Finanzen

Vermögensverwalter beantragt Krypto-Börsenfonds bei der SEC

Lesezeit: 2 min
25.07.2018 17:15
Bitwise reiht sich ein in die Liste der Vermögensverwalter, die bei der US-Börsenaufsicht Krypto-Börsenfonds beantragt haben - doch mit einem entscheidenden Unterschied.
Vermögensverwalter beantragt Krypto-Börsenfonds bei der SEC

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

TOP-Meldung

Weiterer Vermögensverwalter beantragt Krypto-Börsenfonds bei der SEC

Der Vermögensverwalter für digitale Anlagen Bitwise hat bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) den Start eines regulierten börsengehandelten Fonds (ETF) für Kryptowährung beantragt.

Der Kryptowährungs-Index Bitwise HOLD 10 enthält zehn Kryptowährungen und verfolgt den im November gegründeten Bitwise HOLD 10 Private Index Fund. Laut der Pressemitteilung erfasst der Index rund 80 Prozent des Kryptowährungsmarktes.

Während andere Unternehmen ETFs nur für Bitcoin angemeldet haben, ist Bitwise laut CNBC das einzige Unternehmen, das einen ETF beantragt, der mehrere digitale Assets abbildet.

"Wir reihen uns in die Warteschlange. Der Markt professionalisiert sich in eine Richtung, in der die SEC einen Krypto-ETF auf den Markt bringen wird", sagte Matt Hougan, der globale Forschungsleiter von Bitwise.

Heute berichtete Cointelegraph zudem, dass die SEC ihre Überprüfung eines Bitcoin-ETF-Antrags durch die Investmentfirma Direxion bis September verschoben hat. Die US-Finanzaufsichtsbehörde braucht nach eigenen Angaben mehr Zeit, um die vorgeschlagene Regeländerung zu prüfen.

Weitere Meldungen

Institutionelle Investoren tauschen erstmals Futures gegen "physische" Bitcoin

  • Bitcoin ist diese Woche ein bedeutender Schritt auf dem Weg zu einem Mainstream-Finanzinstrument gelungen, da zwei institutionelle Investoren den ersten Austausch für physische (EFP) Transaktionen mit Bitcoin-Futures abgeschlossen haben.
  • Die CME EFP Bitcoin-Transaktion, die von ED & F Man Capital Markets, einem registrierten Händler für Terminkontrakte, und itBit, einer institutionellen Kryptowährungsbörse, ermöglicht wurde, sah zwei institutionelle Händler eine Position im CME-Bitcoin-Futures-Markt für einen äquivalenten Betrag des "physischen" Asset selbst austauschen.
  • Wall-Street-Händler verwenden EFPs, um ihre Futures-Positionen abzusichern und ihr Engagement in bestimmten Vermögenswerten zu diversifizieren.

Mining-Riese Bitmain erreicht Firmenwert von 15 Milliarden Dollar vor Börsengang

  • Der Bitcoin-Bitcoin-Mining-Hardwarehersteller Bitmain ist bereits der weltweit wertvollste Anbieter von Kryptowährung und verlockt Investoren offenbar zu einer neuen Finanzierungsrunde über eine Milliarde US-Dollar vor seiner geplanten Börseneinführung in Hongkong.
  • Laut der regionalen Nachrichtenagentur Toutiao plant Bitmain eine neue Finanzierungsrunde - die bisher größte - gegen Ende Juli, bei der der Wert des Unternehmens nur knapp unter dem Halbleitergiganten AMD liegt, mit einer derzeitigen Marktkapitalisierung von 15,5 Milliarden Dollar.
  • Im Mai dieses Jahres führte Bitmain eine 3-Milliarden-Dollar-Finanzierungsrunde des von Goldman Sachs finanzierten Kryptowährungstauschs Circle, der Pläne zur Einführung einer eigenen stabilen Kryptowährung bekannt gab, die an den US-Dollar gebunden ist.

