Finanzen

Goldman: Kosten für Rechtsstreitigkeiten laufen aus dem Ruder

Lesezeit: 1 min
26.02.2019 17:27
Die Investmentbank Goldman Sachs muss seine Rückstellungen für den Skandal um den malaysischen Staatsfonds erneut aufstocken.
Goldman: Kosten für Rechtsstreitigkeiten laufen aus dem Ruder
Der CEO von Goldman Sachs, David Solomon. (Foto: Crain’s New York Business)

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Der Skandal um den malaysischen Staatsfonds 1MDB droht für die US-Investmentbank Goldman Sachs immer teurer zu werden. Die Belastungen durch die laufenden Rechtsstreitigkeiten könnten die dafür gebildeten Rückstellungen um bis zu 1,9 Milliarden Dollar überschreiten, teilte Goldman Sachs am Dienstag mit. Das sind 100 Millionen mehr als zuletzt bekannt. Zur Höhe der bisherigen Rückstellungen schwieg sich die Investmentbank aus. In dem Skandal fordert Malysia bis zu 7,5 Milliarden Dollar Schadenersatz von Goldman Sachs.

Der inzwischen abgewählte malaysische Ministerpräsident Najib Razak hatte 1MDB 2009 zur Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung aufgelegt. Goldman Sachs hatte drei Anleiheemissionen von 1MDB im Gesamtvolumen von 6,5 Milliarden Dollar begleitet und kassierte dafür 600 Millionen Dollar an Gebühren. Das US-Justizministerium mutmaßt, dass hochrangige Fonds-Mitarbeiter und ihre Partner mehr als 4,5 Milliarden Dollar aus dem Fonds veruntreuten. Auch hochrangige Goldman-Mitarbeiter wurden angeklagt.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Russlands Öl- und Gasvorkommen gehen zur Neige

Die Öl- und Gasvorkommen der Russischen Föderation werden nach offiziellen Angaben bald zur Neige gehen. Doch Moskau arbeitet an einem...

DWN
Politik
Politik Baerbock will mindestens 2 Prozent der Fläche Deutschlands mit Windkraftanlagen bestücken

Annalena Baerbock zufolge müssen mindestens 2 Prozent der gesamten deutschen Landfläche mit Windkraftanlagen bestückt werden, um das...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Stahlkonzern Salzgitter meldet starken Quartalsgewinn

Die zuletzt hohen Stahlpreise haben dem Salzgitter-Konzern im ersten Quartal einen hohen Gewinn ermöglicht. Im Vorjahr hatte Salzgitter...

DWN
Finanzen
Finanzen Alzheimer: So bewahren Sie Freiheit, Finanzen und Lebensqualität trotz Diagnose

Betroffene und Angehörige reagieren zuerst geschockt auf die Diagnose von Alzheimer oder anderen Demenzerkrankungen. Doch gerade in diesen...

DWN
Deutschland
Deutschland Verschärftes Gesetz: Deutschland soll bis 2045 klimaneutral sein

Die Bundesregierung hat ein verschärftes Klimagesetz beschlossen. Energie dürfte noch schneller noch teurer werden.

DWN
Deutschland
Deutschland Deutsche Inflationsrate steigt auf Zweijahreshoch

Höhere Kosten für das Tanken und Heizen haben die deutschen Verbraucherpreise im April so stark steigen lassen wie seit zwei Jahren nicht...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Reederei Hapag-Lloyd verachtfacht operatives Ergebnis

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern von Deutschlands größter Containerreederei im ersten Quartal war achtmal so hoch wie im...

DWN
Finanzen
Finanzen Widersprüchliche Interpretationen der Verbände zur britischen Wirtschaft verärgern Investoren

Die Börsen suchen heute Morgen nach den Rückgängen von gestern nach Halt. Nachmittags gibt es wichtige Informationen für Anleger, die...