Mittwoch: Die Entwicklungen zum Coronavirus im Live-Ticker

 

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18.03.2020 06:51  Aktualisiert: 18.03.2020 06:51
Das Coronavirus breitet sich weiter aus. Es folgen die Entwicklungen vom Mittwoch, den 18. März, im Live-Ticker.
Mittwoch: Die Entwicklungen zum Coronavirus im Live-Ticker
Die USA setzen Krankenhaus-Schiffe ein. (Foto: dpa)
Foto: Mc2 Chelsea Kennedy

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Hier geht es zum neuen Corona-Live-Ticker für Donnerstag.

22.35 Uhr - Die brasilianische Notenbank hat im Kampf gegen die wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus den Leitzins gesenkt. Der Schlüsselzins wurde um 50 Basispunkte auf ein Rekordtief von 3,75 Prozent reduziert.

21.08 Uhr - Die US-Bank JP Morgan gibt eine bisher der pessimistischsten Prognosen für die Entwicklung der US-Wirtschaft heraus. Der US-Chefökonom der Großbank, Michael Feroli, rechnet mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung von vier Prozent im laufenden ersten und von 14 Prozent im zweiten Quartal. Für das Gesamtjahr erwartet er, dass sich das Minus auf 1,5 Prozent beschränkt. Voraussetzung sei, dass die Fed weiter "kreative" Wege zur Unterstützung der Wirtschaft finde und die geplanten Konjunkturhilfen der Regierung im Volumen von einer Billion Dollar umgesetzt werden.

20.36 Uhr - Deutsche Bank Research rechnet wegen der Coronavirus-Krise im ersten Halbjahr mit einem deutlich größeren Rückschlag für die deutsche Wirtschaft als bisher. Grund sei das Ausmaß, das Beschränkungen des öffentlichen Lebens und vorübergehende Fabrikschließungen binnen Tagen erreicht hätten, teilt Deutsche Bank Research mit. In diesem Jahr werde mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von vier bis fünf Prozent gerechnet.

20.09 Uhr - Das für Freitag geplante Treffen der EU-Finanzminister wird verschoben. Es gebe noch keinen neuen Termin, da mehr Vorbereitung im Vorfeld nötig sei, sagt ein EU-Vertreter. Auf dem Treffen sollten Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus beraten werden.

19.50 Uhr - Die Bundesrepublik weitet wegen der Virus-Krise ihre Einreisebeschränkungen aus. Wie das Innenministerium mitteilt, finden Grenzkontrollen jetzt auch im innereuropäischen Luft- und Seeverkehr statt. Einreisebeschränkungen gelten demnach ab sofort auch bei Flügen aus Italien, Spanien, Österreich, Frankreich, Luxemburg, Dänemark und der Schweiz sowie im Seeverkehr aus Dänemark.

19.46 Uhr - Die Unions-Bundestagsfraktion soll kommende Woche nur mit einer möglichst kleinen Besetzung an Beratungen in Berlin teilnehmen. Nötig sei die Anreise von Mitgliedern der zuständigen Fachausschüsse, die etwa für Coronavirus-Beschlüsse des Bundestages nötig seien, schreibt der parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Fraktion, Michael Grosse-Brömer, in einem Brief an alle Unions-Abgeordneten. Die Beratungen zwischen den Fraktionen über Abstimmungsregeln im Plenum liefen zwar noch, aber es sollten nur so wenig Abgeordnete wie nötig nach Berlin kommen. Parlamentarier aus Risikogruppen sollen ohnehin allen Sitzungen fern bleiben.

19.45 Uhr - Pakistan meldet den ersten Todesfall infolge des Coronavirus im Land. Er sei in der Region Khyber Pakhtunkhwa im Nordwesten registriert worden, wo bisher 19 Infektionsfälle bestätigt worden seien, teilt das Gesundheitsministerium mit. Landesweit stieg die Zahl der Infektionsfälle auf 260.

19.45 Uhr - Am zweiten Tag der Ausgangssperre in Frankreich ist die Zahl der Coronavirus-Toten um 89 auf 264 gestiegen. Das ist eine Zunahme von fast 51 Prozent und eine viel stärkere als zuletzt, wie die französischen Gesundheitsbehörden mitteilen. Die Zahl der Infektionsfälle legte binnen 24 Stunden um 18 Prozent auf 9134 zu. 931 Menschen befänden sich in einem ernsten Zustand und bräuchten lebenserhaltende Maßnahmen, fügte der Direktor der Gesundheitsbehörde, Jerome Salomon, hinzu.

19.12 Uhr - Die Bundesregierung erwägt einem Zeitungsbericht zufolge, bei ihrem über die Staatsbank KfW lancierten Hilfsprogramm stärker ins Risiko zu gehen. Die Bedingungen für die zugesagten Hilfen könnten gelockert werden, etwa indem der Staat die Haftung ein weiteres Mal erhöht, berichtet das "Handelsblatt". Außerdem könnte der Empfängerkreis der Unternehmen, die ein Coronavirus-Sonderprogramm der KfW in Anspruch nehmen wollen, noch einmal erweitert werden.

18.56 Uhr - Britische Supermärkte beschränken nach massenhaften Hamsterkäufen den Verkauf von Lebensmitteln. Rationiert werden die Waren unter anderem bei der führenden Supermarktkette Sainsbury, aber auch bei Aldi und Lidl.

18.55 Uhr - In Italien ist die Zahl der Todesfälle infolge des Coronavirus binnen 24 Stunden um 19 Prozent auf 2978 gestiegen. Das teilt die zuständige Behörde mit. Die Zahl der registrierten Infektionen erhöhte sich demnach binnen eines Tages um 13 Prozent auf 35.713.

