Deutschland

Wirbel um Thunberg-Foto im ICE: Deutsche Bahn schreibt süffisanten Tweet

Ein Foto der jungen Klimaaktivistin Greta Thunberg in einem ICE der Deutschen Bahn sorgt für Wirbel. Das Unternehmen schaltete sich nun mit einem süffisanten Beitrag ein.
17.12.2019 10:43
Aktualisiert: 17.12.2019 10:43
Lesezeit: 1 min
Wirbel um Thunberg-Foto im ICE: Deutsche Bahn schreibt süffisanten Tweet
Ein ICE der Deutschen Bahn. (Foto: dpa) Foto: Marius Becker

Die schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg hat sich verwundert über die breite Medien-Berichterstattung zu ihrem Foto aus einem ICE geäußert. «Überraschenderweise scheinen die Medien stärker an Zugfahrten eines Teenagers interessiert zu sein als an der Tatsache, dass die #COP25 (Klimakonferenz) gescheitert ist», twitterte die 16-Jährige am Montagabend.

Am Samstag hatte Thunberg bei Twitter ein Foto gepostet, das sie auf dem Boden sitzend zwischen Koffern in einem ICE zeigt. Dazu hatte sie geschrieben: «In überfüllten Zügen durch Deutschland. Und ich bin endlich auf dem Heimweg!». Die 16-Jährige war nach monatelanger Reise auf dem Rückweg nach Schweden. Daraufhin war in Medien und den sozialen Medien eine Debatte darüber entbrannt, ob das Foto echt ist.

Denn wie die Deutsche Bahn wenig später in einem süffisanten Tweet schrieb, saß Thunberg einen Teil der Strecke in der ersten Klasse:

Liebe #Greta, danke, dass Du uns Eisenbahner im Kampf gegen den Klimawandel unterstützt! Wir haben uns gefreut, dass Du am Samstag mit uns im ICE 74 unterwegs warst. Und das mit 100 Prozent Ökostrom. Noch schöner wäre es gewesen, wenn Du zusätzlich auch berichtet hättest, wie freundlich und kompetent Du von unserem Team an Deinem Sitzplatz in der Ersten Klasse betreut worden bist.

Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Trotz der Preisschwankungen von XRP haben Nutzer auf XRP-Staking-Plattformen über 9.000 US-Dollar pro Tag verdient.

Mit Blick auf das Jahr 2026 zeigen die Kursentwicklung und die Marktstruktur von XRP positive Veränderungen im Kryptowährungsmarkt....

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt und Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Finanzen
Finanzen US-Anleihemarkt in Alarmbereitschaft: Aus Sicht eines Top-Ökonoms wächst das Risiko für Investoren
19.01.2026

Ein dänischer Star-Ökonom schlägt in den USA Alarm: Die Mischung aus aggressiver Finanzpolitik, politischem Druck auf die Notenbank und...

DWN
Finanzen
Finanzen Experten an den US-Börsen: Goldpreis zu hoch – weg aus den USA, kaufen Sie diese Aktien
19.01.2026

Geopolitische Schocks, politische Unberechenbarkeit und dennoch: Die Börsen laufen weiter. Während Gold auf Rekordniveau polarisiert,...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft IWF sieht Deutschland 2026 stärker wachsen – Optimismus für Wirtschaft
19.01.2026

Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet damit, dass die deutsche Wirtschaft 2026 stärker wächst als andere G7-Staaten. Damit...

DWN
Panorama
Panorama Putins Angst vor Journalisten: Der Fall eines norwegischen Mediums
19.01.2026

Fünf Journalisten im norwegischen Grenzort Kirkenes geraten ins Visier des Kreml: Russland erklärt ihr Medium zur „unerwünschten...

DWN
Politik
Politik Elektroauto-Kaufprämie: Schneider lockt mit bis zu 6.000 Euro Förderung
19.01.2026

Die Bundesregierung fördert den Kauf oder das Leasing von Elektroautos wieder mit bis zu 6.000 Euro. Umweltminister Carsten Schneider...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Start-up-Finanzierung 2025 steigt wieder – Bayern überholt Berlin
19.01.2026

Deutsche Start-ups profitieren 2025 von einem leichteren Zugang zu Investorengeldern. Laut einer Studie der Beratungsgesellschaft EY...

DWN
Unternehmen
Unternehmen SAP-Aktie: Walldorfer Softwarekonzern startet mit Fresenius Initiative für mehr KI in Kliniken
19.01.2026

SAP und Fresenius treiben den Einsatz künstlicher Intelligenz im deutschen Gesundheitswesen voran. Im Rahmen einer strategischen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Trumps Drohung gegen Grönland: Dieses Unternehmen könnte Europa als Trumpf ausspielen
19.01.2026

Während der Handelsstreit mit den USA eskaliert, sucht Europa nach wirksamen Hebeln gegen Washington. Zölle sind das eine – doch ein...