Finanzen

Fahrer von Geldtransportern erhalten kräftige Lohnerhöhung

Lesezeit: 1 min
04.01.2019 15:18
Die streikenden Fahrer von Geldtransportern erhalten eine kräftige Lohnsteigerung.
Fahrer von Geldtransportern erhalten kräftige Lohnerhöhung

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Die Gewerkschaft Verdi und die Arbeitgeber haben sich auf deutliche Lohnerhöhungen für die rund 11.000 Beschäftigten der Geldtransport-Branche geeinigt. Der Tarifvertrag mit einer Laufzeit von zwei Jahren sehe eine Anhebung der Entgelte in zwei Stufen zwischen 7,7 und 17,1 Prozent vor, teilte Verdi am Freitag mit. "Mit diesen Erhöhungen gehen wir weit über die 'Schmerzgrenze' hinaus", sagte Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste (BDGW). Im Interesse der Kunden und der Verbraucher habe man jedoch ein schnelles Ende der dreitägigen Warnstreiks erreichen wollen.

Seit Mittwoch hatten die Geldtransport-Beschäftigten mit Arbeitsniederlegungen Druck auf die Arbeitgeber ausgeübt. Die Auswirkungen auf die Bargeldversorgung waren nach Angaben von Banken und Handel dennoch gering, weil sie entsprechende Vorsorge getroffen hatte. Bei einer Fortsetzung des Ausstands hatte der Handel aber Einschränkungen befürchtet. Verdi-Verhandlungsführer Arno Peukes sprach von einem "hervorragenden" Tarifergebnis. "Die hohe Beteiligung der Beschäftigten an den Warnstreiks zum Jahresauftakt hat dies möglich gemacht."

In trockenen Tüchern ist die Vereinbarung aber noch nicht: Da der Abschluss weit über die Vorgaben der BDGW-Mitgliedsunternehmen hinaus gehe, wollen die Arbeitgeber am 21. Januar in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung über die Annahme des Tarifergebnisses abstimmen, wie Olschok sagte. Verdi hat seinen Mitgliedern die Annahme des Ergebnisses empfohlen, die nun darüber abstimmen. Arbeitgeber und Gewerkschaft vereinbarten eine dreiwöchige Erklärungsfrist bis zum 24. Januar, um das Tarifeinigung endgültig anzunehmen.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

DWN
Finanzen
Finanzen Goldpreis-Rekordhoch in greifbarer Nähe - DAX erneut mit Bestmarke
01.03.2024

Der deutsche Leitindex DAX hat im Freitagshandel das siebte Rekordhoch in Folge erobert - und auch der Goldpreis ist von seinem Allzeithoch...

DWN
Unternehmen
Unternehmen VW-Aktie rutscht ab: Volkswagen steckt viel Geld in Technik und China
01.03.2024

Die VW-Aktie ist zum Wochenschluss mächtig unter Druck geraten. Der Grund: Der Volkswagen-Konzern rechnet in diesem Jahr mit einem hohen...

DWN
Politik
Politik "Zeit läuft davon": Deutsche Wirtschaft fordert von Scholz schnelle Entlastungen und Reformen
01.03.2024

Die deutsche Wirtschaft klagt über hohe finanzielle Belastungen und andere Wachstumshemmnisse. Der Forderungskatalog der Verbände an den...

DWN
Panorama
Panorama Die 4-Tage-Arbeitswoche: Steigert sie die Produktivität um 40 Prozent?
01.03.2024

Der allgemein verbreitete Wunsch deutscher Arbeitnehmer könnte zur Realität werden: Viele mittelständische Unternehmen testen schon...

DWN
Finanzen
Finanzen DAX vor 18.000 Punkten - ist es an der Zeit, aus dem Markt auszusteigen?
01.03.2024

Der deutsche Leitindex nähert sich der Marke von 18.000 Punkten. Der Bullenmarkt hat Dimensionen erreicht, die irrational wirken. Ist es...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Russlands Wirtschaft geht es prächtig
01.03.2024

Trotz oder gerade wegen des anhaltenden Krieges in der Ukraine läuft Russlands Wirtschaft immer besser. Die Sanktionen des Westens...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft US-Magazin Bloomberg: „Deutschlands Tage als industrielle Supermacht sind gezählt“
01.03.2024

Das führende US-Wirtschaftsmagazin Bloomberg gibt eine niederschmetternde Prognose für die Zukunft Deutschlands ab: Deutschlands Tage als...

DWN
Panorama
Panorama CO2-Speicherung: Norwegen wird europäisches Drehkreuz – Deutschland ändert seine Haltung
01.03.2024

Auf der norwegischen Insel Blomoyna entsteht Europas größtes Projekt zur CO2-Abscheidung. Auch Deutschland, als größter...