18.43 Uhr - Großbritannien schließt die Schulen. "Wenn die Schulen am Freitagnachmittag ihre Tore schließen, bleiben sie für die überwiegende Mehrheit der Schüler bis auf weiteres geschlossen", sagt Premierminister Boris Johnson. Bildungsminister Gavin Williamson erklärt im Parlament, es werde unter anderem Ausnahmen für die Kinder von Eltern geben, die in wichtigen Bereichen der Gesellschaft tätig seien.

18.40 Uhr - Wirtschaftsminister Peter Altmaier will sich dafür einsetzen, die Arzneimittelproduktion in einem europäischen Projekt wieder stärker nach Deutschland und Europa zu holen. Der CDU-Politiker mahnt in einem Interview mit der "Welt" an, Deutschland müsse "aus dieser Krise einige Lehren ziehen". Mit Blick auf das US-Interesse an der Tübinger Firma CureVac erklärt der Minister: "Wir werden Übernahmeversuche unterbinden – ganz gleich, aus welchem Land sie kommen –, wenn sie unsere öffentliche Sicherheit und Ordnung gefährden."

18.24 Uhr - Die Grenze zwischen Deutschland und Österreich wird von Mitternacht an auch von österreichischen Grenzbeamten kontrolliert. Das teilt der Landeshauptmann des Bundeslandes Vorarlberg, Markus Wallner, mit. Er betont, es handele sich um eine Regelung für ganz Österreich. Von deutscher Seite gibt es an den Übergängen bereits seit Montagmorgen Grenzkontrollen. Reisenden, die keine Berufspendler sind oder Waren liefern, wird laut Innenminister Horst Seehofer ohne triftigen Grund die Einreise verweigert.

18.11 Uhr - Die WHO appelliert an die Weltgemeinschaft, verstärkt auf das Coronavirus zu testen, Erkrankte zu identifizieren und zu isolieren. Dies sei das Rückgrat der Pandemie-Bekämpfung und müsse in jedem Land beherzigt werden, sagt WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus vor Journalisten. Wenn die Patienten nicht behandelt und ihre Genesung nicht kontrolliert werde, könnten sich Infektionsketten auf einem niedrigen Niveau fortsetzen und bei einer Aufhebung von Maßnahmen zur Kontaktbeschränkung wieder verschärfen.

18.10 Uhr - Die Schweiz schränkt den Verkauf von Medikamenten ein. Ab sofort dürfen Apotheken von gängigen Schmerzmitteln und fiebersenkenden Arzneien pro Person nur noch eine Packung verkaufen. Mit der Maßnahme, die etwa Aspirin, Paracetamol, Ibuprofen oder Diclofenac betrifft, will die Regierung Hamsterkäufen einen Riegel schieben. Ein Mangel bestehe nicht. Die Einschränkung gelte für sechs Monate.

17.48 Uhr - US-Präsident Donald Trump greift im Kampf gegen die Corona-Pandemie auf ein Gesetz aus dem Korea-Krieg zurück, um die Produktion von Ausrüstung zur Eindämmung der Virus-Krise zu beschleunigen. Das Gesetz gibt Trump weitreichende Befugnisse, um die US-Industrie zu schnelleren Lieferungen zu bewegen.

17.54 Uhr - Die türkische Regierung schnürt im Kampf gegen die Folgen des Coronavirus ein milliardenschweres Hilfspaket für die Wirtschaft. Unter anderem sollen die steuerlichen Belastungen in verschiedenen Branchen reduziert werden, sagt Präsident Tayyip Recep Erdogan. Außerdem sollen Schuldenzahlungen gestundet werden. Das Paket habe ein Volumen von 100 Milliarden Lira (umgerechnet 13,9 Milliarden Euro).

17.47 Uhr Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert Schutzmaßnahmen gegen einen Ausverkauf deutscher Firmen wegen der Coronavirus-Krise. "Wir brauchen ein weitreichendes Untersagungsrecht gegen den Ausverkauf Deutschlands", sagt der CSU-Chef zu "Bild". Er sorge sich, dass wegen der einbrechenden Börsenkurse selbst große Firmen zu Übernahmekandidaten ausländischer Investoren werden könnten. "Dazu brauchen wir auch einen Staatsfonds, der in wichtigen Fällen eingreifen und sich an Firmen beteiligen kann, wenn eine feindliche Übernahme droht", fordert er. In Bayern gebe es das schon.

17.45 Uhr - Die US-Regierung setzt Krankenhaus-Schiffe in den besonders stark betroffenen Regionen ein. Präsident Donald Trump kündigt an, dass je ein solches Schiff nach New York und an die Westküste verlegt werden soll.

17.42 Uhr Die israelische Botschaft in Berlin ist nach der Infektion des Botschafters Jeremy Issacharoff mit dem Coronavirus vorübergehend geschlossen. Das teilt eine Botschaftssprecherin auf Anfrage mit. Dem Botschafter gehe es körperlich gut und er befinde sich in Heimquarantäne. Issacharoff hatte an einem Treffen teilgenommen, bei dem auch eine infizierte Person anwesend war.

17.38 Uhr - In der besonders stark vom Virusausbruch betroffenen italienischen Region der Lombardei gibt es Insidern zufolge inzwischen fast 2000 Todesopfer. Binnen eines Tages sei die Zahl der Toten um 319 auf 1959 gestiegen, sagten zwei Personen mit Einblick in die Statistiken.

17.33 Uhr - In England ist die Zahl der Todesfälle in Folge des Coronavirus binnen eines Tages um fast 50 Prozent auf 99 gestiegen. Das teilen die englischen Gesundheitsbehörden mit.

