Deutschland

Bundesregierung will deutlich mehr Schulden aufnehmen

Lesezeit: 1 min
21.03.2019 17:09
Die Bundesregierung will im laufenden Jahr deutlich mehr Schulden aufnehmen als 2018.
Bundesregierung will deutlich mehr Schulden aufnehmen

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Die für das Schuldenmanagement des Bundes zuständige Finanzagentur hält trotz eingetrübter Konjunkturaussichten an ihren Planungen für das Frühjahr fest. Im zweiten Quartal sollen Bundeswertpapiere im Wert von 45 Milliarden Euro an Investoren verkauft werden, kündigte sie am Donnerstag an. Zugleich sollen Tilgungszahlungen von gut 41 Milliarden Euro geleistet werden. "In Abhängigkeit von den Marktbedingungen und sonstigen Rahmendaten ist die Begebung weiterer Finanzierungsinstrumente möglich", hält sich die Finanzagentur zugleich Optionen offen.

Insgesamt will sich der Bund in diesem Jahr 199 Milliarden Euro leihen und damit 26 Milliarden mehr als 2018. Hauptgrund für den Anstieg ist die FMS Wertmanagement, die Bad Bank der verstaatlichten Hypo Real Estate (HRE). Die Finanzagentur übernimmt für die bundeseigene Abwicklungsanstalt künftig die Refinanzierung am Euro-Kapitalmarkt. Insgesamt sollen Mittel in Höhe von 20 Milliarden Euro aufgenommen werden, um das Wertpapier- und Darlehensportfolio der FMS zu refinanzieren.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Unternehmen
Unternehmen Weniger Administration, mehr Weiterentwicklung: Digitale bAV-Verwaltung für mehr „Human“ im HR

Was macht einen Arbeitsplatz attraktiver als andere. Sicherlich mehr als nur das monatliche Gehalt. Langfristiges Denken kann sich für...

DWN
Finanzen
Finanzen „Gefährliche Schuldenblase“: Wenn China fällt, bekommen wir eine globale Finanzkatastrophe

Chinas Schuldenblase steht Analysten zufolge kurz vor einer Explosion. Sollte diese Hiobsbotschaft tatsächlich eintreten, würde dies...

DWN
Politik
Politik Gelöschter Regierungsbericht belegt die Bereitschaft der Bürger zum Gehorsam

Ein Bericht, der von der britischen Regierung versehentlich veröffentlicht wurde, enthält einige Lehren aus der Corona-Pandemie. Er zeigt...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Geld-Bazooka der Notenbanken ist am Ende: Börsen werden crashen, doch Panikverkäufe wären falsch

Der herrschenden Analysten-Meinung zufolge werden die Börsen aufgrund von längst überfälligen Korrekturen crashen. Doch sie raten von...

DWN
Finanzen
Finanzen Der neue Bitcoin-ETF ist eine Falle – wie einst der erste Gold-ETF

Der erste Bitcoin-ETF hat den Handel aufgenommen. Doch der Goldexperte Tom Luongo warnt Anleger. Denn er kennt diese Falle aus dem...

DWN
Politik
Politik Nach Drohung von Erdogan: USA lenken bei Botschafter-Streit mit der Türkei ein

Die USA, Kanada, die Niederlande und Neuseeland haben der türkischen Regierung mitgeteilt, dass sie sich künftig nicht in die inneren...

DWN
Finanzen
Finanzen „Größter Crash der Geschichte“: Experten empfehlen Anlegern schnell zu handeln, um Vermögenswerte zu schützen

Finanzexperten empfehlen Klein- und Großanlegern, dass sie ihre Anlagestrategien überdenken, bevor es zu spät ist. Denn auf die Welt...

DWN
Deutschland
Deutschland Tschetschenische Mafia bewachte deutsche Polizeigebäude

Mitglieder der tschetschenischen Mafia haben in den vergangenen Jahren deutsche Polizeigebäude bewacht. Darunter auch solche, die von...

DWN
Politik
Politik Ein Plädoyer für die freie Marktwirtschaft in Zeiten sozialistischer Machtphantasien

Der Ökonom Murray Rothbard hatte sich Zeit seines Lebens für die freie Marktwirtschaft eingesetzt. Er lehnte jede Form des Sozialismus...