Finanzen

Venezuela verlegt Sitz seiner Ölgesellschaft von Portugal nach Russland

Lesezeit: 1 min
02.03.2019 13:38
Venezuela verlegt den europäischen Sitz seiner staatlichen Ölgesellschaft PDVSA von Lissabon nach Moskau.
Venezuela verlegt Sitz seiner Ölgesellschaft von Portugal nach Russland

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat die Verlegung des europäischen Hauptsitzes der staatlichen Ölgesellschaft Petróleos de Venezuela (PDVSA) nach Russland angeordnet, berichtet Noticias Caracol.

“Präsident Maduro ordnete an, das Lissabon-Büro von PDVSA zu schließen und nach Moskau zu verlegen”, sagte die venezolanische Vizepräsidentin Delcy Rodríguez am Freitag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow während ihres Besuchs in der russischen Hauptstadt.

Derzeit baut PDVSA seine Handelsbeziehungen mit dem russischen Energie-Riesen Gazprom aus. “Es ist der perfekte Zeitpunkt, da wir unsere Beziehungen neu gestalten”, so Rodriguez.

Lawrow sicherte Venezuela Hilfslieferungen zu. Russland wolle nach einer Lieferung von 7,5 Tonnen Arznei weitere Hilfen in das Land schicken, sagte Lawrow. Eine neue Liste notwendiger Medikamente werde gerade geprüft. Vor allem auch Nahrungsmittel seien als weitere humanitäre Hilfe nötig. Russland hat nach offiziellen Angaben im Januar mehr als 30 000 Tonnen Weizen an das Land geliefert – nach 257 000 Tonnen im vergangenen Jahr.


Mehr zum Thema:  

Anzeige
DWN
Panorama
Panorama Halbzeit Urlaub bei ROBINSON

Wie wäre es mit einem grandiosen Urlaub im Juni? Zur Halbzeit des Jahres einfach mal durchatmen und an einem Ort sein, wo dich ein...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Weltraum-Bahnhöfe: Europas ehrgeizige Pläne für die Zukunft der Raumfahrt
21.04.2024

Auch in Deutschland ist die Begeisterung fürs Weltall, und wie man dort hinkommt, weit verbreitet. Wir reden heute nicht von Trekkies,...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Comeback von Japan-Aktien: Neue Ära für Investoren?
21.04.2024

Der japanische Aktienmarkt erlebt derzeit ein erstaunliches Comeback. Doch hinter dem jüngsten Rekordhoch des Nikkei von 40.000 Punkten...

DWN
Politik
Politik Drohnen als neue Art der Kriegsführung - die Bundeswehr tut sich schwer damit
21.04.2024

Die Angriffe des Iran und die Verteidigung Israels haben endgültig deutlich gemacht, dass Kriege nicht mehr im Schützengraben geführt...

DWN
Technologie
Technologie KI-Revolution: Laut Studie Milliarden-Gewinne für deutsche Unternehmen
21.04.2024

Die Zukunft der deutschen Industrie wird durch Künstliche Intelligenz geformt: Eine Studie enthüllt nun ihre Auswirkungen - wie KI...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft US-Repräsentantenhaus bewilligt Hilfe für Ukraine – Russland kritisiert
21.04.2024

Ein wichtiger Schritt im globalen Konflikt mit weitreichenden Folgen: Das US-Repräsentantenhaus hat ein neues Hilfspaket für die Ukraine...

DWN
Finanzen
Finanzen Drohende Parität: Euro könnte gegenüber Dollar weiter schwächeln
20.04.2024

Euro-Dollar-Wechselkurs vor Herausforderungen: Unterschiedliche Zinspolitik könnte Euro bis Jahresende weiter schwächen. Experten sehen...

DWN
Finanzen
Finanzen Gewinngrößen verstehen: Auf welches Ergebnis kommt es in der Analyse wirklich an?
20.04.2024

Für Investoren ist es wichtig, die verschiedenen Kennzahlen rund um das Ergebnis eines Unternehmens zu verstehen. Jede dieser Kennzahlen...

DWN
Politik
Politik ​​​​​​​„Russland kann weder bezwungen noch eingeschüchtert werden.“
20.04.2024

Sergej J. Netschajew, Botschfter der Russischen Föderation in Deutschland, äußert sich im Gespräch mit den Deutschen...