17.24 Uhr - In den USA hat sich das Coronavirus inzwischen in allen 50 Bundesstaaten sowie dem Hauptstadt-Distrikt Washington D.C. ausgebreitet. Wie die Zentren für Seuchenkontrolle am Mittwoch weiter mitteilen, hat sich die Zahl der bekannten Infektionen bis Dienstagnachmittag (Ortzseit) auf 7087 von 4275 am Montag erhöht. Die Zahl der Todesfälle stieg demnach im selben Zeitraum auf 97 von 75.

17.15 Uhr - Das am Donnerstag tagende Krisenkabinett der Bundesregierung sollte nach Ansicht der FDP vor allem auch die schwer betroffene deutsche Reisebranche und das Gastgewerbe entlasten. "Die Bundesregierung muss jetzt sofort Klarheit schaffen und umfassende Hilfe zur Überbrückung bereitstellen, die auch direkt ankommt", sagt der tourismuspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Marcel Klinge. "Kleine Hotels, Pensionen und Restaurants halten so keinen Monat mehr durch." Auch die Reisewirtschaft brauche rasch pragmatische Hilfe. "Dabei ist das oberste Ziel schnelle Liquidität."

16.45 Uhr - In der ostbayerischen Kleinstadt Mitterteich gilt ab sofort eine Ausgangssperre. Bis 2. April werde "das Verlassen der häuslichen Unterkunft ohne triftigen Grund untersagt", teilt das Landratsamt Tirschenreuth mit. Für den Hin- und Rückweg zur Arbeit brauchen die Einwohner der 6500-Einwohner-Stadt nahe der Grenze zu Tschechien eine Bescheingung des Arbeitgebers. Erlaubt sind auch Lebensmittel-Einkäufe und Lieferungen. Der Landkreis Tirschenreuth hat nach Angaben des bayerischen Landesgesundheitsamts 38 Corona-Ansteckungsfälle.

16.30 Uhr - Zum Schutz der Bevölkerung vor dem Coronavirus dehnt die Schweiz die Einreisebeschränkungen auf Spanien aus. Die Einreise aus Spanien, Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien sei nur noch Schweizer Bürgern, Personen mit einer Aufenthaltsgenehmigung erlaubt sowie Personen, die aus beruflichen Gründen in die Schweiz reisen müssten. Zudem setze die Regierung die Erteilung von Schengenvisa wie auch von nationalen Visa für Angehörige von Drittstaaten für vorerst drei Monate aus.

16.10 Uhr - Auch Kanada legt ein milliardenschweres Hilfspaket im Kampf gegen die Corona-Krise auf. Die Regierung stelle bis zu 27 Milliarden Kanadische Dollar rund (17 Milliarden Euro) zur direkten Unterstützung der Bürger und Unternehmen bereit, sagt Ministerpräsident Justin Trudeau. Zudem gebe es Liquiditätshilfen für Firmen und Privathaushalte durch Steuerstundungen im Volumen von 55 Milliarden Kanadischen Dollar (rund 35 Milliarden Euro). Zudem werde es Hilfen bei der Lohnfortzahlung geben, um die Arbeitsplätze zu erhalten und für die Exportwirtschaft. Kanada sei auch bereit, noch mehr zu tun.

16.10 Uhr - Arbeitsminister Hubertus Heil will Eltern mit Kindern helfen, die angesichts der Schulschließungen keine Betreuungslösungen finden. Die Lohnfortzahlung durch Arbeitgeber solle in diesen Fällen gesetzlich abgesichert werden. Nächste Woche solle das Vorhaben dann in den Bundestag kommen.

15.55 Uhr - Die Krise ist laut Arbeitsminister Hubertus Heil schwerwiegender als die Finanzkrise von 2008/09. "Die Herausforderung ist jetzt größer." Wirtschaftsminister Peter Altmaier ergänzt: "Es ist nicht die Zeit endloser Diskussionen." Weitreichende Entscheidungen müssten nun getroffen werden. Dafür brauche es einen Konsens von Arbeitgebern und Gewerkschaften.

15.50 Uhr - Der britische Premierminister Boris Johnson weist nach Angaben eines Sprechers derzeit keine Symptome einer Erkrankung mit dem Coronavirus auf. Der Sprecher reagiert mit seiner Klarstellung auf Mutmaßungen, Johnson könnte sich infiziert haben. Am Montag hielt sich in der Residenz des Premiers in der Downing Street der Wissenschaftler Neil Ferguson vom renommierten Imperial College auf, um Johnson zu strikteren Vorkehrungen gegen die Pandemie zu bewegen. Der Professor hat sich inzwischen in Selbst-Quarantäne begeben, nachdem er nach eigenen Angaben erst Husten und dann am Mittwoch Fieber bekam. Ob er Johnson am Montag von Angesicht zu Angesicht traf, war zunächst nicht klar.

15.40 Uhr - Die Schweizer Regierung streicht die auf den 17. Mai angesetzten Volksabstimmungen. Die Abstimmung zur Begrenzung der Zuwanderung aus dem Ausland und zwei weitere Referenden fänden zu einem späteren Zeitpunkt statt. Letztmals hatte die Regierung 1951 einen Urnengang abgesagt, damals wegen der Maul- und Klauenseuche.

15.35 Uhr - China versorgt Frankreich nach Angaben des Außenministeriums in Paris mit einer Million Mundschutzmasken und Handschuhen, um bei der Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie zu helfen. Eine erste Ladung sei bereits in Frankreich angekommen. Ein weiteres Flugzeug werde für Donnerstag erwartet. In Frankreich sind Masken und Handschuhe für Ärzte und Pflegepersonal knapp. Als das Virus in Chinas Epizentrum Wuhan ausgebrochen war, hatte die Regierung in Paris etwa 17 Tonnen Ausrüstung in die Volksrepublik geschickt.

