Politik

Russland sieht Bewegung in der EU bei Sanktionen

Lesezeit: 1 min
13.12.2017 00:57
Russland und die EU sollen über die Lockerung der Sanktionen gesprochen haben.
Russland sieht Bewegung in der EU bei Sanktionen

Mehr zum Thema:  
EU > Russland >
Benachrichtigung über neue Artikel:  
EU  
Russland  

Der russische Wirtschaftsminister Maxim Oreschkin hat laut TASS am Rande der 11. Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation die europäische Handelskommissarin Cecilia Malmström getroffen. Die beiden hätten über die Aufhebung von Handelsbeschränkungen besprochen, sagte der russische Minister am Rande der Konferenz.

"Es gab ein kurzes Treffen mit der europäischen Handelskommissarin Cecilia Malmström. Wir haben über die Notwendigkeit diskutiert, schrittweise Handelsbarrieren zu beseitigen", sagte er. Oreschkin sagte, dass Russland und die Europäische Union Listen von Handelsbeschränkungen vorbereiten werden, um die Situation im gegenseitigen Handel zu verbessern. "Wir haben vor genau einem Monat über die Aufhebung der Handelsbeschränkungen gesprochen, als der Botschafter der Europäischen Union in Russland (Markus Ederer) zu mir kam. Wir haben mit dem EU-Gesandten diskutiert, dass wir jetzt Listen der Handelsbeschränkungen vorbereiten werden, die beide Länder gegeneinander verhängt haben und werden sehen, wie man sich weiter bewegt, um die Situation zu verbessern."

Die EU-Kommission wollte sich auf Anfrage der Deutschen Wirtschafts Nachrichten zu dem Bericht und dem Inhalt des Treffens nicht äußern.

Baldige Änderungen an den Sanktionen sind allerdings unwahrscheinlich. Entscheidungen über die Sanktionen gegen Russland trifft der Rat. Eine Aufhebung der Sanktionen tritt nur bei vollständiger Umsetzung der Vereinbarungen von Minsk ein. Weil es dort keine Fortschritte gibt, dürften keine Änderungen an den Bestimmungen bevorstehen. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emanuel Macron werden die Staats- und Regierungschefs morgen über den aktuellen Stand des Minsk-Prozesses unterrichten.

Danach soll zeitnah eine Entscheidung über die Verlängerung erfolgen. Es wird allgemein erwartet, die EU die Sanktionen erneut verlängern wird.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  
EU > Russland >

DWN
Politik
Politik Merkel saniert den Staatshaushalt über Niedrigzinsen, während Biden auf die Inflation setzen wird

Durch die Niedrigzinspolitik der EZB konnte der deutsche Staat seinen Haushalt sanieren. Die USA werden hingegen als neues Vehikel die...

DWN
Technologie
Technologie Erde dreht sich schneller um die eigene Achse als je zuvor

Wissenschaftler haben festgestellt, dass sich die Erde in letzter Zeit schneller um ihre Achse dreht als je zuvor.

DWN
Finanzen
Finanzen EZB: Vorerst keine weitere Verschärfung des Anti-Krisen-Kurses

Im Dezember hat die Europäische Zentralbank im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise kräftig nachgelegt. Nun hält die...

DWN
Deutschland
Deutschland Deutschland muss zurück zur sozialen Marktwirtschaft

Der Raubtier-Kapitalismus führt zu massiver sozialer Kälte. Doch die Alternative, staatswirtschaftliche, im schlimmsten Fall...

DWN
Finanzen
Finanzen „Jeder vierte Selbstständige von Berufsunfähigkeit betroffen“

Selbstständige müssen noch mehr als Angestellte eine Berufsunfähigkeit fürchten, da sie in der Regel wenig Anspruch auf staatliche...

DWN
Politik
Politik „Für Impf-Freiheit“: Volksbegehren in Österreich hat bisher 120.000 Unterstützer

In Österreich wurde ein Volksbegehren „Für Impf-Freiheit“ eingeleitet. Das Volksbegehren konnte bisher 120.000 Unterstützer finden....

DWN
Unternehmen
Unternehmen EU kämpft sich bei gesetzlichen Regelungen für künstliche Intelligenz weiter vor

Für die Technologie fehlt immer noch der notwendige gesetzliche europäische Rahmen. Jetzt hat das EU-Parlament einen neuen...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Dämpfer für Merkel: EU-Parlament kritisiert Pläne für Investitionsabkommen mit China

Das Europaparlament kritisiert das geplante Investitionsabkommen der EU mit China scharf. Den Deal, der Geheimklauseln enthält, hatten...

DWN
Finanzen
Finanzen Schlag gegen das Bargeld: EU-Kommission unterstützt Einführung eines digitalen Euro

Die EU-Kommission unterstützt Pläne der Europäischen Zentralbank zur Einführung des digitalen Euro. EU-Kommissionsvizepräsident Valdis...

DWN
Politik
Politik London will EU-Diplomaten nicht als Vertreter von Nationalstaaten behandeln – Brüssel ist erbost

Die britische Regierung will der EU-Vertretung in London nicht den üblichen diplomatischen Status gewähren. Denn dadurch müssten die...

DWN
Politik
Politik Feuer beim weltgrößten Impfstoffproduzenten in Indien - Fünf Tote

In einem Gebäude des weltweit größten Impfstoffproduzenten in Indien ist am Donnerstag ein Großfeuer ausgebrochen. Dabei starben...

DWN
Politik
Politik Fast ein Drittel der US-Amerikaner lehnt eine Impfung ab

Etwa ein Drittel der US-Amerikaner beäugen Impfstoffe mit Argwohn. Besonders hoch ist die Ablehnung dann, wenn es um einen Impfstoff aus...

DWN
Politik
Politik Offizieller Kindesmissbrauch in Kitas? Merkel-Regierung will kein bundesweites Verbot von „Original Play“

Die Bundesregierung will angeblich die Rechte von Kindern stärken und hat dafür eine Änderung des Grundgesetzes auf den Weg gebracht....

DWN
Panorama
Panorama Alchemie: Die überlegene Mutter der Wissenschaften

Die Vorstellung von Alchemisten als lediglich fehlgeleitete Forscher, die vergeblich versuchten, Gold herzustellen, ist das Gegenteil der...