Finanzen

Ex-SNB-Chef Philipp Hildebrand heuert bei Blackrock an

Lesezeit: 1 min
13.06.2012 08:31
Der frühere Chef der Schweizerischen Notenbank Philipp Hildebrand hat einen neuen Job: Beim weltgrößten Vermögensverwalter Blackrock soll seine Expertise zum Tragen kommen. Hildebrand war erst vor einigen Monaten wegen umstrittener Devisengeschäfte seiner Frau von seinem Posten bei der SNB zurückgetreten.

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Anfang des Jahres musste Philipp Hildebrand als Chef der Schweizerischen Notenbank (SNB) zurücktreten, weil seine Frau in Devisengeschäfte verwickelt war, die mit seinem Job in Zusammenhang gestehen haben sollen. Der Abgang des obersten Währungshüters der Schweiz war ein Skandal, weil der Verdacht genährt wurde, an der Spitze der SNB sei Insider-Wissen nicht annähernd so sicher wie das Schweizer Bankgeheimis. Nach Berichten der der FT und des WSJ arbeitet Hildebrand künftig beim weltgrößten Vermögensverwalter Blackrock.

Hildebrand wird als stellvertretender Verwaltungsrastvorsitzender direkt Konzernchef Laurence Fink unterstehen. Er soll seinen Posten im Oktober antreten und sich von London aus um große Kunden aus Europa, dem Nahen Osten, Afrika und Asien kümmern. "Wenige Spitzenmanager genießen so viel Respekt wegen ihrer Fachkenntnis, ihres Urteilsvermögens und ihrer Integrität wie Philipp Hildebrand", wurde Fink zitiert.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Unternehmen
Unternehmen Bloß raus aus Russland: Rückzug westlicher Firmen wird zum Eigentor

Als der Ukraine-Krieg begann, wurden westliche Unternehmen zum Rückzug aus Russland gedrängt. Dieser ist zwar schnell verkündet. Doch...

DWN
Finanzen
Finanzen Riskante Wette: US-Pensionsfonds setzen verstärkt auf Hebelwirkung

Die staatlichen Pensionsfonds in den USA investieren massiv mit geliehenem Geld. Dies soll die Renditen steigern und die großen...

DWN
Politik
Politik Angriffsdrohungen und ein mysteriöser Brief: Lukaschenko und der Krieg

Der weißrussische Machthaber gilt zwar als Unterstützer Putins, hielt sich bislang aber aus dem Ukraine-Krieg raus. Dann kamen die...

DWN
Finanzen
Finanzen Wie eine Familienstiftung vor staatlicher Enteignung schützt

Parteien und Gewerkschafter fordern immer wieder eine Vermögensabgabe. Wer sich davor schützen möchte, dem raten Experten zu einer...

DWN
Deutschland
Deutschland Energieriese soll mit Steuergeld gerettet werden

Erst die Banken, dann die Fluglinien und jetzt die Energieriesen. Erneut bittet eine Branche darum, mit Steuergeldern gerettet zu werden....

DWN
Unternehmen
Unternehmen Also doch: Fusion zwischen deutschen Hafenbetreibern ist geplatzt

Die seit September 2017 andauernden Gespräche über eine Fusion der zwei Hafen-Logistik-Unternehmen HHLA und Eurogate wurden jetzt...

DWN
Deutschland
Deutschland DWN: In eigener Sache

Die Geschäfsführung der DWN über die Neubesetzung der Chefredaktion.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Historisches Handelsdefizit: „Rohstoff-Zeitalter“ bedroht Deutschlands Wohlstand

Der „Exportweltmeister“ Deutschland erzielt ein historisches Defizit - ein Fingerzeig, wohin die Reise im nun angebrochenen...