15.29 Uhr - Als Folge des Coronavirus droht nach Einschätzungen aus dem Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit (BA) in Deutschland ein schwerer Wirtschaftseinbruch. "Wir gehen davon aus, dass die Dimension des Rückgangs der Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal vergleichbar sein könnte mit dem zweiten Quartal in der großen Rezession 2009", sagt IAB-Prognosechef Enzo Weber der Nachrichtenagentur Reuters. "Dann muss man damit rechnen, dass die Arbeitslosigkeit steigt." Vor elf Jahren war das Bruttoinlandsprodukt um fünf Prozent geschrumpft. Weber hält eine Wende zum Besseren im Jahresverlauf für möglich. Das hänge von der Dauer der Anti-Virus-Maßnahmen ab.

15.19 Uhr - Die Deutsche Telekom schließt in Deutschland zur Eindämmung des Ansteckungsrisikos ihre Läden. Betroffen seien ab sofort rund 500 eigene Geschäfte sowie etwa 200 Partneragenturen, teilt der Bonner Dax-Konzern mit. Zusammen mit den Behörden werde geprüft, ob demnächst einige Filialen für die Grundversorgung wieder öffnen.

14.57 Uhr - Der Bundestag wird kommende Woche wie geplant tagen. Darauf hat sich nach Angaben der Bundestagsverwaltung Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble mit den Parlamentarischen Geschäftsführern aller Fraktionen in einer Telefonkonferenz geeinigt. "Eine Änderung der Präsenztage ist nicht vorgesehen", sagt ein Sprecher. Die Fraktionen würden nun untereinander geeignete Maßnahmen für den Ablauf der Plenarsitzungen und Ausschussberatungen abstimmen, um das Infektionsrisiko auf ein Mindestmaß zu reduzieren.

14.43 Uhr - Der Hafen von Rotterdam erwartet wegen der Corona-Krise deutlich geringere Warenströme. Sie werden in diesem Jahr klar unter den 470 Millionen Tonnen des vergangenen Jahres liegen, sagt ein Sprecher von Europas größtem Hafen. Wegen des Ausbruchs des Virus in China sei der monatliche Warenverkehr bereits um zwei Millionen Tonnen gesunken. Die Ausbreitung des Virus in Europa verschärfe die Lage nun.

14.45 Uhr - US-Präsident Donald Trump kündigt eine weitgehende Schließung der Grenze zu Kanada an. Diese gelte für Verkehr, der "nicht wesentlich" sei, twittert er. Der Handel mit dem Nachbarland werde durch die vorübergehende und im beiderseitigen Einvernehmen getroffene Entscheidung nicht beeinträchtigt: "Details folgen", ergänzt Trump.

14.35 Uhr - Die meisten Internethändler sehen sich bislang nicht als Gewinner der Corona-Krise. "Die Bevölkerung ist jetzt nicht groß in Stimmung einzukaufen, gerade Konsumgüter", sagt der Präsident des Bundesverbands Onlinehandel, Oliver Prothmann, dem MDR. "Im Moment sind wir noch nicht die großen Profiteure." Die Frage sei auch, ob die Händler in einer Woche noch ausliefern könnten und noch genügend Mitarbeiter hätten. Auch stelle sich für die meisten Online-Händler in den nächsten Tagen die Frage der Liquidität. "Die Gefahr ist da, dass Ware nicht schnell genug verkauft wird, deshalb ist die Frage der Liquidität das Hauptthema bei den Händlern", sagt Prothmann.

14.31 Uhr - Der Musikwettbewerb "Eurovision Song Contest" wird abgeblasen. "Wir bedauern es sehr, dass wir die Absage des Eurovision Song Contest 2020 in Rotterdam bekannt geben müssen", betonen die Organisatoren in einer Erklärung. "Es ist unmöglich, mit der Live-Veranstaltung wie geplant fortzufahren."

14.30 Uhr - Bundesfinanzminister Olaf Scholz unterstreicht in einem Schreiben an die Bundestagsabgeordneten von Union und SPD, dass sich die finanziellen Auswirkungen der Pandemie auf Konjunktur und Haushalt noch nicht seriös beziffern ließen. "Klar ist aber, dass sich wesentliche Annahmen, die wir noch vor wenigen Tagen und Wochen getroffen haben, ändern werden", schrieb Scholz. "Ein genaueres Bild werden wir erst in den nächsten Monaten bekommen."

14.24 Uhr - Schottland schließt seine Schulen ab Freitag. Die Menschen sollten nicht davon ausgehen, dass sie vor dem Ende des Sommerhalbjahrs wieder öffnen, fügt die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon hinzu. Auch Wales schließt seine Schulen ab Freitag. Die britische Regierung selbst hat trotz wachsender Kritik von Eltern und Lehrern bislang keine Schulschließungen verfügt. Premierminister Boris Johnson kündigte in diesem Zusammenhang aber unmittelbar bevorstehende Entscheidungen an.

14.23 Uhr - Die Gewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) fordert die Landwirtschaft auf, nicht nur eine Lockerung der Regeln für Saisonbeschäftigte zu fordern, sondern diese auch vor einer Infektion zu schützen. "Massenunterbringung auf viel zu engem Raum und heruntergekommene sanitäre Einrichtungen machten Saisonkräften auch schon ohne Infektionsrisiko zu schaffen", erklärt die IG BAU. "Ohne zusätzliche Schutzmaßnahmen ist Erntearbeit nicht mehr zumutbar, weder für übergangsweise freigestellte Beschäftigte aus dem Inland noch für osteuropäische Saisonarbeiterinnen und Saisonarbeiter.

