Finanzen

Italiens Unternehmen steigern Produktion

Lesezeit: 1 min
09.08.2017 17:10
Die italienische Volkswirtschaft konnte ihre Produktion im Juni deutlich steigern.
Italiens Unternehmen steigern Produktion

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Italienische Unternehmen haben ihre Produktion im Juni stärker hochgefahren als erwartet. Sie stellten 1,1 Prozent mehr her als im Vormonat, wie das Statistikamt Istat am Mittwoch in Rom mitteilte. Es ist der kräftigste Zuwachs seit Dezember. Von Reuters befragte Ökonomen hatten lediglich mit einem Plus von 0,2 Prozent gerechnet, nach einer Steigerung um 0,7 Prozent im Mai.

Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat stieg die Produktion im Juni arbeitstäglich bereinigt um 5,3 Prozent. Hier war nur ein Anstieg um 3,5 Prozent erwartet worden.

Die Daten deuten darauf hin, dass sich die Wirtschaftserholung in dem Land festigt. Die italienische Notenbank erwartet, dass das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal in ähnlichem Tempo zugelegt hat wie zu Jahresbeginn. Im ersten Quartal war ein Plus von 0,4 Prozent erreicht worden.

Damit hinkt die italienische Wirtschaft dem Aufschwung in der Euro-Zone zwar noch immer etwas hinterher, doch scheint das Land nach schwachen Jahren konjunkturell über den Berg zu sein. Die Regierung von Ministerpräsident Paolo Gentiloni erwartet für 2017 ein Wachstum von 1,1 Prozent und damit etwas mehr als 2016, als 0,9 Prozent erreicht wurden.


Mehr zum Thema:  

Anzeige
DWN
Panorama
Panorama Halbzeit Urlaub bei ROBINSON

Wie wäre es mit einem grandiosen Urlaub im Juni? Zur Halbzeit des Jahres einfach mal durchatmen und an einem Ort sein, wo dich ein...

DWN
Technologie
Technologie Petrochemie: Rettungsleine der Ölindustrie - und Dorn im Auge von Umweltschützern
24.04.2024

Auf den ersten Blick sieht die Zukunft des Erdölmarktes nicht rosig aus, angesichts der Abkehr von fossilen Treibstoffen wie Benzin und...

DWN
Politik
Politik Sunaks Antrittsbesuch bei Kanzler Scholz - strategische Partnerschaft in Krisenzeiten
24.04.2024

Rishi Sunak besucht erstmals Berlin. Bundeskanzler Scholz empfängt den britischen Premierminister mit militärischen Ehren. Im Fokus...

DWN
Finanzen
Finanzen Bundesbank-Präsident: Zinssenkungspfad unklar, digitaler Euro erstrebenswert
24.04.2024

Spannende Aussagen von Bundesbank-Präsident Joachim Nagel: Ihm zufolge wird die EZB nach einer ersten Zinssenkung nicht unbedingt weitere...

DWN
Technologie
Technologie Habeck sieht großes Potenzial in umstrittener CO2-Einlagerung
24.04.2024

Die Technologie "Carbon Capture and Storage" (CO2-Abscheidung und -Speicherung) ist in Deutschland ein umstrittenes Thema. Inzwischen gibt...

DWN
Politik
Politik Chinesische Spionage: Verfassungsschutz mahnt Unternehmen zu mehr Vorsicht
24.04.2024

Der Verfassungsschutz warnt vor Wirtschaftsspionage und Einflussnahme aus China. Vor allem für deutsche Unternehmen wäre eine naive...

DWN
Panorama
Panorama Fahrraddiebe nehmen vermehrt teure E-Bikes und Rennräder ins Visier
24.04.2024

Teure E-Bikes und Rennräder sind seit Jahren immer häufiger auf den Straßen zu sehen - die Anzahl von Diebstählen und die...

DWN
Technologie
Technologie KI-Hype in Deutschland: Welle von neuen Startups formiert sich
24.04.2024

Obwohl die Finanzierung von Jungfirmen allgemein ins Stocken geraten ist, werden in Deutschland gerade unzählige KI-Startups gegründet....

DWN
Politik
Politik USA kündigen massive Waffenlieferungen in die Ukraine an - Selenskyj äußert Dank
24.04.2024

Der US-Kongress hat die milliardenschweren Ukraine-Hilfen gebilligt. Jetzt könnte es laut Pentagon bei der ersten Lieferung sehr schnell...