Politik

Gabriel wird neuer Vorsitzender der Atlantik-Brücke

Lesezeit: 1 min
27.06.2019 17:23
Der ehemalige Außenminister Sigmar Gabriel wird neuer Vorsitzender der Atlantik-Brücke.
Gabriel wird neuer Vorsitzender der Atlantik-Brücke
Sigmar Gabriel. (Foto: dpa)

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Der frühere Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) übernimmt den Vorsitz der Atlantik-Brücke. Der 59-Jährige wurde am Mittwochabend zum Nachfolger des CDU-Politikers Friedrich Merz gewählt, wie der Verein mitteilte. Zu Gabriels Stellvertretern bestimmte die Mitgliederversammlung den Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages, Norbert Röttgen (CDU), und den Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, Michael Hüther, berichtet die Nachrichtenagentur AFP.

Die 1952 gegründete Atlantik-Brücke hat nach eigenen Angaben das Ziel, die Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Europa und Amerika zu vertiefen. "Das Verhältnis zu den USA ist nicht besser oder schlechter als wir es seit den 50er Jahren gewohnt waren, sondern schlicht anders", sagte Gabriel nach Angaben des Vereins nach seiner Wahl. "Um in diesem Verhältnis neue Impulse zu setzen, ist die Atlantik-Brücke genau der richtige Ausgangspunkt."

Merz, der nach zehnjähriger Amtszeit nicht erneut zur Wahl angetreten war, wünschte Gabriel "viel Erfolg" bei seiner neuen Aufgabe. "Es war mir eine große Freude und Ehre, zehn Jahre Vorsitzender der Atlantik-Brücke zu sein", sagte Merz.

Gabriel hatte kürzlich seinen Rückzug aus dem Bundestag angekündigt. Der frühere SPD-Chef will sein Mandat womöglich noch vor dem Ende der Wahlperiode niederlegen.

 

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Finanzen
Finanzen Trader von JPMorgen wegen Manipulatinonen des Gold-Markts verurteilt

Nach einem langen Prozess in Chicago haben die Geschworenen zwei Goldhändler von JPMorgan wegen Spoofing, also jahrelanger Manipulationen...

DWN
Politik
Politik Energie-Krise offenbart Planlosigkeit: Scholz will jetzt Pipeline aus Portugal

Eigentlich sollte es die Pipeline von Portugal über Spanien nach Mitteleuropa längst geben. Doch das Projekt wurde gestoppt. Das rächt...

DWN
Unternehmen
Unternehmen China wird für deutsche Industrie zum Risiko-Standort

Ein chinesischer Überfall auf Taiwan ist eine reale Gefahr. Den deutschen Unternehmen, die Milliardensummen in China investiert haben,...

DWN
Deutschland
Deutschland Energie-Krise weitet sich aus: Steigende Rohölnachfrage erwartet

Der Rohölpreis ist zuletzt gesunken, Heizölkäufer profitieren davon bisher nicht – und bald könnte die weltweite Nachfrage nach...

DWN
Deutschland
Deutschland IW-Analyse: Teure Energie ist verheerend für Deutschland

Die Experten des IW haben durchgespielt, was teure Energie für deutsche Verbraucher, Firmen und die Wirtschaft bedeutet. Die Aussichten...

DWN
Unternehmen
Unternehmen BASF: Chemieriese blickt zuversichtlich in die Zukunft

Der weltweit größte Chemiekonzern und größte Erdgasverbraucher Deutschlands sieht keinen Grund zur Panik und setzt sich ambitionierte...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Deutsche Telekom: Auf stabilem Wachstumskurs

Trotz einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld wächst die Deutsche Telekom weiter.

DWN
Unternehmen
Unternehmen Siemens meldet ersten Quartalsverlust seit 2010

Siemens hat erstmals seit 2010 in einem Quartal Verlust gemacht. Dennoch sieht sich das Unternehmen derzeit gut aufgestellt.