Politik

Nigel Farage: „Holt euer Geld von der Bank, so lange ihr noch könnt!“

Lesezeit: 1 min
20.03.2013 03:09
Nigel Farage sieht in der EU-Zwangsabgabe eine unmissverständliche Botschaft an Italien, Spanien und Portugal: Sie sollen ihre Guthaben von den Banken abziehen, solange das noch möglich ist. Die Briten sollten damit anfangen, weil man in einem undemokratischen, rechtlosen Europa nicht mehr investieren könne.
Nigel Farage: „Holt euer Geld von der Bank, so lange ihr noch könnt!“

Benachrichtigung über neue Artikel:  

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Der Chef der britischen Liberalen im Europa-Parlament, Nigel Farage, sagte in einem Interview auf Russia Today (geführt vor dem Nein in Zypern), dass selbst er in seinen verwegensten Gedanken es nicht für möglich gehalten hätte, dass die EU den Leuten in der Krise das Geld einfach „stehlen“ würde. Er hat eine klare Botschaft an die Bürger Südeuropas: „Holt euer Geld von der Bank, so lange ihr noch könnt!“

Es sei sinnlos, in der Euro-Zone zu investieren, weil sei von Leuten regiert werde, die die Prinzipien von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit nicht achten.

Die von Deutschland angeführte Entscheidung zur Enteignung sei die „schlimmste Entscheidung, die wir in der ganzen Euro-Krise bisher gesehen haben“.

Die Euro-Retter seien entschlossen, alles zu tun, um die Zone am Leben zu erhalten. Dies geschehe vor allem deshalb, weil sonst die Nord-Staaten – Deutschland, die Niederlande und Finnland - „massive Verluste“ erleiden würden. Dazu sei es notwenig, dass jedes Land in der Euro-Zone gehalten werde, weil sonst das ganze Kartenhaus der EU zusammenbrechen würde.

Farage empfiehlt Zypern, eine Staatspleite durchzuführen und zu versuchen, einen Rest an Glaubwürdigkeit in seinem Banken-Sektor zu bewahren. Er sagte, dass auch Luxemburg in einer ähnlichen Situation sei, dass jedoch die EU vor der Lage im Land von Jean-Claude Juncker einfach „beide Augen zudrückt“.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..



DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Politik
Politik Genug ist genug: Wider den Antisemitismus auf Deutschlands Straßen

Schon wieder hat es die Politik verpasst, jüdische Gotteshäuser rechtzeitig zu sichern. Attacken auf Synagogen, Hassparolen bei...

DWN
Technologie
Technologie 50 Gigawatt stehen zur Disposition: Geplante Stilllegung von Kraftwerken gefährdet Deutschlands Stromversorgung

Die Regierung plant die Stilllegung von Atom- und Kohlekraftwerken - woher der dann fehlende Strom kommen soll, weiß niemand.

DWN
Politik
Politik Le Pen und das Militär gegen das Establishment: Frankreichs Kulturkampf spitzt sich zu

Die verfeindeten Seiten stehen sich unversöhnlich gegenüber. Doch im Grunde genommen kämpft jeder gegen jeden - die französische...

DWN
Finanzen
Finanzen Bitcoin-Konkurrent Ethereum setzt seinen Höhenflug fort

Ethereum eilt von Allzeithoch zu Allzeithoch. Damit entkoppelte sich die Währung in den letzten Wochen vom restlichen Kryptomarkt, der...

DWN
Politik
Politik Indien: Von Gebirgen geschützt, auf dem Meer herausgefordert

In Folge vierzehn der großen geopolitischen DWN-Serie befasst sich Moritz Enders heute mit Indien. An wohl keinem anderen Beispiel lässt...

DWN
Finanzen
Finanzen Warum die Kritik an den Zentralbanken scheinheilig ist

Die Deutschen Wirtschaftsnachrichten sind in einer Reihe von Artikeln sehr kritisch mit den Zentralbanken umgegangen. Jetzt nimmt DWN-Autor...

DWN
Finanzen
Finanzen Bargeldabschaffung nimmt immer konkretere Formen an: Nach neuem EU-Vorschlag drohen Verhältnisse wie in Schweden

DWN-Gastautor Hansjörg Stützle analysiert, wie die Abschaffung des Bargelds schrittweise voranschreitet. Zum Schluss zeigt er auf, wie...

DWN
Technologie
Technologie Biotreibstoff-Verband: Klima-Kritik an Grünem Diesel ist Unfug!

Verbraucherorganisationen behaupteten, dass der Grüne Diesel schädlicher als der Treibstoff aus Erdöl sei. Im exklusiven Interview mit...