Politik

WTO: Zollfreiheit für „grüne“ Produkte gescheitert

Lesezeit: 1 min
04.12.2016 23:34
Die WTO hat die Verhandlungen über eine Zollfreiheit von umweltfreundlichen Produkten abgebrochen.
WTO: Zollfreiheit für „grüne“ Produkte gescheitert

Mehr zum Thema:  
Klima >
Benachrichtigung über neue Artikel:  
Klima  

Die Verhandlungen über einen Welthandelsvertrag mit Zollfreiheit für umweltfreundliche Produkte sind laut Reuters gescheitert. Die Gespräche über den Warenverkehr im Wert von mehr als einer Billion Dollar im Rahmen der Welthandelsorganisation WTO wurden am Sonntag in Genf abgebrochen. "Die Teilnehmer werden nun in ihre Hauptstädte zurückkehren um darüber nachzudenken, wie es weitergehen soll", teilten der US-Handelsbeauftragte Michael Froman sowie die EU-Handelskommissarin Cecila Malmström mit. Bei den Gesprächen ging es um über 300 Produktkategorien von Gas-Turbinen bis hin zu Fahrrädern. Die 18 in Genf vertretenden Handelsminister waren in vielen Fragen zerstritten: China lehnte den von den USA gewünschten Einschluss von Turbinen in den Vertrag ab. Die EU fürchtete, von der chinesischen Überproduktion bei Fahrrädern überrollt zu werden.

Verhandelt wurde über Produkte für saubere und erneuerbare Energien, Energie-Effizienz, Kontrolle von Luftverschmutzung, Abfallentsorgung oder Abwasserbehandlung. Zuletzt wurden die Verhandlungen aber auch durch die US-Wahl beeinflusst. Es ist unklar, wie der künftige Präsident Donald Trump zu weltweiten Abkommen dieser Art steht.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  
Klima >

DWN
Deutschland
Deutschland Angst vor Blackouts: Berlin hält Abschaltung der Stromversorgung für vertretbar

Die Berliner Bürgermeisterin Franziska Giffey hält es für vertretbar, dass in einer Notlage in manchen Stadtteilen der Strom...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft China gegen die USA: Kampf um die größten Erdöl-Reserven der Welt

Venezuela hat die größten Erdölreserven weltweit. Bisher hat der Westen das Land eher gemieden. Durch die Ölknappheit könnte Venezuela...

DWN
Deutschland
Deutschland Teure Energie zwingt Deutschlands Industrie in die Knie

Bei den aktuellen Energiepreisen ist die deutsche Industrie international nicht wettbewerbsfähig. Große Teile der Produktion werden daher...

DWN
Politik
Politik Iran: Atom-Abkommen in weiter Ferne

Die Wiederbelebung des Atom-Abkommens (JCPOA) steht in der Schwebe. Die iranische Führung ist innenpolitisch massiv unter Druck geraten.

DWN
Unternehmen
Unternehmen Energie-Krise: Leuchtreklamen vor dem Aus

Um auf den drohenden Strommangel vorbereitet zu sein, gibt es in Europa unterschiedliche Ansätze. Die Schweiz diskutiert über das...

DWN
Finanzen
Finanzen Der US-Häusermarkt bricht ein – aber langsamer als gedacht

Die Zinsen für Hypotheken steigen in den Staaten so rasant, wie seit 50 Jahren nicht mehr. Jedoch gibt es eine Besonderheit in den USA,...

DWN
Politik
Politik England ist am Ende: Willkommen in der Realität!

Das British Empire gibt es schon länger nicht mehr, doch musste das in England bisher niemand zur Kenntnis nehmen. Elisabeth II...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Kosten-Explosion: Indien kauft weniger Rohöl aus Russland

Russland konnte in den letzten Monaten seinen Rohöl-Export nach Europa gut durch Indien ersetzen. Die steigenden Frachtraten machen dem...