Politik

Italien: Küstenwache setzt Schiff der deutschen Organisation Sea Watch fest

Lesezeit: 1 min
01.02.2019 13:36
Die italienische Küstenwache hat ein Schiff der Migranten-Organisation Sea Watch festgesetzt.

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Die italienische Küstenwache hat das Schiff der deutschen Migranten-Organisation Sea-Watch im Hafen der sizilianischen Stadt Catania festgesetzt. Wie die Küstenwache am Freitag mitteilte, ergab eine technische Kontrolle der "Sea-Watch 3" eine Reihe von "Unregelmäßigkeiten" gemäß dem Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen (UNCLOS), berichtet dpa.

Die Sea-Watch hatte am Donnerstag nach einer fast zweiwöchigen Odyssee mit 47 Migranten an Bord in Catania angelegt. Um welche Art von "Unregelmäßigkeiten" es sich handelte, ließ die italienische Küstenwache offen. Sie erklärte lediglich, diese beträfen sowohl die "Sicherheit" des Schiffs als auch die Regeln zum Umweltschutz der Meere. Solange diese Probleme nicht beseitigt seien, dürfe das Schiff den Hafen nicht verlassen.

Die "Sea-Watch 3" hatte die Migranten am 19. Januar vor der libyschen Küste aufgenommen. Nach langem Tauziehen über die Frage, in welchem Land die Migranten landen sollen, konnten sie schließlich am Donnerstag in Catania an Land gehen, von dort sollten sie auf verschiedene europäische Aufnahmeländer verteilt werden.


Mehr zum Thema:  

DWN
Unternehmen
Unternehmen Heizung im Büro: Was auf Sie zukommt und wann Sie handeln müssen!
16.07.2024

Man muss zwar nicht in kürzester Zeit die Heizung im Büro austauschen – außer natürlich, wenn sie kaputt geht – doch das...

DWN
Technologie
Technologie 5G für alle: Mobilfunk-Konzerne versprechen nahezu flächendeckendes Netz
16.07.2024

Alle zehn Jahre kommt ein neuer Mobilfunkstandard in Deutschland. Nun ist gewissermaßen Halbzeit bei 5G, dessen Netzausbau rasch...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Deutsche Startups bekommen wieder mehr Geld von Investoren
16.07.2024

Durch die schwache Konjunktur und andere Sorgen sind viele deutsche Jungfirmen in Geldnot geraten. Investoren waren lange Zeit sehr...

DWN
Politik
Politik Ukrainekrieg: USA plädieren für Friedensgipfel mit Russland - Kreml ist dagegen
16.07.2024

Der ukrainische Präsident Selenskyj will russische Vertreter beim zweiten Friedensgipfel sehen. Auch die USA sind dafür. Aber Russland...

DWN
Politik
Politik Bauernproteste in Deutschland: Ist eine Zufriedenstellung der Landwirte möglich?
16.07.2024

Die Landwirtschaft in Deutschland steht vor erheblichen Herausforderungen: Die jüngsten Bauernproteste im Dezember 2023 und Januar 2024...

DWN
Technologie
Technologie Vision Weltraumbahnhof - Studenten entwickeln Rakete "Aquila Maris"
16.07.2024

Es ist der Probelauf für eine Zukunftsvision: ein deutscher Weltraumbahnhof auf dem Wasser. Längst sollte es losgehen - doch plötzlich...

DWN
Politik
Politik Republikaner nominieren Trump offiziell für die Präsidentschaftswahlen
15.07.2024

Die Republikaner haben Donald Trump offiziell als ihren Kandidaten für die Präsidentschaftswahlen nominiert. Trump erreichte beim...

DWN
Finanzen
Finanzen Ehegattensplitting: Paus fordert das Ende, Lindner-Ressort widerspricht
15.07.2024

Mit der geplanten Reform der Steuerklassen bereitet die Bundesregierung laut Familienministerin Lisa Paus das Ende des Ehegattensplittings...