Politik

Russisches Spionage-Schiff vor der Ostküste der USA gesichtet

Vor der Ostküste der USA wurde ein russisches Spionage-Schiff gesichtet. Es soll seit dem Jahr 2014 regelmäßig in den Gewässern patrouillieren.
18.12.2019 13:00
Lesezeit: 1 min
Russisches Spionage-Schiff vor der Ostküste der USA gesichtet
Die Viktor Leonov bewegt sich vor der Ostküste der USA. (Grafik: USA Live Map/DWN)

Ein russisches Spionageschiff führt dem US-Sender CNN zufolge “unberechenbare” Manöver vor der Ostküste der USA- in der Nähe von South Carolina und Florida - durch. Die Viktor Leonov SSV-175, die zur Klasse der Vishnya-Geheimdienstschiffe gehört, soll demnach seit 2014 jedes Jahr in den internationalen Gewässern vor der Ostküste der USA patrouillieren.

Dem Vorwurf diverser US-Militärs zufolge verwendet das Spionageschiff nicht die Navigationslichter, die bei schlechtem Wetter benötigt werden, und reagiert nicht auf Handelsschiffe, die nach seiner Position gefragt haben, um mögliche Unfälle zu vermeiden.

Ein Zerstörer der Arleigh Burke-Klasse der US-Marine, die USS Mahan, operierte in der Nähe der Viktor Leonov. Ein weiterer Zerstörer der Arleigh Burke-Klasse, die USS Ross, soll Ende vergangener Woche zudem auf dem Weg zur rumänischen Küste von einem russischen Raketenschiff im Schwarzen Meer beschattet worden sein, so CNN.

Die US-Küstenwache warnt Seeleute, “scharf Ausschau zu halten und äußerst vorsichtig zu sein, wenn sie in der Nähe dieses Schiffes navigieren”, so das United States Naval Institute. Die Viktor Leonov wurde zudem 2014 in Kuba in der Nähe einer US-U-Boot-Basis in Connecticut im Jahr 2017 und einer US-U-Boot-Basis für ballistische Raketen in Georgia im vergangenen Jahr gesichtet.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Finanzielle Freiheit braucht einen starken Partner

Vermögen eröffnet Möglichkeiten – und bringt zugleich Entscheidungen mit sich: Wie lässt sich das Erreichte bewahren, gezielt...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft EU-China-Handelskonflikt: Expertin warnt vor 50 verlorenen Jahren
28.09.2026

Chinas Exportmaschine setzt Europas Industrie zunehmend unter Druck, und ausgerechnet Deutschland trifft der neue Wettbewerb besonders...

DWN
Politik
Politik Klima-Transformation: Das steckt hinter dem Umbau der Stahlindustrie
28.09.2026

Weg von Kohle, hin zu Wasserstoff: Die deutsche Stahlindustrie steckt Milliarden in die Produktion von grünen Stahl. Doch die...

DWN
Panorama
Panorama Auswandern nach Andalusien: „In meinem Herzen habe ich zwei Seelen“
28.09.2026

Jens Halbroth und seine Frau Claudia suchten jahrelang nach einem neuen Lebensmittelpunkt. Sie reisten mit Motorrad und Wohnmobil durch...

DWN
Finanzen
Finanzen Kryptowerte-Steuertransparenz-Gesetz: Was DAC8 für Bitcoin-Anleger bedeutet
28.09.2026

Bisher musste das Finanzamt Kryptogeschäfte oft mühsam nachvollziehen. Mit DAC8 ändert sich das: Seit 2026 sammeln Anbieter neue...

DWN
Finanzen
Finanzen Nvidia-Aktie: Warum Huang keine Angst vor der KI-Zukunft hat
28.09.2026

Jensen Huang glaubt, dass KI Berufe verändern, menschliche Fähigkeiten überflüssig machen und eine neue Generation von Unternehmern...

DWN
Politik
Politik CDU demontiert sich selbst: Amthor mit Strandkorb in "Inside CDU"
28.09.2026

Von dubiosen Aktiendeals zum Staatsminister: Wofür andere zurückgetreten wären, wird Amthor befördert. Und nun erhitzt eine Szene aus...

DWN
Politik
Politik Russland-Experte: Trump hat der Welt mehr geschadet als Putin
28.09.2026

In seinem neuen Buch argumentiert Flemming Splidsboel, Senior Researcher am Dänischen Institut für Internationale Studien, Diis, dass...

DWN
Finanzen
Finanzen Warren Buffett geht: Auch Unternehmens-Superstars gehen unter
28.09.2026

Was passiert mit einem Unternehmen, wenn die Person geht, die über Jahre hinweg sein Gesicht, seine treibende Kraft und sein Symbol für...