Unternehmen

Italien: Gewinn-Einbruch beim Sportwagenbauer Ferrari

Italiens Sportwagenbauer hat 2019 weitaus weniger Gewinn eingefahren als in den Jahren zuvor.
10.02.2020 16:55
Lesezeit: 1 min
Italien: Gewinn-Einbruch beim Sportwagenbauer Ferrari
Der Ferrari 458 Speciale. (Foto: dpa) Foto: Frank Rumpenhorst

Der Sportwagenbauer Ferrari hat im vierten Quartal und auch im Gesamtjahr weniger Gewinn eingefahren. Unter dem Strich fiel der Überschuss 2019 um 11 Prozent auf 699 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in Maranello mitteilte. Im eigentlichen Geschäft lief es für die Italiener zwar spürbar besser bei Auslieferungen, Umsatz und operativem Ergebnis, so dass Vorstandschef Louis Camilleri die Ziele für 2020 anhob. Doch weil Ferrari ein Jahr zuvor wegen einer Steuergutschrift kaum Abgaben an den Staat leisten musste, fielen die Steuern 2019 deutlich ins Gewicht, so die dpa.

Bei den Auslieferungen meldete Ferrari ein Plus von 10 Prozent auf 10.131 Fahrzeuge, der Umsatz wuchs ebenso stark auf 3,8 Milliarden Euro. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen legte um 14 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro zu.

Beim Blick auf das laufende Jahr legte Ferrari die Messlatte bei Umsatz und Ergebnis nun etwas höher. Der Umsatz soll nun über 4,1 Milliarden Euro liegen statt zuvor bei mehr als 3,8 Milliarden. Das operative Ergebnis dürfte zwischen 1,38 und 1,43 Milliarden Euro landen, vorher standen über 1,3 Milliarden im Plan.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen

 

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Technologie
Technologie Arbeitswelt: Müde und ausgebrannt? Beschäftigte haben genug von KI
24.08.2026

Viele Mitarbeiter würden nach der ersten KI-Euphorie die Technologie am liebsten wieder abschaffen. Statt der oftmals versprochenen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Chinesische Autos greifen an und GAC warnt vor dem Preiskrieg
24.08.2026

Chinesische Autos gewinnen in Europa rasant an Bedeutung, doch GAC will den Markt nicht mit immer niedrigeren Preisen erobern. Osteuropa...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Prognos-Studie: EU-Exporte sichern 7,2 Millionen Jobs in Deutschland
24.08.2026

Der europäische Binnenmarkt ist für Deutschland weit mehr als ein politisches Projekt. Exporte, offene Grenzen und gemeinsame...

DWN
Finanzen
Finanzen Börse aktuell: DAX-Kurs schwächelt – Märkte vor wegweisender Woche
24.08.2026

Am deutschen Aktienmarkt wächst offenbar die Nervosität: Chipwerte geraten am Montag unter Druck, während die Anleger auf die...

DWN
Panorama
Panorama Trinkgeld per Karte: Wann aus Freiwilligkeit gefühlter Zwang wird – Streit um digitale Trinkgelder
24.08.2026

Sieben, zehn oder gleich zwanzig Prozent? Beim Bezahlen per Karte müssen Gäste oft spontan über Trinkgeld entscheiden. Auffällige...

DWN
Politik
Politik Sprengstoffdrohne: Deutsche sehen erhebliche Lücken bei der Drohnenabwehr
24.08.2026

Der Fund der Sprengstoffdrohne zwischen ukrainischen Frachtmaschinen am Flughafen Leipzig besorgt die Bevölkerung in Deutschland. Eine...

DWN
Politik
Politik Putin erlässt Milliarden-Schulden: Russlands Regionen unter Druck
24.08.2026

Russlands Regionen erhalten Milliardenentlastungen aus Moskau, obwohl auch der Zentralstaat tief in den roten Zahlen steckt. Die Maßnahmen...

DWN
Politik
Politik Mittelstandsverband: BVMW-Geschäftsführer Christoph Ahlhaus warnt Merz vor einem Zerfall der Koalition
24.08.2026

Der Mittelstandsverband BVMW fordert Friedrich Merz auf, nach der Sommerpause entschlossener aufzutreten, Reformen voranzutreiben und seine...