14.24 Uhr - Knapp drei Monate nach Ausbruch des Coronavirus in China erreichen nach Angaben des Bundesverbands Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) weniger Waren Deutschland und Europa. "Aus China kommen deutlich weniger Güter an. Im Seehafenhinterlandverkehr haben wir Einbrüche zwischen 50 und 80 Prozent", sagt BGL-Bundessprecher Dirk Engelhardt zu ntv.de. Das gehe aus einer Umfrage unter den Mitgliedern des Verbands hervor.

14.22 Uhr - Die Familienunternehmer fordern von der Politik einen Bürokratieabbau zur schnelleren Umsetzung versprochener Hilfen. "Den Notarztwagen am Krankenhaus parat zu stellen, ist der erste Schritt. Aber er muss auch an allen bürokratischen Staus vorbeikommen", sagt Reinhold von Eben-Worlée. "Viele notleidende Unternehmen brauchen jetzt schnelle Hilfe und dringend Rettungsgassen durch den Antragsdschungel." Überlebenswichtig sei, die Bonitätsprüfungen bei den Kreditinstituten drastisch zu beschleunigen und hierfür die geforderten Nachweispflichten zu vereinfachen. Für eine Übergangszeit sollten Bonitätsbescheinigungen von Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern als eine ausreichende Sicherheit anerkannt werden.

14.19 Uhr - In die Dikussion um den Einsatz von Ibuprofen beim Coronavirus schaltet sich die europäische Arzneimittelagentur EMA ein. Es gebe gegenwärtig keine Anzeichen, dass entzündungshemmende Medikamente wie Ibuprofen die durch das Virus verursachte Erkrankung verschlimmern könnte, erklärt die EMA. Patienten und Angehörigen der Gesundheitsberufe sollten alle Behandlungsoptionen in Betracht ziehen, einschließlich Paracetamol und entzündungshemmende Medikamente zur Behandlung von Fieber oder Schmerzen.

14.05 Uhr - Die skandinavische Hotelkette Nordic Choice will 7500 Mitarbeiter wegen der Corona-Krise entlassen. "Es ist eine Mischung aus zeitweiligen und dauerhaften Entlassungen aufgrund der Situation mit dem Coronavirus", sagt Geschäftsführer Torgeir Silseth der Nachrichtenagentur Reuters. "Ich bin seit vielen Jahren in der Branche tätig, und das ist das Schlimmste, was wir je erlebt haben. Also müssen wir diesen drastischen Schritt machen, um unser Unternehmen über Wasser zu halten."

13.57 Uhr - Die Bundesregierung plant keine Verstaatlichung privater Kliniken. Das sagt ein Sprecher des Gesundheitsministeriums.

13.55 Uhr - Die US-Regierung beantragt beim Kongress zusätzliche 45,8 Milliarden Dollar zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie. Das Geld soll nach Angaben eines Präsidialamtssprechers an Gesundheits-, Verteidigungs- und Veteranenbehörden fließen, um deren Bemühungen zu stärken. Die Summe ist unabhängig von dem eine Billion Dollar schweren Hilfspaket, das die Regierung zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen vorgeschlagen hat.

13.48 Uhr - Bundesfinanzminister Olaf Scholz ist nach Angaben eines Sprechers trotz einer heftigen Erkältung arbeitsfähig. "Er steht voll im Saft", so der Sprecher. Er nehme per Telefon an Terminen teil, etwa am Freitag an den Beratungen der EU-Finanzminister. Das Ergebnis seines Corona-Tests werde am Donnerstag erwartet.

13.40 Uhr - Das Justizministerium prüft in der Corona-Krise Hilfen für Mieter. Es gehe darum, Mieter vor dem Verlust ihrer Wohnung oder Geschäftsräume zu schützen. Die Überlegungen gingen in alle Richtungen und seien in einem frühen Stadium, sagt ein Sprecher des Ministeriums.

13.35 Uhr - Die Abstimmungen innerhalb der Bundesregierung über einen Notfallfonds für Selbstständige und Kleinstunternehmen laufen nach Angaben des Finanzministeriums noch. Die Details stünden noch nicht fest. "Es wird aber sehr schnell gehen", sagt ein Sprecher des Finanzministeriums.

13.30 Uhr - Etwa 80.000 EU-Bürger warten der EU-Kommission zufolge weltweit auf eine Rückkehr in die EU. Das ergäben Zahlen der Mitgliedsstaaten, eine genaue Schätzung sei aber schwierig, sagt ein Sprecher der Kommission.

13.25 Uhr - Bundeskanzlerin Angela Merkel wird am Mittwochabend laut Regierungssprecherin keine neuen Maßnahmen verkünden, um das öffentliche Leben in Deutschland einzuschränken. Das Ziel sei es, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Merkel werde appellieren, soziale Kontakte zu minimieren.

13.20 Uhr - Die Bundesregierung will noch am Mittwoch rund 4000 Touristen aus Ägypten ausfliegen, 1500 aus der Dominikanischen Republik und weitere Hunderte aus Marokko. Dies seien aber nur Schätzungen, sagt eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes. Deutsche Reisende hätten bei den Sonderflügen Vorrang. Sollte es freie Plätze geben, könnten aber auch andere Europäer mitgenommen werden.

13.06 Uhr - Parlamentskreisen zufolge zeichnet sich ab, dass der Bundestag in der kommenden Woche zusammenkommt. Über die Modalitäten sei aber noch nicht entschieden, heißt es nach Beratungen der Fraktionen mit Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble. Kommende Woche war eine reguläre Sitzung des Bundestages geplant.

