BMW verkauft deutlich mehr Elektro- und Hybridautos

 

Mehr zum Thema.

Benachrichtigung über neue Artikel:  
 
Lesezeit: 1 min
11.10.2019 09:45
Im September ist der Absatz von BMW deutlich gestiegen, vor allem wegen der stark wachsenden Nachfrage nach Elektro- und Hybridfahrzeugen.
BMW verkauft deutlich mehr Elektro- und Hybridautos
Mitarbeiter im BMW-Werk Leipzig montieren einen elektrisch angetriebenen i3. (Foto: dpa)
Foto: Jan Woitas

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Nicht nur VW hat im September deutlich mehr Autos ausgeliefert. Auch BMW hat seinen Absatz im September in allen Regionen weiter deutlich gesteigert. Mit einem Plus von 10 Prozent legte die Nachfrage nach Elektro- und Hybridfahrzeugen des Konzerns dabei am stärksten zu.

Vertriebsvorstand Pieter Nota sagte am Freitag in München, bei elektrifizierten Autos habe BMW das breiteste Angebot im Wettbewerb. Der seit sechs Jahren in Leipzig gebaute vollelektrische Kleinwagen i3 war lange ein Ladenhüter, ist aber laut Nota inzwischen «extrem erfolgreich und wird uns daher auch in den kommenden Jahren begleiten».

Im September stiegen die Auslieferungen der Marke BMW um 4,8 Prozent auf über 210.000 Fahrzeuge, auch Mini und Rolls-Royce legten zu, so dass der Konzern insgesamt auf ein Plus von 4,6 Prozent auf 249.000 ausgelieferte Autos kam. Die Zuwächse waren in Europa, Asien und Amerika auf fast gleichem Niveau. Die Hybridmodelle und der bislang einzige vollelektrische BMW, i3, kamen im September auf einen Absatz von 16.000 Fahrzeugen.

Auch die Konkurrenten Mercedes und Audi, die vor einem Jahr stark unter der Einführung des WLTP-Abgasmessstandards gelitten hatten, legten im September stark zu: Mercedes verkaufte 224.000 Autos, Audi 145.000 Autos.

Für das Gesamtjahr erwartet der BMW-Konzern weiterhin «eine leichte Absatzsteigerung». Seit Januar haben die Münchner im laufenden Jahr 1,60 Millionen Fahrzeuge ihrer Stammmarke verkauft, das ist ein Zuwachs von 2,2 Prozent. Die Mini-Nachfrage liegt dagegen bislang 1,8 Prozent unter Vorjahr.


Mehr zum Thema:  

DWN
Finanzen
Finanzen Dunkelziffern im Steuerparadies: Der Westen hat viel mehr Geld in Schwellenländern im Feuer, als bekannt ist

Finanz-Aufsichtsbehörden auf der ganzen Welt kalkulieren mit falschem Risiko, weil sie mit mangelhaften Daten zu den weltweiten...

DWN
Politik
Politik Russen und Saudis: Spannungen zwischen USA und Iran würden zur Erholung der Ölpreise führen

Eine Erholung der Ölpreise ist möglich, wenn die Spannungen zwischen den USA und dem Iran zunehmen. Daran müssten vor allem Russland und...

DWN
Deutschland
Deutschland Zinssatz von drei Prozent für Mittelstands-Kredite mit 100 Prozent Staatshaftung

Mittelständler sollen trotz Corona-Krise bei den neuen Hilfskrediten der Regierung einen Zinssatz von drei Prozent pro Jahr zahlen.

DWN
Finanzen
Finanzen Eines der besten Quartale seit der Finanzkrise 2008 bei Grundstücks-Auktionen

Das Augsburger Investmenthaus GBC AG hat angesichts der Frühjahrsauktionen 2020 ein Interview Michael Plettner, Vorstandsvorsitzender der...

DWN
Politik
Politik Bisher 40 Rücktritte und Entlassungen unter US-Präsident Trump

Innerhalb von nur drei Jahren haben 40 hochrangige Personen der US-Regierung ihren Rücktritt erklärt oder wurden entlassen.

DWN
Finanzen
Finanzen Ausländische Zentralbanken verkaufen US-Staatsanleihen wie nie zuvor

Im März haben ausländische Zentralbanken so viel US-Staatsanleihen verkauft wie niemals zuvor. Doch auch die Gegenmaßnahmen der Federal...

DWN
Politik
Politik Kommentar: Kremlchef Putin und die Corona-Krise

In der Corona-Krise zeigt sich Kremlchef Putin als Helfer fürs Ausland. In Russland delegiert er den Kampf an andere. Der sonst so...

DWN
Finanzen
Finanzen Wechselkursschwankungen bedrohen deutsche Mittelständler

Unvorhersehbare Wechselkursschwankungen sind für kleine Unternehmen in Deutschland eine massive Belastung und können im Extremfall sogar...

DWN
Politik
Politik Boris Johnson will Großbritannien aus dem Krankenhaus regieren

Der britische Premierminister Boris Johnson wurde wegen seiner Corona-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Doch er will die...

DWN
Deutschland
Deutschland Lebensmittel-Lieferketten brechen: Erste Länder geraten in Bedrängnis, Preise steigen

Die ersten wichtigen Produzenten für Grundnahrungsmittel wie Weizen und Reis haben den Export eingeschränkt. Obwohl auf der Welt...

DWN
Deutschland
Deutschland Wir sollten Bürger sein und keine Untertanen: Eine Replik auf Hauke Rudolph

Vor einigen Tagen hat Hauke Rudolph einen Kommentar mit dem Titel „Deutschland – ein Nachtwächterstaat" veröffentlicht. In diesem...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Unternehmen: Die wichtigsten Meldungen zum Wochenstart

Angesichts der Corona-Krise gibt es mehrere wichtige Entwicklungen bei zahlreichen Unternehmen. Wir liefern Ihnen einen Überblick über...

DWN
Politik
Politik Corona: Das Meisterstück der Massen-Manipulation

Mit ihrem Appell, das Corona-Virus müsse unter allen Umständen bekämpft werden, appelliert die Politik an die Urängste der Menschen. Es...

DWN
Politik
Politik Schutzmasken-Affäre: Berlins Innensenator bezichtigt US-Botschaft der Lüge

Berlins Innensenator Andreas Geisel meint, die US-Regierung hätte eine bestellte Lieferung von 200.000 Schutzmasken in die USA umgeleitet....

celtra_fin_Interscroller