Finanzen

Dax baut seine Verluste wegen Corona-Krise aus

Nachrichten aus China zur Ausbreitung des Corona-Virus sorgen für Unruhe an den Börsen. Der Dax verzeichnet deshalb signifikante Kursverluste.
13.02.2020 12:19
Lesezeit: 1 min
Dax baut seine Verluste wegen Corona-Krise aus
Der Dax verzeichnete am 13. Februar 2020 Kursverluste. (Grafik: Screenshot)

Negative Nachrichten aus China zur Coronavirus-Epidemie haben den deutschen Aktienmarkt am Donnerstag ausgebremst. Vorsicht herrschte auch angesichts durchwachsener Unternehmensberichte. Nach neuen Rekorden des Dax, MDax und SDax am Vortag gab der deutsche Leitindex bis zur Mittagszeit 0,99 Prozent auf 13 613,71 Punkte nach. Der MDax gab um 0,68 Prozent auf 29 039,32 Punkte nach. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx gab nach einem Zwölfjahreshoch am Vortag zuletzt 1,1 Prozent ab.

Derweil läuft die Berichtssaison in Deutschland an. Unter den Einzelwerten im Dax büßten die Anteile von HeidelbergCement nach Aussagen zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2,5 Prozent ein.

Die Anteile des Bausoftware-Herstellers RIB Software sprangen im SDax um mehr als 40 Prozent auf 29,16 Euro hoch. Der Quartalsbericht verblasste angesichts eines Übernahmeangebots aus Frankreich. Der Industriekonzern Schneider Electric bietet je RIB-Aktie 29 Euro.

Die Aktien der Commerzbank waren nach vorgelegten Jahreszahlen Favorit im Index der mittelgroßen Werte. Ihr Plus betrug 4,7 Prozent. Die Anteile von Metro verloren 2,3 Prozent und die von Aurubis am MDax-Ende 7,2 Prozent. Beim Handelskonzern enttäuschte der Gewinn, beim Kupferhersteller die Aussagen zur allgemeinen Marktsituation.

Um rund 3,0 Prozent nach oben ging es für die Papiere des angeschlagenen Stahl- und Industrieunternehmens Thyssenkrupp. Er schrieb zwar auch im ersten Geschäftsquartal tiefrote Zahlen, doch Anleger interessierten sich vor allem für die Aufzugsparte, von der sich der Konzern trennen will. Die Entscheidung, so hieß es, stehe kurz bevor. Dabei zeichne sich zunehmend ein Verkauf ab.

Anzeige
DWN
Panorama
Panorama Das anstehende Wirtschaftsereignis Fußball-WM 2026 & warum Daten, Prognose sowie Online-Portale einen eigenen Digitalmarkt bilden

Die WM ist in diesem Jahr nicht bloß ein bedeutendes Ereignis auf sportlicher Basis, denn sie wird zum Härtetest für Datenökonomie,...

DWN
Finanzen
Finanzen SAP-Aktie: Warum SAP im KI-Wettlauf plötzlich unter Druck gerät
14.05.2026

SAP steht mit seiner neuen KI-Offensive vor einer Bewährungsprobe, die über Wachstum, Vertrauen der Investoren und die Stärke der...

DWN
Panorama
Panorama ESC gewinnen: Gibt es eine Erfolgsformel für den Eurovision Song Contest?
14.05.2026

Der Eurovision Song Contest begeistert seit Jahrzehnten Europa – doch nach welchen Regeln wird dort wirklich gewonnen? Zwischen...

DWN
Technologie
Technologie Geothermie: Deutschland bohrt sich frei
14.05.2026

Unter Deutschlands Städten liegt ein gigantischer Wärmespeicher, der kaum genutzt wird. Jetzt drängt die Geothermie in den Mittelpunkt...

DWN
Finanzen
Finanzen Altersvorsorge: Wie Pensionsfonds funktionieren und warum Zeit ein Schlüsselfaktor ist
14.05.2026

Die zusätzliche Altersvorsorge gewinnt an Gewicht, da die gesetzliche Rente für viele Menschen den gewohnten Lebensstandard im Ruhestand...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Ferrari Luce: Warum der Elektro-Ferrari alles verändern könnte
14.05.2026

Ferrari wagt den radikalsten Schritt seiner Geschichte und ersetzt ikonische Motoren durch Strom. Der neue Ferrari Luce soll nicht nur...

DWN
Finanzen
Finanzen eBay-Deal sorgt für Zweifel: Warum Michael Burry seine GameStop-Aktien verkauft hat
14.05.2026

Michael Burry zieht bei der GameStop-Aktie die Reißleine, während Ryan Cohen mit eBay den bislang kühnsten Umbau des Konzerns anstrebt....

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Lebenslauf verliert an Bedeutung: Warum sich der Bewerbungsprozess verändert
14.05.2026

Der Lebenslauf gilt für viele Arbeitgeber weiterhin als zentrales Instrument im Bewerbungsprozess und prägt maßgeblich die Auswahl von...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Produktivität durch KI: Nobelpreisträger Philippe Aghion warnt vor Risiken für den Arbeitsmarkt
14.05.2026

Die KI-Revolution verspricht mehr Produktivität, stellt die EU-Arbeitsmärkte aber gleichzeitig vor eine politische Bewährungsprobe. Kann...