Finanzen

Studie: Bezahlen mit Bargeld geht schneller als mit Karte

Lesezeit: 1 min
03.03.2019 16:30
Einer Studie der Bundesbank zufolge ist die Barzahlung die schnellste Bezahlmethode.

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Bezahlen mit Bargeld ist einer Studie zufolge schneller als mit Girocard (EC-Karte) oder Kreditkarte. Eine durchschnittliche Barzahlung an der Ladenkasse dauert gut 22 Sekunden und kostet rund 24 Cent je Transaktion, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Untersuchung der Deutschen Bundesbank und des Handelsinstitutes EHI hervorgeht. „An der Ladenkasse ist die Barzahlung noch immer das schnellste und kostengünstigste Zahlungsmittel“, sagte Bundesbank-Vorstand Johannes Beermann.

Der Studie zufolge sind Zahlungen mit Schein und Münze rund sieben Sekunden schneller als mit Karte und Eingabe der PIN-Nummer, beim Einsatz des Plastikgeldes mit Unterschrift sind es sogar 16 Sekunden. Ausgewertet wurden dafür mehr als 3000 Bezahlvorgänge in 15 Geschäften im Herbst und Sommer 2017.

Zum Zeitpunkt der Untersuchung war kontaktloses Bezahlen mit dem Smartphone oder Bankkarten quasi im Vorbeigehen an der Ladenkassen allerdings noch kein Thema. Mittlerweile kann man in Deutschland in fast allen Supermärkten auf diesem Wege seine Rechnung begleichen. Dafür hält man die entsprechend technisch ausgerüstete Karte oder das Handy an das Kartenterminal an der Kasse.

Die Studie berücksichtigte diese Entwicklungen durch eine Simulation. Demnach dauert das Bezahlen mit Karte bei Beträgen bis 25 Euro, für die keine PIN eingegeben werden muss, nur 15 Sekunden. Größere Summen haben dagegen weiterhin eine Kassierzeit von knapp 30 Sekunden.

 


Mehr zum Thema:  

Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Ukraine-Effekt: Rheinmetall bekommt Rekordauftrag von der Bundeswehr
20.06.2024

Rheinmetall stellt Panzer, Geschütze und Militär-Lkw her. Vor allem die Nachfrage nach Artilleriemunition zog seit Beginn des...

DWN
Finanzen
Finanzen Giropay ist am Ende – doch die Idee lebt weiter
20.06.2024

Giropay, das einmal als sichere Alternative der deutschen Banken zu US-amerikanischen Diensten wie PayPal gedacht war, steht vor dem Aus...

DWN
Politik
Politik Neue EU-Sanktionen gegen Russland: Deutschland setzt mildere Maßnahmen durch
20.06.2024

In zähen Verhandlungen um das neue EU-Sanktionspaket gegen Russland plädierte Deutschland für mildere Maßnahmen. Es geht vor allem um...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Konjunktur-Prognosen: Zunehmende Lichtblicke für deutsche Wirtschaft
20.06.2024

Mehr Kaufkraft, mehr Exporte, mehr Investitionen - die deutsche Wirtschaft kommt langsam wieder besser in Gang. Das bestätigen...

DWN
Politik
Politik Spannung vor der Sachsen-Wahl: AfD und CDU in Umfragen fast gleichauf
20.06.2024

Wenige Monate vor der Landtagswahl in Sachsen deutet eine neue Umfrage auf ein spannendes Duell hin: Die AfD liegt knapp vor der CDU, doch...

DWN
Immobilien
Immobilien Zwangsversteigerungen: Ein Schnäppchenmarkt für Immobilien?
20.06.2024

2023 wurden 12.332 Objekte in Deutschland zwangsversteigert. Für die ehemaligen Besitzer bedeutet die Versteigerung in der Regel ein...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Bürokratie-Krise: Rettung für Handwerker in Sicht?
20.06.2024

Handwerksbetriebe ächzen unter der Last stetig wachsender Bürokratie – mehr Papierkram, weniger Zeit für die eigentliche Arbeit. Der...

DWN
Politik
Politik Bund kann Deal nicht stemmen: Kauf von Tennet-Stromnetz gescheitert
20.06.2024

Der Ausbau der Stromnetze in Deutschland kostet zweistellige Milliardensummen. Der niederländische Netzbetreiber Tennet wollte daher sein...