Finanzen

Börse Tokio dank positiver US-Vorgaben im Plus

Lesezeit: 1 min
07.12.2016 10:49
Positive Vorgaben von der Wall Street haben der Tokioter Börse auch am Mittwoch Auftrieb verliehen.
Börse Tokio dank positiver US-Vorgaben im Plus

Daneben erfreute die Ankündigung des japanischen Internet- und Mobilfunkkonzerns Softbank, 50 Milliarden Dollar in den USA zu investieren, die Anleger. Der Leitindex Nikkei stieg bis zum Mittag um 0,4 Prozent auf 18.433 Punkte. Der breiter gefasste Topix gewann ebenfalls 0,4 Prozent auf 1483 Zähler. Es sei aber nur schwer vorstellbar, dass die nach der US-Präsidentenwahl begonnene Rally noch lange anhalte, sagten Händler. Gewinnmitnahmen könnten jederzeit einsetzen.

Die SoftBank-Aktien verteuerten sich um 3,6 Prozent. Die Investitionsankündigung schürte auch Spekulationen, dass der Konzern einen neuen Anlauf starten könnte, um seine US-Mobilfunksparte Sprint mit der Telekom-Tochter T-Mobile US zu fusionieren.

Auch an der anderen Märkten in Fernost überwog der Optimismus. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans lag 0,3 Prozent im Plus. Auch in Hongkong, an der südkoreanischen Börse in Seoul und am chinesischen Markt in Shanghai ging es leicht nach oben. Dafür sorgte auch die Erwartung, dass die Furcht vor einer neuen Euro-Krise nach dem Nein beim Italien-Referendum die EZB bei ihrer Sitzung am Donnerstag zum Handeln bewegen dürfte. Eine Verlängerung des umfangreichen Anleihe-Kaufprogramms über den März 2017 hinaus wurde als wahrscheinlich angesehen.

Der Euro trat in Fernost bei 1,0720 Dollar auf der Stelle. Der Schweizer Franken lag zum Euro ebenso wenig verändert bei 1,0820 wie auch zum Dollar bei 1,0090.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Finanzen
Finanzen Target2 macht's möglich: Deutsche Netto-Auslandsvermögen in Gefahr

Die Target-Forderungen Deutschlands innerhalb der EU haben längst astronomische Höhen erreicht. Ökonomen hatten zuvor inständig davor...

DWN
Politik
Politik Drohung aus der EU: „Angriff auf Ukraine heißt: sofortiges Öl/Gasembargo“ gegen Russland

Ein hochrangiger deutscher EU-Vertreter droht Russland bei einem Angriff auf die Ukraine mit einem Gas-Embargo, einem Ausschluss aus dem...

DWN
Politik
Politik Drei Brennpunkte bedrohen den Frieden: Schickt der Westen nur Berater - oder seine Armeen?

In seinem meinungsstarken Artikel analysiert DWN-Kolumnist Roland Barazon die weltweite Sicherheitslage.

DWN
Finanzen
Finanzen Explosion der Immobilien-Preise: Mieten lohnt sich immer öfter als Kauf

In 51 von 75 Städten ist die finanzielle Belastung durch die Miete geringer als beim Kauf. Die Unterschiede sind vor allem in den...

DWN
Deutschland
Deutschland Ernste Lage: Versorgungsengpass bei Lebensmitteln und Rohstoffen droht

In zahlreichen Branchen innerhalb der deutschen Lieferkette droht ein Kollaps bei der Versorgung. „Dann sprechen wir nicht mehr bloß...

DWN
Politik
Politik EU-Direktorin für Impfstoff-Zulassung war Pharma-Lobbyistin – unter anderem für AstraZeneca

Die aktuelle Direktorin der Europäischen Arzneimittelagentur, die für die Impfstoffzulassung verantwortlich ist, war zuvor für den...

DWN
Deutschland
Deutschland Gesetzes-Verschärfung steht bevor: Regierung will deutschlandweite Ausgangsbeschränkungen - Bundestag dürfte zustimmen

Die Bundesregierung will mittel einer Gesetzesverschärfung die Einspruchmöglichkeiten der Länder brechen.

DWN
Finanzen
Finanzen Banken sprechen von "Verwahrentgelt": In Wahrheit handelt es sich um Strafzinsen

Immer mehr deutsche Banken und Sparkassen berechnen ihren Kunden Strafzinsen.