Politik

Zu hohe Schulden: Mongolei braucht Finanzhilfen

Lesezeit: 1 min
12.10.2016 16:36
Die mit einem riesigen Loch im Staatshaushalt kämpfende Mongolei sucht finanzielle Hilfe von außen.
Zu hohe Schulden: Mongolei braucht Finanzhilfen

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„Wir sind in Gesprächen mit Finanzinstituten und dem Ausland“, sagte Finanzminister Battogtokh Choijilsuren am Mittwoch. "Kredite belasten die Mongolei, weshalb wir gezwungen sind, Entwicklungskredite und andere Quellen zu suchen." Choijilsuren wird an diesem Donnerstag in China erwartet, während der Regierungschef nach Japan reisen will.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) wolle am 20. Oktober ein Expertenteam zu Gesprächen in die Mongolei entsenden, sagte der Minister. Dem rund drei Millionen Einwohner zählenden Land machen ein Einbruch der ausländischen Investitionen, sinkende Rohstoffpreise und die Abwertung der heimischen Währung zu schaffen. Dem Finanzministerium zufolge droht dem Staatshaushalt in diesem Jahr ein Defizit von 20,6 Prozent des Bruttoinlandsproduktes.

Choijilsuren macht dafür die Vorgängerregierung mitverantwortlich. Die Mongolei hat sich seit 2012 fünf Milliarden Dollar über Anleihen geliehen. Allein im kommenden Jahr müssen 580 Millionen Dollar zurückgezahlt werden.


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