Politik

Martin Schulz angeschlagen: „Ich bin kein Zauberer“

Lesezeit: 1 min
14.05.2017 18:47
SPD-Spitzenkandidat Martin Schulz zeigte sich nach der Schlappe seiner Partei in NRW angeschlagen.
Martin Schulz angeschlagen: „Ich bin kein Zauberer“

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Sichtlich angeschlagen trat der SPD-Spitzenkandidat Martin Schulz am Sonntag in Berlin vor seine Partei: Schulz sagte, die SPD habe eine "krachende Niederlage" erlitten. Er gratulierte dem vermutlich zukünftigen Ministerpräsidenten Armin Laschet, den als einen Freund aus der gemeinsamen Zeit im EU-Parlament kenne.

Schulz sagte später im ARD-Interview, dass "meine Präsenz in den Medien etwas überrepräsentiert" gewesen sei - ein bemerkenswertes Eingeständnis für jemanden, der Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Bundestagswahl ablösen will. Schulz sagte, er sei "kein Zauberer". Er sei noch nicht einmal 100 Tage im Amt, in der Zeit habe es 17.000 neue Mitglieder in der SPD gegeben. Es gehe nun darum, dass "wir kämpfen". Schulz sagte: "Heute Abend bin ich richtig getroffen." Aber es seien noch vier Monate bis zur Bundestagswahl, nun werde das Wahlprogramm "konkretisiert". Die SPD müsse sich stärker dem Thema "Gerechtigkeit" beschäftigen, um Wähler zu gewinnen.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Unternehmen
Unternehmen Weniger Administration, mehr Innovation: Digitale bAV-Verwaltung schafft Raum für Neues

Was macht einen Arbeitsplatz attraktiver als andere. Sicherlich mehr als nur das monatliche Gehalt. Langfristiges Denken kann sich für...

DWN
Politik
Politik Panik-Käufe an britischen Tankstellen, Szenen wie im Sozialismus

Nachdem BP mitgeteilt hatte, dass die Tankstellen aufgrund zu weniger Lkw-Lieferungen nicht ausreichend mit Kraftstoffen beliefert werden...

DWN
Finanzen
Finanzen China startet „Weltkrieg“ gegen dezentrale Kryptowährungen – andere Staaten werden folgen

China hat Transaktionen mit dezentralen Kryptowährungen für illegal erklärt. Dieser Vorstoß ist nicht selektiv zu betrachten, sondern...

DWN
Deutschland
Deutschland Königin der Gemeinheiten – Désirée Nick wird 65

Sie wurde Dschungelkönigin von RTL, als der Verzehr von Känguruhoden im deutschen Fernsehen noch etwas Neues war. Die Entertainerin...

DWN
Finanzen
Finanzen Das globale Geldsystem basiert auf Vertrauen … und Macht

Die Deutschen lieben Bargeld. Jedoch macht dieses nur einen kleinen Teil der im Umlauf befindlichen Geldmenge aus, rund 90 Prozent...

DWN
Politik
Politik Die Kündigung des französisch-australischen U-Boot-Vertrags: Deutschlands Schwäche wird schonungslos offengelegt

DWN-Chefredakteur Hauke Rudolph legt dar, warum Frankreich der wirtschaftliche Verlierer des geplatzten U-Boot-Geschäfts ist - Deutschland...

DWN
Politik
Politik Nach seinem schlechten Wahlergebnis: Wird Putin die Ukraine überfallen?

DWN-Kolumnist Ronald Barazon analysiert das Ergebnis der Wahlen in Russland und die sich daraus ergebenden Folgen.

DWN
Politik
Politik Mitnahme von Masken in Autos wird ab 2022 zur Pflicht – auch ohne Pandemie

Eine Sprecherin des Bundesverkehrsministeriums teilt mit, dass ab dem kommenden Jahr Autofahrer dazu verpflichtet werden sollen, immer zwei...

DWN
Politik
Politik „Es war ein Test“: ARD blendet live Hochrechnungen ein – zwei Tage vor der Wahl

Die ARD hat zwei Tage vor der Bundestagswahl Hochrechnungen zur Bundestagswahl während einer Quiz-Sendung live abspielen lassen. Später...