Mike Novogratz führt Investmentrunde für Krypto-Kredit-Service

  • Der Milliardär-Investor und Präsident der Fortress Investment Group, Mike Novogratz, führt eine Finanzierungsrunde über 52,5 Millionen Dollar für einen Kryptowährungs-Kreditdienst namens BlockFi.
  • Gegenwärtig können sich BlockFi Kreditnehmer maximal 250.000 $ ausleihen, indem sie Kryptowährungen als Sicherheit verwenden.
  • Das Ziel des Unternehmens ist es, "Primärkapital für den Aufbau eines erstklassigen Merchant-Banking-Geschäfts mit umfassender Servicequalität und institutioneller Qualität im Bereich der Kryptowährung und Blockchain zu beschaffen".

Meldungen vom 24.07.

Meldungen vom 23.07.

Meldungen vom 22.07.

***

Ab sofort bieten wir unseren Lesern exklusiv einen neuen Service an: den täglichen Krypto-Monitor.

Dieser Monitor bietet eine Übersicht über die relevantesten aktuellen Entwicklungen um das Thema Kryptowährungen aus aller Welt. Der Service ist einzigartig, weil er aus Hunderten ausgewählten Quellen von China und Russland über Japan und Südkorea bis hin zu den USA und Europa alle relevanten News zu Kryptowährungen erfasst und die wichtigsten Punkte in Kurzform zusammenfasst.

Hier finden Sie das Archiv des Krypto-Monitors.

Der Krypto-Monitor wird nach einer kurzen Einführungszeit nur für Abonnenten zu lesen sein: Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren.Wenn dieser abgelaufen ist, werden Sie von uns benachrichtigt und können dann ein Abo auswählen: Hier können Sie entscheiden, ob Sie monatlich oder jährlich (Preisvorteil!) abonnieren wollen.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber 5 Immobilienweisheiten – oder wie Sie den Wert Ihrer Immobilie steigern können

Aufgrund der hohen Nachfrage zeigen Immobilien eine äußerst positive Wertentwicklung. Mit ein paar Maßnahmen lässt sich der Preis der...

DWN
Politik
Politik Völkerrechtler: Der Great Reset ist ein großer Schwindel - das Weltwirtschaftsforum gehört aufgelöst

Lesen Sie heute den zweiten Teil des Interviews, das DWN-Autor Ralf Paulsen mit Alfred de Zayas, dem ehemaligen Sekretär der...

DWN
Deutschland
Deutschland Kubicki deckt auf: Grundrechte der Deutschen wurden jahrelang auf Basis von Behauptungen beschnitten

Die Deutschen wurden in den vergangenen zwei Jahren offenbar auf Basis bloßer Behauptungen von RKI und Gesundheitsministerium gegängelt....

DWN
Politik
Politik Putins Tauschbörse: Getreideexporte aus der Ukraine gegen Aufhebung der Sanktionen

Russlands Präsident Wladimir Putin telefoniert mit dem italienischen Regierungschef Mario Draghi.

DWN
Finanzen
Finanzen Kommt die Vermögensabgabe – und wie schützen sich Anleger?

Immer mehr Stimmen fordern einen Corona- oder Ukraine-Lastenausgleich – also eine verpflichtende Vermögensabgabe, die die exorbitanten...

DWN
Politik
Politik Ukraine: Deutschland soll sich selbst das Gas abdrehen

Der ukrainische Netzbetreiber fordert von Deutschland, sich selbst schweren Schaden zuzufügen.

DWN
Politik
Politik Nach russisch-chinesischem Manöver: Japan und USA setzen auf Abschreckung

Der Konflikt im Indopazifik schaukelt sich zunehmend hoch.

DWN
Politik
Politik China wirft NATO und USA Einmischung, Übertreibung und Doppelmoral vor

Die USA versuche, so der chinesische Außenamtssprecher Wang Wenbin, "Chinas Entwicklung einzudämmen und zu unterdrücken und die...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Chinesische Frachten zu teuer: Turbulenzen auf hoher See

Nicht nur gebrochene Lieferketten, sondern auch die globalen Frachtpreise bereiten deutschen Unternehmen Kopfzerbrechen.