Politik

Clinton-Lager nervös: Schlechte Wahlbeteiligung bei Afro-Amerikanern

Die Beteiligung der Afro-Amerikaner bei den early votes liegt in zwei wichtigen Bundesstaaten deutlich unter jener von 2012.
03.11.2016 02:56
Lesezeit: 1 min
Clinton-Lager nervös: Schlechte Wahlbeteiligung bei Afro-Amerikanern
Beteiligung an den early votes in North Carolina. (Grafik: oldnorthstatepolitics.com)

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

In North Carolina und in Florida ist das Interesse der Afro-Amerikaner an der Wahl offenbar sehr gering. Die Zahlen aus den sogenannten "early votes" zeigen, dass die Afro-Amerikaner deutlich weniger von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht haben als noch 2012. Das Magazin Politico schreibt, die Kampagne von Hillary Clinton befinde sich wegen dieser Zahlen im "vollen Panik-Modus". In North Carolina ging die Zahl laut Old North State Politics um 16 Prozent zurück. Bei der Kandidatur von Barack Obama hatten sich die Afro-Amerikaner in ungewöhnlich starkem Umfang beteiligt. Nun ist das Niveau wieder auf jenes von vor der Obama-Zeit zurückgefallen. Die Afro-Amerikaner wählen in der Regeln mit klarer Mehrheit die Demokraten.

Obama rief seine Anhänger eindringlich zur Stimmabgabe auf, weil es in einer knappen Wahl auf jede Stimme ankomme.: "Das Schicksal der Republik liegt in Euren Händen", sagte Obama am Mittwoch bei einem Wahlkampfauftritt für die Demokratin Hillary Clinton in Chapel Hill. "Das Schicksal der Welt steht am Abgrund." Es liege nun an den Wählern in den USA, die Entwicklung "in die richtige Richtung zu treiben".

Der scheidende Präsident bezeichnete den Republikaner Trump auf der Wahlveranstaltung in North Carolina als "beispiellos unqualifiziert" für die Übernahme des Präsidentenamts. Bei der Wahl stehe "unsere Demokratie zur Abstimmung", sagte Obama. Ebenfalls zur Abstimmung stünden der Anstand, die Gerechtigkeit und der Fortschritt in den USA.

Mehr zum Thema
article:fokus_txt
USA
Anzeige
DWN
Technologie
Technologie BradyPrinter i7500: Revolution im Hochpräzisionsdruck

Sie haben genug vom altmodischen Druck großer Etikettenmengen? Keine Kalibrierung, keine Formatierung, kein umständliches Hantieren mit...

DWN
Politik
Politik „Machen Sie sich auf die Auswirkungen gefasst“: EU kündigt weitere Gegenmaßnahmen zu US-Zöllen an
03.04.2025

Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, hat die Bürger der EU auf die bevorstehenden wirtschaftlichen Folgen...

DWN
Politik
Politik US-Finanzminister warnt vor Vergeltungszöllen: Eskalation könnte die Lage verschärfen
03.04.2025

US-Finanzminister Scott Bessent hat betroffene Länder vor einer schnellen Reaktion auf die jüngste Ankündigung von Präsident Donald...

DWN
Politik
Politik AfD-Kandidat erstmals ins Verfassungsgericht gewählt: Zweidrittelmehrheit im Thüringer Landtag
03.04.2025

Die AfD hat einen Kandidaten für den Thüringer Verfassungsgerichtshof durchgesetzt: Rechtsanwalt Bernd Falk Wittig wurde mit...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Bewerbercheck: Dürfen Arbeitgeber frühere Chefs kontaktieren?
03.04.2025

Referenzen von ehemaligen Arbeitgebern können wertvolle Einblicke bieten – aber ist es rechtlich erlaubt, ohne Zustimmung des Bewerbers...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Sichere KI statt Datenleck: Das müssen Firmen beim Chatbot-Einsatz beachten
03.04.2025

KI-Chatbots sind im Mittelstand längst Alltag – doch oft fehlt es an Sicherheitsstandards. Der Hamburger KI- und Digitalisierungsexperte...

DWN
Panorama
Panorama Orban trifft Netanjahu in Budapest trotz Haftbefehl -und erklärt Rückzug aus Internationalen Strafgerichtshof
03.04.2025

Viktor Orbán ignoriert den Haftbefehl, den der Internationale Strafgerichtshof gegen Israels Premier erlassen hat – und heißt ihn in...

DWN
Politik
Politik Russlands Verzögerung der Verhandlungen könnte auch der Ukraine nützen
03.04.2025

Die Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine über eine mögliche Waffenruhe oder Friedenslösung ziehen sich weiter hin. Während...

DWN
Finanzen
Finanzen DAX aktuell: DAX-Kurs fällt nach Trumps Zollankündigung - wie sollten Anleger reagieren?
03.04.2025

Die erneute Zollankündigung von US-Präsident Donald Trump hat am Donnerstag die Aktienmärkte stark unter Druck gesetzt. Der DAX-Kurs...