13.04 Uhr - Die österreichische Regierung will wegen der Coronavirus-Krise für die Unternehmen ein insgesamt 38 Milliarden Euro schweres Hilfspaket schnüren. Das kündigt Kanzler Sebastian Kurz am Mittwoch nach der Kabinettssitzung an. Damit solle vor allem verhindert werden, dass es nun zu einer massiven Arbeitslosigkeit komme, sagt Kurz. Das Pakete bestehe aus Krediten, Garantien, Steuerherabsetzungen und Steuerstundungen.

12.55 - NRW-Familienminister Joachim Stamp schließt eine Ausgangssperre nicht aus. "Das wird von der Disziplin der Bürgerinnen und Bürger abhängen und das ist auch keine Maßnahme, die man isoliert als einzelnes Bundesland machen kann." Das sei etwas, was die Bundesländer koordiniert regeln müssten. Hierzu sei der Ministerpräsident im permanenten Austausch mit den anderen Bundesländern.

12.45 Uhr - Heimarbeit auch für Bundesfinanzminister Olaf Scholz. Per Twitter teilt der SPD-Politiker mit: "Heute mache auch ich Homeoffice, nachdem ich mit einer heftigen Erkältung aufgewacht bin. Und sicherheitshalber lasse ich mich testen, in diesen Zeiten ja nicht unwichtig." Als Nebeneffekt könne er beim Arbeiten in der Sonne sitzen, schrieb Scholz - begleitet von einem Foto mit Blick auf Tisch, Tablet, Kaffeetasse und Brille auf einem sonnenbeschienenen Balkon.

12.30 Uhr - Die weltweite Verbreitung des Coronavirus stellt China nach Einschätzung der Regierung in Peking vor neue Herausforderungen. Das teilt das Politbüro im Internet mit. Die Wirtschaft stehe immer mehr unter Druck, sagt Präsident Xi Jinping demnach bei einer Sitzung des Politbüros. Das Land dürfe nicht zulassen, dass sich die Tendenz zur besseren Eindämmung des Virus ins Gegenteil verkehre, zitiert das Staatsfernsehen Xi.

12.30 Uhr - Der wichtigste Frühindikator für die Entwicklung der deutschen Wirtschaft wird erstmals in seiner 70-jährigen Geschichte vorab veröffentlicht: Das Münchner Ifo-Institut kündigt "angesichts der ungewöhnlichen Lage" an, bereits am Donnerstag um 10.00 Uhr vorläufige Ergebnisse der monatlichen Umfrage unter 9000 Unternehmen bekanntzugeben. Die reguläre Veröffentlichung ist für den 25. März vorgesehen.

12.28 Uhr - US-Präsident Donald Trump verfügt nach eigenen Angaben über "sehr wichtige Neuigkeiten" der US-Arzneimittelbehörde FDA hinsichtlich des "chinesischen Virus". Er werde dazu noch heute eine Pressekonferenz abhalten, teilt er auf Twitter mit. Details nennt er nicht.

12.22 Uhr - Die Bundesregierung hat nach Angaben des deutschen Botschafters in Wien, Ralf Beste, den Export von Schutzausrüstungen für österreichische Krankenhäuser und das Rote Kreuz genehmigt. "Bescheide sind eben rausgegangen", twittert Beste.

12.15 Uhr - In Bayern gelten Medien, insbesondere Nachrichten- und Informationswesen sowie Risiko- und Krisenkommunikation, als Teil der kritischen Infrastruktur. Damit seien Kinder, deren Eltern bei Medien arbeiten, vom Verbot ausgenommen, Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflege und Heilpädagogischen Tagesstätten zu betreten, erklärt das Arbeits- und Sozialministerium. Voraussetzung sei, dass beide Elternteile im Bereich der kritischen Infrastruktur tätig sind und ihre Kinder nicht selbst betreuen können. Die Bevölkerung sei gerade in Krisenzeiten auf verlässliche Informationen angewiesen.

12.10 Uhr - Angesichts anhaltender Turbulenzen stabilisieren die Währungshüter der EU offenbar die Märkte. Damit wolle das Europäische System der Zentralbanken (ESZB) geregelte Bedingungen an den Anleihemärkten sichern, heißt es in italienischen Notenbankkreisen. In diesem Rahmen kaufe die Zentralbank in Rom italienische Wertpapiere auf. Die Markteingriffe seien flexibel gestaltet und würden so lange andauern wie nötig. Das ESZB besteht aus der EZB und den nationalen Zentralbanken aller Staaten der Europäischen Union.

12.05 Uhr - Das Bundesjustizministerium dementiert einen Medienbericht, dass die Bundesregierung an den juristischen Vorbereitungen einer Ausgangssperre in Deutschland arbeitet. "Da ist nichts dran. Wir dementieren", sagt ein Sprecher des Justizministeriums der Nachrichtenagentur Reuters.

12.02 Uhr - Die russische Führung verwahrt sich gegen den Vorwurf der EU, sie wolle mit gezielten Falschinformationen Panik verbreiten. Dies entbehre jeder Grundlage, sagt Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow. In einem von Reuters eingesehen EU-Dokument heißt es, eine umfassende Desinformationskampagne unter anderem der russischen Staatsmedien gegen den Westen solle die Corona-Krise verschärfen und Misstrauen säen. Das allumfassende Ziel sei es, die Krise in der öffentlichen Gesundheit in westlichen Staaten zu vertiefen. Dies gehöre zur breiter angelegten Strategie, nach der versucht werde, die europäischen Gesellschaften zu untergraben.

11.59 Uhr - Die Lufthansa-Tochter Brussels Airlines hat die belgische Regierung um Finanzhilfe gebeten. Das bestätigt eine Sprecherin der Airline. Die belgische Zeitung "Tijd" berichtet, es gehe um 200 Millionen Euro. Dazu will sich die Fluggesellschaft nicht äußern.

