Deutschland

Nürnberg: Unbekannter sticht drei Frauen nieder

Lesezeit: 1 min
14.12.2018 11:08
Ein Unbekannter hat in der Nacht in Nürnberg drei Frauen niedergestochen.
Nürnberg: Unbekannter sticht drei Frauen nieder

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Drei Frauen sind in Nürnberg von einem unbekannten Mann niedergestochen und schwer verletzt worden. Sie wurden in Kliniken notoperiert, wie ein Polizeisprecher am Freitag sagte. Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund gab es vorerst nicht. Der Angreifer hatte die Fußgängerinnen am Donnerstagabend nacheinander mit einem zunächst unbekannten Gegenstand attackiert. Er habe unvermittelt zugestochen und nicht mit ihnen gesprochen, sagte der Sprecher. Die Polizei warnte die Bevölkerung vor dem flüchtigen Mann. Er könne mit einem Messer bewaffnet sein.

Zahlreiche Polizisten fahndeten am Vormittag nach dem Täter. In der Nacht suchten die Beamten mit einem Hubschrauber und Polizeihunden nach ihm. Auch Spezialeinheiten mit stichsicheren Anzügen aus feinen Metallketten waren im Einsatz.

Im Laufe des Freitags wollten die Ermittler Anwohner und die drei Fußgängerinnen nochmals befragen. Ob der Gesundheitszustand der angegriffenen Frauen dies zulässt, war zunächst unklar. Kurz nach den Attacken hatten die schwer verletzten Opfer noch Angaben zum Täter machen können. Weil sich diese aber unterschieden, konnte die Polizei mehrere Täter zunächst nicht sicher ausschließen.

Um den Angreifer möglichst schnell zu finden, hat die Polizei eine Sonderkommission eingerichtet. Eine Mordkommission ermittelte schon in der Nacht.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Deutschland
Deutschland Geschlossene Läden und Ausgangssperren: Merkel macht Deutschland endgültig dicht

Auf die Menschen in weiten Teilen Deutschlands kommen Ausgangsbeschränkungen und geschlossene Läden nach bundesweit verbindlichen...

DWN
Politik
Politik Bundesregierung bereitet Corona-Sondergesetze vor - Polizei-Hundertschaften riegeln Berliner Regierungsviertel ab

Die Bundesregierung hebelt den Föderalismus in Deutschland ab einer Inzidenz von 100 aus. Die Inzidenz steigt jedoch zwingend bei mehr...

DWN
Politik
Politik US-Verteidigungsminister Austin besucht Berlin und Stuttgart, stockt Truppenpräsenz in Deutschland auf

US-Verteidigungsminister Lloyd Austin ist zu Besuchen in Berlin und Stuttgart eingetroffen. Die Zahl der in Deutschland stationierten...

DWN
Finanzen
Finanzen Raus ins Grüne: Wie Sie ein Ferienhaus kaufen

Nicht erst zu Zeiten von Corona zieht es viele Menschen ins Grüne – darunter auch den Autor dieses Textes. Im Sommer 2020 hat er sich...

DWN
Technologie
Technologie Chinas digitale Zentralbankwährung wird ein Ablaufdatum haben

Chinas Notenbank ist mit den Tests ihrer digitalen Währung weit vorangeschritten. Aus der neuen Technologie ergeben sich für die...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft EZB und IWF wollen das Bargeld mit einem fiesen Trick abschaffen

Es ist eindeutig. Die EZB und der IWF wollen die vorhandene Geldmenge in zwei Parallel-Währungen splitten – Bargeld und digitales Geld....

DWN
Politik
Politik US-Senat will Konfrontationskurs gegen China mit neuem Gesetz verschärfen

In den USA bereitet ein Senatsausschuss ein gegen China gerichtetes, weitreichendes Gesetzespaket vor. Sollte es angenommen werden, droht...

DWN
Unternehmen
Unternehmen E-Autos von einem Smartphone-Hersteller: Wie die Chinesen dem Konzept der Multikonzerne Flügel verleihen

Der chinesische Smartphone-Hersteller Xiaomi will E-Autos herstellen. Das mag sich zwar absurd anhören. Doch ist das unternehmerische...