Politik

Timmermans verhöhnt britische Brexit-Unterhändler

Lesezeit: 1 min
18.07.2019 16:59
Die britischen Brexit-Unterhändler würden herumlaufen "wie Idioten", sagte der Vizepräsident der EU-Kommission Frans Timmermans in einem BBC-Interview.
Timmermans verhöhnt britische Brexit-Unterhändler
Frans Timmermans, Vizepräsident der EU-Kommission,
hat in einem BBC-Interview gesagt, die britischen Brexit-Unterhändler verhielten sich "wie Idioten". (Foto: dpa)

Mehr zum Thema:  
Europa >
Benachrichtigung über neue Artikel:  
Europa  

Die britischen Brexit-Unterhändler würden herumlaufen "wie Idioten", sagte der niederländische Vizepräsident der EU-Kommission Frans Timmermans in einem Anfang dieses Jahres aufgenommenen BBC-Interview, das am Donnerstag ausgestrahlt wird.

Auch den voraussichtlich neuen britischen Premierminister Boris Johnson, der die EU am 31. Oktober verlassen will, egal was passiert, kritisierte Frans Timmermans. "Ich hatte immer den Eindruck, dass er Spiele spielt", zitiert ihn euobserver.

Der EU-Ratspräsident Donald Tusk sagte im Februar, dass für die britischen Verfechter des Austritts ein "Platz in der Hölle" reserviert sei.

Der BBC-Dokumentarfilm gibt hinter den Kulissen Einblicke in die EU-Gespräche. So sagt darin etwa der Franzose Michel Barnier, der Beauftragte der EU-Kommission für die Verhandlungen zum EU-Austritt des Vereinigten Königreichs, dass die EU besser auf einen harten Brexit vorbereitet sei als Großbritannien.

Der Deutsche Martin Selmayr, bis Februar Kabinettchef des EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, sagte dem Bericht zufolge zu David Lidington, einem hochrangigen britischen Minister, Großbritannien solle den Brexit fünf Jahre lang ruhen lassen und dann einen neuen Vertrag abschließen, um in der EU zu bleiben.

[

" href="https://www.youtube.com/watch?v=_KT5B4ApLY0
Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..
" target=_blank>www.youtube.com]


Mehr zum Thema:  
Europa >

DWN
Ratgeber
Ratgeber Sensationell einfach und überraschend günstig

„Kein Unternehmen ist wie Dein Unternehmen“ – der neue Unternehmensschutz der Allianz für kleine und mittlere Unternehmen überzeugt...

DWN
Finanzen
Finanzen Droht Europa die nächste Bankenkrise?

Übers Wochenende geriet die Credit Suisse an den Märkten schwer unter Druck. Gleichzeitig geraten weitere Geldinstitute ins Visier von...

DWN
Technologie
Technologie Wie Fracking Europas Energiekrise lindern könnte

In den USA hat Fracking erheblich dazu beigetragen, die Energiekosten zu senken. Wegen der historischen Energiekrise rückt die Technologie...

DWN
Deutschland
Deutschland Deutschland droht Nachbarstaaten mit Stopp der Stromexporte

Der größte deutsche Netzbetreiber warnt, dass Deutschland im Winter den Stromexport einstellen könnte. Dies würde andere EU-Staaten...

DWN
Politik
Politik Erdogan: Strippenzieher zwischen den verschiedenen Blöcken

Einer der Sieger, der durch den Ukrainekrieg entstandenen Krise, steht jetzt schon fest: Die Türkei und Präsident Erdogan. Das Land ist...

DWN
Politik
Politik Ungarn erhält Aufschub bei Bezahlung von russischem Gas

Ungarn muss von Russland geliefertes Gas erst später bezahlen. Dass Russland dem EU- und Nato-Land so weit entgegenkommt, gilt als...

DWN
Deutschland
Deutschland Deutsche Autobauer blicken mit Sorge in die Zukunft

Zwar meldet das Ifo-Institut für September bessere Geschäfte in der deutschen Automobilindustrie. Allerdings blicken die Manager nun...

DWN
Politik
Politik Trotz Russland-Nähe: Merkel erhält UN-Preis und 150.000 Dollar

Das UN-Flüchtlingshilfswerk hat die Rolle von Angela Merkel während der Flüchtlingskrise 2015 und 2016 mit dem Nansen-Preis und 150.000...

DWN
Technologie
Technologie Medizin-Nobelpreis: Pharmabranche geht erneut leer aus

Der Medizin-Nobelpreis 2022 geht an den Schweden Svante Pääbo vom Leipziger Max-Planck-Institut. Der Evolutionsforscher entschlüsselte...