11.55 Uhr - Zahlreiche Verbände der Landwirtschaft und im Gartenbau haben von der Bundesregierung eine kurzfristige Lockerung der Regeln für Saisonarbeitskräfte gefordert. Wie der Deutsche Bauernverband mitteilt, haben sie in einem Schreiben an Arbeitsminister Hubertus Heil unter anderem gefordert, Einschränkungen der Arbeitszeit aufzuheben und die Entgeltgrenze für geringfügig entlohnte Beschäftigung anzuheben. Sie hätten zudem Innenminister Horst Seehofer und Außenminister Heiko Maas gebeten, die Anreise ausländischer Saisonarbeitskräfte sicherzustellen. Nach früheren Angaben sind in der Landwirtschaft jährlich nahezu 300.000 Saisonkräfte beschäftigt, die überwiegend aus Rumänien und Polen kommen.

11.50 Uhr - Viele deutsche Firmen sind einer Untersuchung der Wirtschaftsauskunftei Creditreform und des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) schlecht gerüstet für die sich anbahnende Rezession. "Viele Unternehmen starten trotz einer langen Phase der Hochkonjunktur mit schlechten Voraussetzungen in die vielleicht größte wirtschaftliche Krise der Nachkriegsgeschichte", sagt Creditreform-Experte Patrik-Ludwig Hantzsch. "Mehr als zehn Prozent der Unternehmen der Privatwirtschaft, die älter als drei Jahre und damit den Kinderschuhen entwachsen sind, haben eine schwache oder noch schlechtere Bonitätsbewertung."

11.45 Uhr - In Spanien ist die Zahl der Virus-Toten auf 558 gestiegen. Mittlerweise seien 13.716 Infektionsfälle bestätigt worden, teilt das Gesundheitsministerium mit.

11.38 Uhr - Im Iran ist die Zahl der Virus-Toten in den vergangenen 24 Stunden um 147 auf 1135 gestiegen. Bislang seien 17.361 Infektionen bestätigt worden, berichtet das staatliche Fernsehen.

11.37 Uhr - Bundesarbeitsminister Hubertus Heil sichert in einem per Twitter veröffentlichen Video Hilfen auch für kleine Selbstständige und für von Schulschließungen betroffene Eltern zu. "Wir wollen, dass keiner seine Existenz tatsächlich verliert", sagt der SPD-Politiker. "Und deshalb werden wir Maßnahmen in Kraft setzen, die das gewährleisten." Die Bundesregierung wolle "dafür sorgen, dass die Eltern, die im Moment wegen Kita- und Schulschließungen tatsächlich nicht arbeiten können, nicht mit massiven Lohneinbußen zu rechnen haben". Sie werde sich auch um kleine Selbstständige, Händler und Kreative kümmern.

11.25 Uhr - Den von der KfW angekündigten Maßnahmen müssen nach Ansicht des Privatbankenverbands BdB weitere Schritte folgen. "Die angekündigten Maßnahmen sind ein großer Schritt, ein wichtiger Schritt, aber sie sind ein erster Schritt", sagt BdB-Hauptgeschäftsführer Christian Ossig. "Wir haben vorgeschlagen, dass die KfW auch Nachrangdarlehen ausreicht". Das würde die Risikotragfähigkeit der Unternehmen erhöhen und den Banken ermöglichen, den Firmen neuen Kredite zuzusagen. Zudem sei es nötig, dass die KfW auch Risiken für bereits ausgereichte Kredite übernimmt.

11.20 Uhr - Die spanische Wirtschaft wird nach Einschätzung von Ministerpräsident Pedro Sanchez infolge der Epidemie schrumpfen. "Es ist klar, dass das jährliche Bruttoinlandsprodukt zurückgehen wird." Das Jahr 2020 werde nicht zwölf Monate haben, sondern zehn oder vielleicht sogar nur neun. Sanchez ruft im fast leeren Parlament dazu auf, sich im "Krieg" gegen das Virus zu vereinen. Mit fast 500 Todesfällen, die am Dienstag bestätigt wurden, ist Spanien nach Italien in der EU am stärksten von der Epidemie betroffen.

11.15 Uhr - Die portugiesische Regierung kündigt Hilfsmaßnahmen im Volumen von 9,2 Milliarden Euro an. Damit sollen Arbeitnehmer unterstützt und den Firmen Liquidität bereitgestellt werden. In Portugal sind 448 Infektionsfälle bestätigt, im Nachbarland Spanien fast 11.200.

11.12 Uhr - Angesichts der anhaltenden Turbulenzen an den Finanzmärkten signalisiert die EZB Einsatzbereitschaft. "Die EZB ist bereit, im Rahmen ihres Mandats alles zu tun, um Marktverwerfungen entgegenzutreten, die die geldpolitische Transmission stören, denn sonst kann die Geldpolitik nicht funktionieren", sagt die deutsche EZB-Direktorin Isabel Schnabel der Wochenzeitung "Die Zeit" laut Vorabbericht.

11.10 Uhr - Der Bankenverband BdB befürchtet wegen der Corona-Krise für Deutschland einen Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Leistung um vier bis fünf Prozent in diesem Jahr. Dabei geht der Verband von einer Stabilisierung der Lage im dritten Quartal und einer Erholung im vierten Quartal aus. Sollten die täglichen Neuinfektionen in den nächsten Wochen ihren Höhepunkt überschreiten, könnten sich im Verlauf des zweiten Halbjahres Nachfrage und Produktion wiederbeleben, erklärt die Lobbygruppe der Privatbanken. "Banken stehen an der Seite ihrer Kunden, sie brauchen hierzu aber Unterstützung von der aufsichtlichen Seite", sagt BdB-Hauptgeschäftsführer Christian Ossig. "Damit Unternehmen weiter mit Liquidität versorgt werden können, sollten Spielräume in der Regulierung überprüft und flexibel ausgelegt werden."

