Finanzen

Deutsche Flughäfen verzeichnen Höchststand bei Reisenden

Lesezeit: 1 min
22.02.2018 16:57
Das Passagieraufkommen an deutschen Flughäfen ist 2017 auf einen neuen Höchststand gestiegen.
Deutsche Flughäfen verzeichnen Höchststand bei Reisenden

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Trotz der Air-Berlin-Pleite sind 2017 von deutschen Flughäfen so viele Passagiere gestartet wie noch nie. Die Zahl stieg binnen Jahresfrist um gut fünf Prozent auf 117,6 Millionen, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Grund sind vor allem mehr Reisen ins Ausland: Hier lag das Plus bei 6,5 Prozent. Der innerdeutsche Passagierverkehr von den 24 größten Flughäfen hingegen stagnierte mit knapp 24 Millionen Fluggästen.

Das mit Abstand beliebteste Reiseziel der Deutschen war erneut Spanien mit gut 14 Millionen Passagieren, vor Großbritannien (7,3 Millionen) und Italien (7,0 Millionen). Kräftige Zuwächse gab es bei Flügen nach Griechenland (+19,2 Prozent) und Portugal (+16,4 Prozent). Das Türkei-Geschäft verlor auch 2017, hier mussten die Airlines ein Minus von fast vier Prozent wegstecken. Unsicherheiten über die politische Lage in dem Land und die diplomatischen Spannungen zwischen Deutschland und der Türkei sorgen für Zurückhaltung bei Reisenden.

Die Deutschen zog es derweil zunehmend in die Ferne. So stieg die Zahl der Passagiere im Interkontinentalverkehr überdurchschnittlich um 8,4 Prozent auf fast 21 Millionen. Hohe Zuwächse hatte das Afrika-Geschäft mit 35 Prozent. Allein die Zahl der Fluggäste mit Ziel Ägypten stieg um 69 Prozent.

Die nach der Lufthansa zweitgrößte Fluggesellschaft Air Berlin hatte im August Insolvenz angemeldet und Ende Oktober den Flugverkehr in Eigenregie eingestellt. Vor allem seit Anfang dieses Jahres haben die Lufthansa-Billigtochter Eurowings und die britische Airline Easyjet ihr Angebot ausgeweitet.


Mehr zum Thema:  

DWN
Technologie
Technologie BYD baut erstes Werk in der EU: Eine Gefahr für Deutschlands Autobauer?
20.05.2024

Bereits seit Dezember 2023 steht fest, dass BYD, Chinas wichtigste und staatlich geförderte Marke für Elektroautos, ein Werk in Szeged in...

DWN
Politik
Politik DWN-Interview mit Ex-Militärberater Jörg Barandat (zweiter Teil): Die Welt ist im Wasserkampf
20.05.2024

Jörg Barandat war unter anderem militärischer Berater im Auswärtigen Amt sowie Dozent für Sicherheitspolitik an der Führungsakademie...

DWN
Politik
Politik DWN-Interview mit Ex-Militärberater Jörg Barandat: „Wasser und Energie sind untrennbar miteinander verbunden.“
19.05.2024

Wasser sollte nicht getrennt von anderen Faktoren wie Energie und Klima betrachtet werden, sagt Jörg Barandat, langjähriger Berater...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Im Sog der Krise: Chinas Immobilienbranche unter Druck
19.05.2024

Seit einigen Jahren belastet die Immobilienkrise China und beeinträchtigt das wirtschaftliche Wachstum. Die Geduld vieler Gläubiger...

DWN
Politik
Politik Absturz des Präsidentenhubschraubers im Iran: „Alle Insassen sind tot“
19.05.2024

Ein Hubschrauber mit Irans Präsident Raisi und Außenminister Amir-Abdollahian ist abgestürzt. Die Insassen sind tot. Es wirft Fragen zur...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft EU-Kommission unterstützt Lausitz: Auf dem Weg zum "Netto-Null-Valley"
19.05.2024

Wie kann man ohne die Freisetzung von Treibhausgasen produzieren? Das Kohlerevier in der Lausitz strebt danach, als Modellregion in Europa...

DWN
Politik
Politik 75 Jahre Europarat: Ein Jubiläum in turbulenten Zeiten
19.05.2024

Der einst stolze Europarat feiert sein 75-jähriges Bestehen, doch das Jubiläum findet inmitten von Krisen und Unsicherheit statt,...

DWN
Finanzen
Finanzen P2P-Kredite als alternative Geldanlage: Chancen und Risiken
19.05.2024

P2P-Kredite sind eine aufstrebende Anlageklasse, die Privatpersonen ermöglicht, direkt in den Kreditbedarf anderer Privatpersonen zu...