche Waffenruhe oder Friedenslösung ziehen sich weiter hin. Während...

DWN
Finanzen
Finanzen DAX aktuell: DAX-Kurs fällt nach Trumps Zollankündigung - wie sollten Anleger reagieren?
03.04.2025

Die erneute Zollankündigung von US-Präsident Donald Trump hat am Donnerstag die Aktienmärkte stark unter Druck gesetzt. Der DAX-Kurs...