Politik

Eskalation: Türkei schießt Militärhubschrauber aus Syrien ab

Lesezeit: 1 min
16.09.2013 23:27
Die türkische Luftwaffe hat einen syrischen Kampfhubschrauber abgeschossen. Der soll sich unrechtmäßig im türkischen Luftraum aufgehalten haben. Nach dem Abschuss soll der Hubschrauber auf syrisches Territorium gefallen sein. Der Pilot ist offenbar tot.

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Das angespannte Verhältnis zwischen der Türkei und Syrien droht zu eskalieren. Türkische Kampfjets haben an der Grenze zu Syrien einen Militärhubschrauber der syrischen Luftwaffe abgeschossen.

Vizepremier Bülent Arınç sagte, dass der Hubschrauber in den türkischen Luftraum eingedrungen sei. Mehrere Warnungen der türkischen Luftwaffe seien missachtet worden. „Eine MI 17 ist um 14.20 Uhr Ortszeit etwa zwei Kilometer in den türkischen Luftraum eingedrungen (...) Um 14.25 Uhr wurde der Hubschrauber von der Luftverteidigung mit Raketen abgeschossen“, zitiert Haberturk Arınç.

Die Türkei habe sich strikt an die geltenden Einsatzregeln gehalten. Über den aktuellen Zustand des Hubschrauber-Piloten sei nichts bekannt, da der Hubschrauber auf das syrische Territorium abgestürzt sei.

Doch offenbar ist der Pilot getötet worden. Erste Videoaufnahmen der syrischen Opposition zeigen, dass der Hubschrauber vollkommen ausgebrannt ist. Unklar ist noch, ob der Pilot rechtzeitig sein Fallschirm betätigt hat.

Der Abschuss des syrischen Hubschraubers könnte auch ein Akt der Revanche sein. Denn im vergangenen Jahr wurde ein türkischer Aufklärungs-Jet von der syrischen Luftwaffe abgeschossen. Bei dem Abschuss kamen zwei Piloten ums Leben. Ankara behauptete, dass das Flugzeug sich auf einem unbewaffneten Testflug befand und in internationalen Gewässern heruntergeholt worden sei.

Syrien bestand jedoch darauf, dass man den Jet im eigenen Luftraum mit einer Luftabwehrwaffe und nicht via Laser gesteuerten Raketen abgeschossen hätte.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Finanzen
Finanzen Neues Geldsystem kommt: Der Euro kann den Dollar als Leitwährung nicht ablösen

Einige Ökonomen hatten zuvor für ein multipolares Geldsystem ohne den Dollar als Weltleitwährung plädiert. Doch weder der Euro noch der...

DWN
Deutschland
Deutschland DWN SPEZIAL: Gesundheitsministerium kauft für 400 Millionen Euro Antikörper-Medikamente gegen Corona – und ignoriert den deutlich günstigeren Wirkstoff „Ivermectin“

Die Bundesregierung hat für viel Geld 200.000 Dosen eines Antikörper-basierten Corona-Medikaments bestellt - obwohl es eine Alternative...

DWN
Politik
Politik Biden-Leute planen neuen Coup: Washington D.C. soll der 51. Bundesstaat der USA werden

Eine Gruppe von US-Senatoren hat einen Gesetzesentwurf eingebracht, wonach Washington D.C. als 51. Bundesstaat anerkannt werden soll. Die...

DWN
Finanzen
Finanzen Verschuldung, Staats-Interventionismus und mehr Macht für Brüssel: Das sind die Folgen des Lockdowns in Deutschland und Europa

Eine äußerst sorgfältige und detaillierte Analyse zeigt auf, welche wirtschaftlichen Auswirkungen die Lockdowns für Deutschland und...

DWN
Finanzen
Finanzen Massiver Druck für Angehörige: Pflege im Heim immer teurer

Die Kosten für Pflegeheimbewohner und ihre Angehörigen steigen und steigen und steigen. So geht das jetzt schon seit Jahren. Über eine...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Notenbank belässt Leitzins wie erwartet nahe Null

Angesichts der Corona-Krise hält die US-Notenbank Federal Reserve an ihrer historisch lockeren Geldpolitik fest.

DWN
Politik
Politik Papst Franziskus ist ein überzeugter Unterstützer des „Great Reset“

Das World Economic Forum lobt Papst Franziskus für seine Unterstützung des „Great Reset“ gegen den sogenannten „Neoliberalismus“....

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Preise für Industrie-Metalle steigen stark

Die Preise vieler Industriemetalle sind in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen. Die Steigerungen auf der Erzeugerebene dürften die...

DWN
Deutschland
Deutschland Bundesregierung schließt weitere Reisebeschränkungen nicht aus

Stellt Deutschland bald wieder Polizisten an die Grenze, so wie im Frühjahr 2020? Belgien hat schon die Notbremse gezogen.

DWN
Politik
Politik Belgien verbietet seinen Bürgern nicht notwendige Reisen ins Ausland

Urlaubs- sowie Freizeitreisen aus und nach Belgien sind ab sofort verboten. Die Entscheidung der Regierungen von Land und Regionen trat am...

DWN
Technologie
Technologie Firmen von Elon Musk und Jeff Bezos streiten um Satelliten-Umlaufbahnen

Die Raumfahrtunternehmen der beiden reichsten Männer der Welt bemühen sich unabhängig voneinander um die Erlaubnis, im großen Stil...

DWN
Deutschland
Deutschland Bundesregierung könnte Fleischsteuer missbrauchen, um Haushaltslöcher zu stopfen

Die Bundesregierung will unbedingt eine bundesweite Fleischsteuer unter dem Vorwand des Tierwohls einführen. Doch in Wirklichkeit würden...

DWN
Deutschland
Deutschland Lockdown lässt deutsche Wirtschaft Anfang 2021 massiv schrumpfen

Der Lockdown wegen der Corona-Pandemie bremst die deutsche Wirtschaft nach Ansicht des DIW-Instituts derzeit kräftig. Das...

DWN
Deutschland
Deutschland Bundesregierung muss Prognose für Wirtschaftswachstum absenken

Bundesregierung hat ihre früheren Prognosen zur wirtschaftlichen Erholung deutlich nach unten korrigiert. Hintergrund ist der erneute...