Technologie

Künstlich intelligenter Roboter liefert Postsendungen aus

Die Anwendungsbereiche für Roboter werden immer vielfältiger. Nun hat Ford eine Maschine vorgestellt, die als Postbote fungieren kann.
12.02.2020 17:54
Aktualisiert: 12.02.2020 17:54
Lesezeit: 1 min
Künstlich intelligenter Roboter liefert Postsendungen aus
Ein Roboter unterhält sich auf einer Messe mit Besuchern. Foto: dpa Foto: Andrej Sokolow

Ford hat einen neuen Roboter entwickelt, den Unternehmen in der Logistik einsetzen können, um Postsendungen zuzustellen. Der Autoproduzent hat auf einer Fachmesse in Las Vegas die ersten zwei Prototypen des Roboters „Digit“ vorgestellt. Die Maschine wurde vom Hersteller Agility Robotics gefertigt, mit dem der Autoproduzent zusammenarbeitet. „Digit“ sieht einem Menschen ähnlich, verfügt über Arme und Beine und kann sowohl im Lager als auch bei der Zustellung eingesetzt werden.

Der humanoide Roboter läuft aufrecht wie Mensch, kann aber auch nach seiner Abschaltung zusammengefaltet werden. Danach lässt sich die Maschine problemlos zusammenklappen und beispielsweise in einem Fahrzeug verstauen, das die Zustellungen ausliefert. Wenn das Auto dann an einer Lagerhalle angekommen ist, kann man den Roboter wieder ausklappen, einschalten und die Sendungen austragen lassen.

Im Fokus dabei stehen die letzten 15 Meter bei der Paketauslieferung vom Transporter zum Empfänger. Wichtig: Der „Digit“ ist dank künstlicher Intelligenz (KI) lernfähig und kann sogar nötigenfalls um Hilfe bitten, sollte unerwarteterweise Störungen bei der Auslieferung der Sendungen auftreten. „Da der Online-Handel weiterhin wächst, glauben wir, dass Roboter unseren gewerblichen Kunden helfen können, indem sie die Lieferungen effizienter und für uns alle erschwinglicher machen“, erklärt Ken Washington, ein Sprecher von Ford.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Technologie
Technologie Wie Twitch, Kick & Co. die Unterhaltungsbranche prägen

Das Bild der Unterhaltungsbranche hat sich dramatisch gewandelt. Dabei wurde aus einer Einbahnstraße eine Autobahn mit unzähligen Spuren...

DWN
Finanzen
Finanzen Konsumdruck im Alltag: Wie Sparen dennoch funktionieren kann
02.06.2026

Ob online oder im Alltag: Konsumreize lauern überall und machen es schwer, den Überblick über die eigenen Ausgaben zu behalten. Wer...

DWN
Panorama
Panorama Kölner Dom kostet ab Juli zwölf Euro Eintritt
02.06.2026

Alles wird teurer. Selbst der Kölner Dom kostet ab Juli nun zwölf Euro Eintritt. Warum das so ist - und welche Ausnahmen gelten.

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Ölpreise sprengen Europas Wirtschaft
02.06.2026

Die Ölpreise verhalten sich auf den ersten Blick erstaunlich ruhig, doch die Puffer des Weltmarkts verschwinden in gefährlichem Tempo....

DWN
Finanzen
Finanzen Bayer-Aktie stürzt ab: Glyphosat-Angst wächst
02.06.2026

Die Bayer-Aktie gerät erneut unter Druck: Wachsende Zweifel an einem Glyphosat-Vergleich und eine wichtige Entscheidung des...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Italo will auf die deutschen Schienen: Bahn schlägt Alarm - bei 60 Prozent Pünktlichkeit
02.06.2026

Können die Italiener die Deutsche Bahn retten? Die Deutsche Bahn selbst zeigt sich – wenig überraschend – skeptisch. Und lobt sich...

DWN
Politik
Politik Kann Europa Weltmacht werden? Eine Analyse
02.06.2026

Die alte Weltordnung bricht weg, und Europa steht plötzlich allein zwischen den streitenden Machtblöcken. Jetzt entscheidet sich, ob der...

DWN
Politik
Politik Fast alle deutschen Neubürger wählen den Doppelpass
02.06.2026

Neue Zahlen zeigen: Die Mehrheit der frisch eingebürgerten Deutschen behält ihre bisherige Staatsangehörigkeit – aus emotionalen...

DWN
Technologie
Technologie Ausbau von Rechenzentren: Studie kritisiert Nachhaltigkeitsversprechen der KI-Branche
02.06.2026

Große KI-Modelle wie ChatGPT verbrauchen so viel Strom wie ganze Länder. Trotzdem werben Tech-Konzerne mit grünen Versprechen. Was...