Deutschland

Talfahrt des deutschen Pkw-Markts beschleunigt sich

Die deutschen Autobauer haben nach Rekord-Absatzjahren wenig zu feiern. Sie erleben derzeit einen drastischen Absatz-Rückgang.
04.03.2020 14:14
Aktualisiert: 04.03.2020 14:14
Lesezeit: 1 min
Talfahrt des deutschen Pkw-Markts beschleunigt sich
- Mitarbeiter der deutschen Automobilmarken BMW (l-r), Daimler, Audi, Porsche und Volkswagen montieren und polieren die Logos der jeweiligen Fahrzeuge. (Foto: dpa)

Der Absatz der Pkw-Hersteller in Deutschland ist im Februar weiter geschrumpft. Die Zahl der Neuzulassungen sank im vergangenen Monat um 10,8 Prozent auf knapp 240.000, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Mittwoch mitteilte. Im Januar war der Markt um 7,3 Prozent zurückgegangen, nachdem die Autoindustrie im vergangenen Jahr noch einen Rekordabsatz erreicht hatte.

Unter den deutschen Marken verloren im Februar Smart (minus 81,2 Prozent), Opel (minus 20,6 Prozent) und Audi (minus 20,3 Prozent) am stärksten. Die Marke VW lag mit einem Rückgang von 11,1 Prozent im Mittelfeld. Am wenigsten büßten BMW (minus 1,2 Prozent) und Mercedes (minus 3,3 Prozent) ein. Porsche legte Reuters zufolge gegen den Trend um 19,1 Prozent zu.

Deutlich wuchs erneut die Zahl der neu zugelassenen vollelektrischen Pkw (plus 75,8 Prozent auf 8154) und Hybridfahrzeuge (plus 98,1 Prozent auf 30.000). Diese Fahrzeuge machten damit einen niedrigen zweistelligen Prozentanteil der Neuzulassungen aus.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Finanzen
Finanzen Ölpreis aktuell unter Druck: Märkte reagieren auf Feuerpause
08.04.2026

Nach politischen Signalen der Entspannung fällt der Ölpreis aktuell deutlich. Anleger reagieren nervös, während Unsicherheiten weiter...

DWN
Politik
Politik Trump droht mit 50-Prozent-Zöllen gegen Iran-Partner – das könnten die Folgen sein
08.04.2026

Mit drastischen 50-Prozent-Zöllen erhöht Donald Trump den Druck auf Irans Unterstützer. Gleichzeitig kündigt er weitreichende...

DWN
Politik
Politik Ungarn vor entscheidenden Wahlen: Orbán setzt gleichzeitig auf die USA und Russland
08.04.2026

Viktor Orbán verschärft im Wahlkampf seinen außenpolitischen Kurs und setzt zugleich auf Unterstützung aus Washington und Moskau....

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Netflix verliert Verfahren in Italien: Drohen Milliarden-Rückforderungen?
08.04.2026

Das Urteil eines italienischen Gerichts setzt Netflix in Europa unter juristischen Druck. Könnte der Fall eine Welle neuer Verfahren...

DWN
Finanzen
Finanzen Krypto-Wallet-Vergleich: So verwalten Sie Bitcoin & Co. sicher – die besten digitalen Geldbörsen
08.04.2026

In digitalen Geldbörsen verwalten Nutzer Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ether und bewahren sie sicher auf. Doch welches Krypto-Wallet...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Deutsche Exporteure: Wachstum erwartet – doch Risiken für Exporte steigen
08.04.2026

Die deutsche Exportwirtschaft trotzt internationalen Konflikten und blickt weiterhin nach vorn. Doch steigende Risiken in Lieferketten und...

DWN
Politik
Politik Neuer Wehrdienst: Verteidigungsminister Pistorius schafft Klarheit bei Auslandsreisen
08.04.2026

Der neue Wehrdienst wirft Fragen auf: Müssen junge Männer künftig Auslandsaufenthalte genehmigen lassen? Nach heftiger Kritik stellt...

DWN
Politik
Politik Waffenruhe im Iran-Konflikt: Zehn-Punkte-Plan wirft Fragen auf – wie geht es weiter?
08.04.2026

Nach Wochen der Gewalt bringt eine Feuerpause im Iran-Konflikt Hoffnung auf Entspannung. Doch entscheidende Fragen bleiben offen, und...