Technologie

Tesla knackt an der Börse erstmals die 100 Milliarden Dollar

Die Anleger des US-E-Autobauers Tesla konnten am heutigen Handelstag extrem zufrieden sein: Der Börsenwert der Aktie hat erstmals in der Geschichte des Unternehmens die Marke von 100 Milliarden Dollar übersprungen.
22.01.2020 17:11
Aktualisiert: 22.01.2020 17:11
Lesezeit: 1 min
Tesla knackt an der Börse erstmals die 100 Milliarden Dollar
Tesla-Chef Elon Musk (hier bei einer Präsentation) lässt die Anleger an der Börse frohlocken. Die Aktie hat den höchsten Börsenwert ihrer Geschichte erreicht (Foto: dpa). Foto: Andrej Sokolow

Der US-Elektroautobauer Tesla hat erstmals in seiner Geschichte einen Börsenwert von 100 Milliarden Dollar überschritten. Der Wert der Tesla-Aktie legte am Donnerstag an der New Yorker Börse nach Handelsbeginn um knapp 4,8 Prozent zu und erreichte einen Wert von rund 570 Dollar. Damit wurde der von Elon Musk gegründete Konzern mit 102,7 Milliarden Dollar (rund 93 Milliarden Euro) bewertet.

Für den Konzernchef ist das auch persönlich eine höchst erfreuliche Nachricht: Seine Bezahlung in Form von Aktien ist an Teslas Börsenwert gekoppelt - und Geld gibt es erst ab einem Börsenwert von 100 Milliarden Dollar.

Musk bekommt laut einer 2018 geschlossenen Vereinbarung in einem ersten Schritt Aktien im Wert von 346 Millionen Dollar, wenn Teslas Börsenwert mehr als sechs Monate lang über 100 Milliarden Dollar liegt. Das Aktienpaket wächst bei Erreichung weiterer Zielmarken weiter an und könnte bei einem Tesla-Börsenwert von 650 Milliarden Dollar einen Wert von 50 Milliarden Dollar haben.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Damit Sie sich auf Ihr Unternehmen konzentrieren können

Ein Unternehmen zu führen, bedeutet, täglich Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig soll möglichst...

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Deutsche Exporte nach Russland: Handel weit eingebrochen, aber nicht beendet
21.10.2026

Seit Beginn des Ukraine-Kriegs ist der Handel zwischen Deutschland und Russland massiv zurückgegangen. Vor allem die Importe sind nahezu...

DWN
Politik
Politik Europäische Telekomriesen bereiten Gegenangriff auf Starlink vor
21.10.2026

Vier der größten europäischen Telekomkonzerne wollen bei satellitengestützten Mobilfunkdiensten enger zusammenarbeiten. Ziel ist es,...

DWN
Politik
Politik Frankreich steckt mitten im finanziellen Sturm: Kann daraus eine Schuldenkrise werden?
21.10.2026

Frankreich kämpft mit hohen Defiziten, steigenden Zinsen und politischer Unsicherheit. Erinnerungen an die europäische Schuldenkrise...

DWN
Politik
Politik Bürgergeld: 1,4 Millionen Arbeitslose beziehen seit fünf Jahren Grundsicherung
21.10.2026

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen, die im Bürgergeld festhängen, hat sich in den vergangenen zwei Jahren deutlich erhöht. Die Zahlen der...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Chinesische Unternehmen mieten massiv Lagerflächen in der EU. Am meisten in Polen
21.10.2026

Chinesische Unternehmen bauen ihre Logistikpräsenz in Europa massiv aus. Besonders Polen entwickelt sich zum zentralen Knotenpunkt für...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Märkte im Überblick: Achterbahnfahrt bei KI- und Tech-Aktien am Dienstag
20.10.2026

Spannung an der Wall Street: Was hinter den jüngsten Kursbewegungen steckt und welche Werte jetzt überraschen.

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Kappa Rus: Wie Putin einen Unternehmer um sein Lebenswerk bringt
20.10.2026

Jahrelang baute ein schwedischer Unternehmer in Russland ein millionenschweres Geschäft auf. Nun nimmt ihm Wladimir Putin per Dekret die...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Leere Lager, stockende Bänder: Die deutsche Industrie im Würgegriff neuer Materialengpässe
20.10.2026

Elektronikkomponenten und chemische Rohstoffe werden zur Mangelware. Die neuesten ifo-Daten zeigen, wie fragil der Standort Deutschland im...