Politik

Freihandel mit den USA: EU will neuen Namen für TTIP

Lesezeit: 1 min
10.05.2017 21:15
Die EU hofft weiter auf ein Freihandelsabkommen mit den USA, will es jedoch nicht mehr TTIP nennen.
Freihandel mit den USA: EU will neuen Namen für TTIP

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  
USA  
Welthandel  

+++Werbung+++

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Die EU will sich die Option eines Freihandelsabkommens mit der USA weiter offenhalten. Der Kabinettschef von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, Martin Selmayr, sagte bei einer Diskussionsveranstaltung mit Politico am 3. Mai in Brüssel, dass er es für möglich halte, dass die Verhandlungen wieder in Gang kommen. Er sei zuversichtlich, da “Trump, wie wir sehen, ein Mann der Transaktionen ist — vielleicht müssen wir auch mehr in Transaktionen denken, dann kommen wir auch mit Herrn Trump ins Geschäft.“ TTIP liege derzeit im "Eisschrank". Auf die Frage, ob es da wieder herausgeholt werden könne, sagte Selmayr: “Wenn ja, dann wird es sicher nicht TTIP heißen. Präsident Juncker ist ein Gegner von Abkürzungen, ich persönlich auch, und wenn man mit einer solchen Abkürzung eine Debatte anfängt, dann hat man wahrscheinlich schon verloren.“

Die Amerikaner haben signalisiert, dass sie die Verhandlungen wieder aufnehmen wollen.

Am Mittwoch hat der EuGH entschieden, dass der Beschluss der EU-Kommission, eine Bürgerinitiative gegen TTIP nicht zuzulassen, nichtig sei.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Finanzen
Finanzen Weniger Administration, mehr Fokus: Mit digitaler bAV-Verwaltung den nächsten Schritt gehen

Was macht einen Arbeitsplatz attraktiver als andere. Sicherlich mehr als nur das monatliche Gehalt. Langfristiges Denken kann sich für...

DWN
Deutschland
Deutschland Deutsche Unternehmer fordern klaren Kurs pro Mittelstand statt fauler Koalitionskompromisse

Der deutsche Mittelstand hat eine Reihe von Forderungen vorgelegt, die die neue Bundesregierung erfüllen soll. „Die Zeit der...

DWN
Finanzen
Finanzen Dax mit Verlust, Sorgen der Anleger nehmen wieder zu

Die Börsianer sind etwa wegen anstehenden Eindämmung der lockeren Geldpolitik wieder stärker besorgt. Vor allem jene Unternehmensseite...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Militär soll bei Benzin-Engpässen in Großbritannien helfen

In Großbritannien soll nun notfalls auch die Armee Benzin-Lieferungen übernehmen, um das Land am Laufen zu halten. Das Land hat derzeit...

DWN
Politik
Politik Wenn FDP und Grüne die SPD erpressen, muss die CDU als Juniorpartner eine Große Koalition eingehen

Wenn die Grünen den Verlockungen der Macht nicht widerstehen können, muss die CDU ihrem eigenen hohen Anspruch gerecht werden: Dem einer...

DWN
Finanzen
Finanzen Das globale Geldsystem basiert auf Vertrauen … und Macht

Die Deutschen lieben Bargeld. Jedoch macht dieses nur einen kleinen Teil der im Umlauf befindlichen Geldmenge aus, rund 90 Prozent...

DWN
Deutschland
Deutschland Hohe Beschäftigung macht den Deutschen wieder Lust auf Konsum

Die Konsumstimmung in Deutschland ist so gut wie seit anderthalb Jahren nicht mehr, wie der Marktforscher GfK meldet. Eine positive Rolle...

DWN
Finanzen
Finanzen Schnellt der Goldpreis bis zum Ende des Jahres auf 3.000 Dollar hoch?

In Zeiten wie diesen, in denen die Geld- und Fiskalpolitik noch nie lockerer war, könnte der Goldpreis bis zum Endes des Jahres noch auf...

DWN
Politik
Politik Mit der neuen Bundesregierung ist der „Great Reset“ das Todesurteil für den deutschen Mittelstand

Die Ziele im Rahmen des „Great Reset“ und der Pandemie bedrohen vor allem den deutschen Mittelstand. Über 99 Prozent aller Unternehmen...