Deutsche Touristen: Anstieg bei Last Minute-Reisen in die Türkei

 

Mehr zum Thema.

Benachrichtigung über neue Artikel:  
 
Lesezeit: 1 min
14.08.2018 00:24
Deutsche Reiseveranstalter melden einen Boom bei Last Minute-Reisen in die Türkei.
Deutsche Touristen: Anstieg bei Last Minute-Reisen in die Türkei

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Die Türkei bleibt trotz der Währungsturbulenzen ein beliebtes Reiseziel der deutschen Touristen.

Eine Sprecherin der Thomas Cook GmbH teilte den Deutschen Wirtschaftsnachrichten in einer Stellungnahme mit: “Die Türkei ist vor allem im Last Minute-Bereich momentan stark nachgefragt und liegt deshalb bei den deutschen Thomas Cook-Veranstaltergästen nach Spanien und vor Griechenland derzeit auf Platz 2 der beliebtesten Urlaubsziele für den Sommer. Gründe für die Beliebtheit der Türkei sind das exzellente Preis-Leistungsverhältnis, ein hervorragendes Produkt und die Gastfreundschaft der Türken. Außerdem profitieren die Gäste bei den persönlichen Ausgaben vor Ort – zum Beispiel beim Shoppen – derzeit vom günstigen Wechselkurs. Aufgrund der hohen Nachfrage hatte Thomas Cook seine Flugkapazitäten in die Türkei für den Sommer um 25.000 Flugplätze aufgestockt. Für den Herbst werden zudem 6.000 zusätzliche Flugplätze nach Antalya angeboten.”

Ein Sprecher des Reiseveranstalter TUI sagte den Deutschen Wirtschaftsnachrichten: “Die Türkei verzeichnet in der aktuellen Sommersaison hohe Buchungszuwächse, unabhängig vom Wechselkurs. Das derzeitige Rekordtief der türkischen Lira wirkt sich nicht auf das Buchungsverhalten unserer Gäste aus. Insgesamt zählt die Türkei wieder zu den Top-Favoriten der TUI Urlauber und liegt im Ranking der beliebtesten Reiseziele unter den Top 3. Die Urlauber schätzen vor allem die gute Hotelqualität, den freundlichen Service und das hervorragende Preis-/Leistungsverhältnis. Die Türkei hat einen der höchsten All-Inclusive-Anteile aller Urlaubsländer rund ums Mittelmeer.”

Eine Sprecherin von alltours sagte: „Mit der Türkeinachfrage ist alltours zufrieden. Die Buchungen liegen gegenüber dem Vorjahr im Plus.“

Habertürk berichtet, dass die Anzahl der Touristen in der Türkei im ersten Halbjahr des aktuellen Jahres im Vergleich zur Vorjahresperiode um 29 Prozent auf 18.917.000 gestiegen ist. Die Tourismuseinnahmen stiegen um 30 Prozent auf 11,46 Milliarden US-Dollar. Das beliebteste Reiseziel war mit 5.981.277 Touristen Istanbul. Darauf folgten Antalya mit 4.572.705, Edirne mit 1.432.748, Artvin mit 1.143.630 und Mugla mit 931.490.

Russische Touristen rangieren mit 2.378.439 Besuchern auf dem ersten Platz. Darauf folgen 1.560.251 Touristen aus Deutschland und 1.142.011 Touristen aus dem Iran, 1.049.026 Touristen aus Georgien. Die gesamte Anzahl der Übernachtungen der Touristen belief sich in den ersten beiden Quartalen des aktuellen Jahres auf 74,7 Millionen.

Die Nettoeinnahmen aus dem Tourismus spielen bei der Finanzierung der Güter- und Dienstleistungsimporte in der Türkei eine wichtige Rolle.


Mehr zum Thema:  

DWN
Politik
Politik SPD-Chefin Saskia Esken hat Einkünfte in Höhe von 47.000 Euro im Monat

Die SPD-Co-Chefin Saskia Esken verfügt über monatliche Einkünfte in Höhe von 47.460,2 Euro. Davon entfallen 22.436 Euro auf ihre...

