Gemischtes

Tesla fährt erneut hohe Verluste ein

Lesezeit: 1 min
25.04.2019 09:51
Der US-Elektroautobauer Tesla hat im ersten Quartal einen hohen Verlust erwirtschaftet. Chef Elon Musk verspricht Besserung, weil er komplett von den Aktionären abhängig ist.
Tesla fährt erneut hohe Verluste ein

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Der defizitäre US-Elektroautobauer Tesla hat im ersten Quartal des Jahres schwere Verluste eingefahren. In den ersten drei Monaten betrug der Verlust 702 Millionen Dollar (627 Millionen Euro), wie der von Elon Musk gegründete Konzern am Mittwoch mitteilte.

Zur Begründung führte das Unternehmen, das in den beiden Quartalen zuvor erstmals seit Langem Gewinne verbucht hatte, Verzögerungen bei Auslieferungen der Elektroautos insbesondere in Europa und China an. Zu schaffen machte Tesla auch eine Absenkung eines Steuervorteils für Elektrofahrzeuge in den USA von 7500 Dollar auf 3500 Dollar.

Zwischen Januar und März fertigte Tesla 63.000 Fahrzeuge seines Model 3. Das waren drei Prozent mehr als im Vorjahresquartal, aber weniger als angepeilt. Der Konzern will mit dem Model 3 den Massenmarkt erobern.

"Wenn höhere Auslieferungen und Kostensenkungen sich vollständig auswirken, erwarten wir eine Rückkehr zum Gewinn im dritten Quartal", behauptete Tesla-Chef Elon Musk am Mittwoch in einem Schreiben an Investoren. Für das laufende zweite Quartal rechnet er demzufolge mit einer "signifikanten Verringerung" der Verluste. Die Tesla-Aktie legte im nachbörslichen Handel um 1,7 Prozent zu. In diesem Jahr hat das Papier bislang 20 Prozent an Wert verloren.

Musk muss die Zukunft rosa malen, weil das Unternehmen komplett von seinen Geldgebern abhängig ist. Tesla ist hoch verschuldet und erwirtschaftet seit Jahren fast ausschließlich Verluste.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Politik
Politik Frankreich: Ungeimpfte haben keinen Zutritt mehr zu Fernzügen und Restaurants

Das französische Parlament hat im Kampf gegen die fünfte Corona-Welle drastischen Zugangsbeschränkungen für Ungeimpfte endgültig...

DWN
Politik
Politik Die DWN zeigen auf: Darum geht es wirklich in Kasachstan

Über die Ereignisse in Kasachstan wird viel spekuliert, nicht zuletzt in den deutschen Medien. DWN-Korrespondent Mathias v. Hofen setzt...

DWN
Technologie
Technologie Transhumanismus: Die Geschichte einer Eliten-Bewegung

Der Transhumanismus ist eine Philosophie der Eliten. Die wollen längst nicht mehr nur die Welt beherrschen, sondern auch die menschliche...

DWN
Finanzen
Finanzen Indexfonds verschleiern, dass der Bärenmarkt längst begonnen hat

Die Aktienmärkte befinden sich längst in einem Bärenmarkt. Dies wird jedoch dadurch verschleiert, dass passive ETFs die Kurse weniger...

DWN
Finanzen
Finanzen Merz gegen Swift-Ausschluss Russlands: „Wir würden uns selbst erheblich schaden“

Vor dem Besuch von Außenministerin Baerbock in Kiew und Moskau warnt der designierte CDU-Chef Merz davor, Moskau aus dem internationalen...

DWN
Politik
Politik Wenn die Bundesregierung nicht aufpasst, drohen Unruhen wie in Kasachstan

In Zeiten von wirtschaftlicher Instabilität, Inflation und einer offensiven politischen Rhetorik sind soziale Unruhen sehr wahrscheinlich....

DWN
Deutschland
Deutschland Die Impfpflicht: Demütigung einer Minderheit

DWN-Kolumnist Prof. Dr. Werner Thiede wägt die Für und Wieder einer Impfpflicht ab.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Halbleiter-Krieg: China gegen die USA und den Rest der Welt

Die derzeit so spürbare Halbleiter-Knappheit hat eine geopolitische Dimension, die oft übersehen wird: Der neueste Schrei bei den...