Polizei meldet den Tod des Attentäters von Barcelona

 

Mehr zum Thema.

Benachrichtigung über neue Artikel:  
 
Lesezeit: 1 min
21.08.2017 17:16
Die spanische Polizei gibt an, einen Mann erschossen zu haben, der der Attentäter von Barcelona gewesen sein soll.
Polizei meldet den Tod des Attentäters von Barcelona

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Die Polizei in Katalonien hat nach eigenen Angaben den Attentäter von Barcelona erschossen. Der am Montag im Ort Subirats in der Nähe der katalanischen Hauptstadt erschossene Verdächtige sei "Younes Abouyaaqoub", teilte die Polizei über den Onlinedienst Twitter mit. Der Mann, den die Polizei als "22-jährigen Marokkaner" angibt, soll am Donnerstag mit einem Lieferwagen auf der Flaniermeile Las Ramblas in Barcelona 13 Menschen getötet und mehr als 120 verletzt haben. Belege über die Identität des Mannes oder unabhängig verifizierbare Fakten zu diesen Feststellungen legte die Polizei nicht fest. Im spanischen TV trat kurz nach der Polizei-Meldung eine Frau auf, die als die Mutter von Abouyaaqoub bezeichnet wurde. Sie sagte, es sei ihr lieber, ihr angeblicher Sohn werde von der Polizei gefasst oder getötet.

Der Mann, nach dem europaweit gefahndet wurde, war angeblich am Montagnachmittag in Subirats rund 60 Kilometer von Barcelona entfernt aufgespürt worden. Weil er am Körper etwas trug, was wie ein Sprengstoffgürtel aussah, musste erst ein Roboter klären, ob tatsächlich Explosionsgefahr bestand. Deshalb konnte der erschossene Mann nicht sofort identifiziert werden.

Am Abend teilte die katalanische Polizei dann via Twitter mit: "Wir bestätigen, dass die Person, die bei dem Vorfall in Subirats erschossen wurde, Younes Abouyaaqoub ist, der Verantwortliche des Terroranschlags von Barcelona."

Abouyaaqoub hatte nach Überzeugung der Ermittler am Donnerstag mit einem weißen Lieferwagen gezielt Passanten auf Barcelonas berühmter Flaniermeile Las Ramblas umgefahren. Unter den 13 Todesopfern des mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlags waren auch Kinder.

Ein weiteres Opfer wurde etwas später erstochen in einem Ford Focus entdeckt, der kurz nach dem Attentat auf den Ramblas eine Polizeisperre durchbrochen hatte. Die AFP berichtet, die Ermittler vermuteten, dass Abouyaaqoub den Fahrer des Fords getötet haben soll, um mit dessen Auto zu fliehen.


Mehr zum Thema:  

DWN
Politik
Politik Slowenischer Außenminister im DWN-Interview: Die EU ließ uns während der Flüchtlingskrise im Stich

Die slowenische Online-Zeitung "Finance" hat für die DWN den ehemaligen slowenischen Ministerpräsidenten und jetzigen Außenminister,...

DWN
Politik
Politik Südamerika: Kontinent ohne Hoffnung

Über 500 Jahre nach seiner Entdeckung funktioniert Südamerika noch immer wie zu den Zeiten der spanisch-portugiesischen Herrschaft. Ist...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Rekordhohe Schulden der Unternehmen bedrohen das globale Finanzsystem

Die Anleiheschulden der weltweiten Unternehmen haben ein neues Rekordniveau erreicht. Die OECD sieht in diesem Zusammenhang eine Bedrohung...

DWN
Politik
Politik Deutsche Entwicklungshilfe landet in den Geldkoffern afrikanischer Eliten

Eine Studie der Weltbank kommt zu dem Schluss, dass die Eliten in armen Ländern erhebliche Teile der Entwicklungshilfe-Zahlungen auf die...

DWN
Politik
Politik „Westlessness“, oder: Der Traum von der guten alten Zeit, die es nie gab

"Westlessness" hieß das Schlagwort auf der diesjährigen, vor wenigen Tagen zu Ende gegangenen Münchener Sicherheitskonferenz. Es drückt...

DWN
Deutschland
Deutschland Deutschland: Demenzerkrankungen steigen dramatisch an

In Deutschland leben derzeit 1,8 Millionen Menschen, die an Demenz erkrankt sind. Bis zum Jahr 2050 wird es einen drastischen Anstieg...

DWN
Technologie
Technologie Corona-Krise zeigt die Macht von Chinas Überwachungs-Technologie

Im Kampf gegen die Corona-Krise weitet China die technologische Überwachung und Kontrolle seiner Bürger massiv aus. Auch wenn die...

DWN
Politik
Politik Südamerika: Ein Kontinent steht in Flammen

Das neue Jahrhundert sollte eine Zeit der politischen Stabilität und des wirtschaftlichen Aufschwungs für Südamerika werden. Doch die...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Tesla - der Überflieger unter den E-Autoherstellern

Kein Hersteller ist so eng mit der E-Mobilität verbunden wie Tesla: Das Unternehmen hat seine Umsätze innerhalb nur weniger Jahre weit...

DWN
Finanzen
Finanzen Noch mehr Enteignung? Spar-Zinsen in der Eurozone könnten weiter gesenkt werden

Die Bestrebungen der EZB, den Einlagensatz von aktuell minus 0,5 Prozent weiter in den negativen Bereich zu senken, treffen auf heftigen...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft China: Einkaufsmanager-Index stürzt wegen Corona-Virus auf Rekord-Tief

Die Investmentbank Nomura erwartet einen Absturz des chinesischen Einkaufsmanager-Index für Februar auf unter 40 Punkte.

DWN
Deutschland
Deutschland Einkommen und Hausbau: Eine Ausbildung lohnt sich mehr als ein Studium

Einer Studie zufolge haben Menschen mit Ausbildungen in der Lebensphase, in der die Familiengründung und der Hausbau erfolgt, die Nase...

DWN
Politik
Politik Völker, hört die Signale: Kamerad Trump

Mr. President war einmal. Jetzt heißt es: Kamerad Trump. Nina L. Chruschtschowa, Politikwissenschaftlerin und Enkelin von Nikita...

DWN
Politik
Politik Teurer „Green Deal“: Tiefe Gräben zwischen Nettozahlern und Kommission um künftige EU-Beiträge

In den Verhandlungen um die künftigen EU-Beiträge sind die Fronten verhärtet. Auf der einen Seite stehen die Nettozahler wie...

celtra_fin_Interscroller