Politik

Wegen Russland: Polen plant Kanal durch Frische Nehrung

Lesezeit: 1 min
22.10.2017 00:34
Die polnische Regierung plant den Bau eines Kanals durch die Frische Nehrung, um nicht mehr von Russland abhängig zu sein.
Wegen Russland: Polen plant Kanal durch Frische Nehrung

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

+++Werbung+++

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Polen plant einen Kanal durch die Frische Nehrung, damit Schiffe von und nach Elblag nicht mehr durch russisches Gewässer fahren müssen. Der Bau des Kanals werde Ende 2018 beginnen und rund 210 Millionen Euro kosten, sagte Schifffahrtsminister Marek Grobarczyk am Donnerstag während eines Treffens mit Abgeordneten aus der Region. Es handle sich um ein „strategisches“ Projekt und eine der Prioritäten der Regierung, berichtet AFP.

Der Yachthafen von Elblag, gebaut mit Fördergeldern der Europäischen Union, wird von europäischen Touristen eher gemieden – ein Grund sind auch die Auflagen Russlands. Die Schiffe müssen bislang das Frische Haff durchfahren, um zur Ostsee zu gelangen, die an der Durchfahrt zu Russland gehört.

Minister Grobarczyk sagte, der Kanal werde an der engsten Stelle der Nehrung gebaut, die das Frische Haff von der Ostsee trennt. Er werde 20 Meter breit und fünf Meter tief sein.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Politik
DWN
Politik
Politik Was wurde mit ihnen gemacht? Tausende unbegleitete Kinder in staatlicher Obhut spurlos verschwunden

Eine aktuelle Recherche führt zu gruseligen Spekulationen. Über 18.000 unbegleitete Kinder und Jugendliche, die sich in staatlicher Obhut...

DWN
Deutschland
Deutschland Statt Helikoptergeld: Wirtschaftsweise fordert Einkaufsgutscheine für Bürger

Mit Blick auf das Anhalten der Pandemie hat sich der „Wirtschaftsweise“ Achim Truger für eine Verlängerung der Wirtschaftshilfen...

DWN
Finanzen
Finanzen Darum sollten Sie Ihren Nachlass rechtzeitig regeln

Niemand denkt gerne an den eigenen Tod. Und doch ereilt er uns irgendwann alle. Vor allem, wenn man selbst Kinder hat, sollte man früh...

DWN
Deutschland
Deutschland So reagieren die Bürger auf den Bundeslockdown: „Ein Infektionsschutzgesetz, das vor Infektionen schützt, wär mal geil“

Auf Twitter sind unter dem Hashtag „#bundeslockdown“ verschiedene Reaktionen zum Bundeslockdown vorzufinden. Während einige noch...

DWN
Politik
Politik Still und leise: EU-Kommission beschließt wirtschaftsfeindliches Umwelt-Regelwerk - in Deutschland kriegt es niemand mit

In seinem großen Gastbeitrag für die DWN analysiert der Leiter der "Akademie Bergstraße", Henrik Paulitz, ein Ereignis, das von den...

DWN
Politik
Politik Neuer Brennpunkt im Nahen Osten: Wer steckt hinter der Palast-Intrige in Jordanien?

Jordanien galt als Stabilitätsanker im Nahen Osten. Doch jetzt könnte ein Umsturzversuch das Land entscheidend destabilisieren - und...

DWN
Finanzen
Finanzen Nach Erdogan-Schlag und Geldwäsche-Vorwürfen bricht der Bitcoin-Kurs um 15 Prozent ein

Viele Kryptowährungen sind am Sonntag durch Gerüchte über ein stärkeres Vorgehen gegen Geldwäsche massiv belastet worden. Zuvor hatte...