DWN
Deutschland
Deutschland War der Lockdown falsch? Studie spricht von 81 Prozent Immunität gegen SARS-Cov-2 durch andere Corona-Viren

Einer Studie zufolge verfügt 81 Prozent der Bevölkerung eine gewisse Immunität gegen das neuartige Corona-Virus SARS-Cov-2. Die...

DWN
Politik
Politik Studie: 27 Prozent der ersten Corona-Fälle hatten Ursprung in Italien, nur 22 Prozent in China

Einer aktuellen Studie des US-Zentrum für Gesundheitsüberwachung und Vorsorge zufolge hatten die ersten Corona-Fälle in anderen Ländern...

DWN
Politik
Politik Wegen Corona-Verstößen: Bundesregierung stellt Grundrecht auf Demonstration in Frage

Die Verstöße gegen die Corona-Auflagen bei den Demonstrationen in Berlin haben eine Debatte über die Grenzen der Versammlungsfreiheit...

DWN
Politik
Politik Karriere: Kühnert gibt Juso-Vorsitz vorzeitig auf, um für den Bundestag zu kandidieren

Der Juso-Bundesvorsitzende Kevin Kühnert will sein Amt vorzeitig abgeben und 2021 für den Bundestag kandidieren. Wenn er es in den...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Digitalisierung und Corona: Diese fünf Dinge kann Deutschland von Litauen erlernen

Litauen gehört zu jenen Ländern, die weltweit sofort auf die Pandemie-Maßnahmen reagiert haben. Der baltische Staat trieb die...

DWN
Politik
Politik Im Auftrag der Kanzlerin: Deutsche Fregatte bricht nach Libyen auf

Etwa 250 deutsche Marinesoldaten machen sich morgen im Auftrag von Kanzlerin Merkel und auf Wunsch Frankreichs auf den Weg ins Mittelmeer....

DWN
Deutschland
Deutschland SPD-Chefin über Masken-Verweigerer: „Wer bei Rot über die Ampel fährt, kann sich damit auch nicht auf Freiheitsrechte berufen“

SPD-Chefin Esken kritisiert Personen, die sich dem Corona-Maskenzwang widersetzen scharf. Sie meint: „Wer bei Rot über die Ampel fährt,...

DWN
Deutschland
Deutschland Corona-Insolvenzwelle, Teil 6: Die Autozulieferer trifft es besonders hart

Derzeit müssen eine ganze Reihe von Zulieferbetrieben aus dem Automobilbereich Insolvenz anmelden.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Weltweite Erzeugung von Kohlestrom erstmals rückläufig - trotz China

In diesem Jahr ist die weltweite Kohleverstromung erstmals seit Beginn der Aufzeichnung zurückgegangen. Unter den großen Staaten stellt...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Firma schließt bedeutenden Ölvertrag mit syrischen Kurden ab

Ein US-Unternehmen wird mithilfe des Außenministeriums in Washington den Ölsektor im unter kurdischer Kontrolle stehenden Nordostsyrien...

DWN
Finanzen
Finanzen Anleihen bringen nichts mehr: Investoren werden von Nullzinsen in Hochrisiko-Segmente gedrängt

Der Anteil von Anleihen mit geringer Rendite am Gesamtmarkt wird immer größer. Inzwischen müssen Investoren hohe Risiken eingehen, um...

DWN
Politik
Politik Schweden: Erfolg mit alternativer Corona-Strategie

In Schweden ist die Zahl der Menschen, die an Corona verstorben sind, rückläufig. „Jetzt sehen wir ein oder zwei Todesfälle pro Tag...

DWN
Finanzen
Finanzen Der Preis von Gold wird steigen - der Preis von Silber explodieren

DWN-Kolumnist Ernst Wolff analysiert, wie sich die Preise für Gold und Silber entwickeln werden.

celtra_fin_Interscroller