11.06 Uhr - Bundesfinanzminister Olaf Scholz stellt Betrieben und Beschäftigten weitere Hilfen in Aussicht. Die Bundesregierung denke darüber nach, "wie wir bestimmte Firmen und Betriebe zusätzlich direkt fördern können", sagt der SPD-Politiker dem Wochenblatt "Die Zeit". "Wenn also zum Beispiel Miete gezahlt werden muss für Geschäftsräume, die aber wegen des Coronavirus nicht geöffnet werden dürfen, dann wird es nötig sein, dass wir helfen können. Wir diskutieren gerade darüber, wie sich das möglichst unbürokratisch umsetzen lässt." Für Selbstständige gebe es bereits eine Grundsicherung, deren Bezugsregeln aber gelockert werden sollten. "Man könnte etwa darauf verzichten, die sonst übliche Vermögensprüfung durchzuführen, damit die Betroffenen abgesichert sind", sagt Scholz. "Wir schauen uns auch an, was wir für Eltern tun können, die zu Hause bleiben müssen, weil sie ihre Kinder betreuen müssen. Über all diese Fragen denken wir jetzt nach."

10.55 Uhr - Die französische Armee beginnt mit der Evakuierung von schwer kranken Coronavirus-Patienten aus Ostfrankreich. Die ersten sechs Menschen würden zu einem Militär-Airbus gebracht, in dem Intensivpflege möglich sei, teilt das Militär mit. Sie sollen in ein Militärhospital in Toulon im Süden gebracht werden. Auf diese Weise sollen Krankenhäuser entlastet werden.

10.33 Uhr - Die Sozialpartner der deutschen Baubranche haben den für 19. März geplanten Auftakt der Tarifrunde wegen der Coronakrise verschoben. Die Gespräche sollten nun voraussichtlich im April beginnen, teilen die Gewerkschaft IG BAU und die Arbeitgeberverbände HDE und ZDB mit.

10.30 Uhr - Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die Nutzung von Telekom-Mobilfunk-Daten verteidigt. Man brauche diese, um die Wirkung der von der Regierung beschlossenen Instrumente zu analysieren, sagt RKI-Chef Lothar Wieler. So könne man einschätzen, ob die Menschen nun weniger reisten und unterwegs seien. Er betont, die Daten seien zusammengefasst und anonymisiert. Sie seien auch allgemein käuflich, das RKI bekomme sie aber von der Telekom unentgeltlich.

10.25 - Die Virus-Krise lässt Bundeskanzlerin Angela Merkel zu außergewöhnlichen Mitteln greifen: Die Regierungschefin wendet sich am Mittwochabend außerhalb ihrer Neujahrsansprachen direkt an die Bevölkerung, teilt ein Regierungssprecher und die ARD mit. Die Ausstrahlung der Fernsehansprache sei für 20.15 Uhr geplant. Darin wolle die Kanzlerin keine zusätzlichen Maßnahmen ankündigen, sondern die Bürger über den Stand der Dinge informieren, berichtet die ARD unter Berufung auf Regierungskreise.

10.19 Uhr - Angesicht der stark wachsenden Zahl von Infektionsfällen appelliert das Robert-Koch-Institut, die Hygiene- und andere Behörden-Vorgaben strikt einzuhalten. Wenn es nicht gelinge, die Infektionsfälle zu reduzieren, könne es in zwei oder drei Monaten bis zu zehn Millionen Infizierte in Deutschland geben, sagt RKI-Chef Lothar Wieler.

10.15 Uhr - Führerscheinanwärter in Bayern und Baden-Württemberg müssen sich gedulden. Der TÜV Süd, der in beiden Bundesländern die Führerscheinprüfung abnimmt, stoppt theoretische und praktische Prüfungen nach Absprache mit den Behörden wegen der Corona-Epidemie bis zum 19. April. Ausnahmen gibt es nur für Führerscheine, die "dringend zur Sicherstellung der öffentlichen Ordnung" nötig sind, etwa für Feuerwehr, THW und Rotes Kreuz, wie der TÜV Süd mitteilt. In anderen Bundesländern nehmen die dortigen TÜV-Organisationen Führerscheine ab, in den neuen Ländern die Dekra.

10.14 Uhr - Das Robert-Koch-Institut erklärt, dass die Wirkung der von der Regierung beschlossenen Einschränkungen nach zwei Wochen eingeschätzt werden könne. Dies müsse fortlaufend geschehen, sagt RKI-Chef Lothar Wieler. Er stellt aber auch klar: "Es ist offensichtlich, dass der jetzige Zustand nicht auf Dauer aufrecht erhalten werden kann."

10.11 Uhr - Der Deutsche Tourismusverband DTV kritisiert die nicht einheitliche Umsetzung der neuen Leitlinien für Übernachtungsangebote. "In einigen Bundesländern sind touristische Übernachtungen untersagt, in anderen nicht. Dieser Flickenteppich stiftet Chaos, rechtliche Unsicherheit und ist in dieser Situation eine zusätzliche Belastung für alle Gastgeber und Gäste", sagt DTV-Geschäftsführer Norbert Kunz. "Wir brauchen jetzt deutschlandweit Klarheit."

10.08 Uhr - Das Robert-Koch-Institut (RKI) rechnet mit einer schnellen Ausweitung der Epidemie. "Wir haben ein exponentielles Wachstum. Wir sind am Anfang eine Epidemie, die noch viele Wochen und Monate unterwegs sein wird", sagt RKI-Chef Lothar Wieler. Mit Stand Mitternacht verzeichnet das Institut 8198 Infizierte in Deutschland, über 1000 mehr als zuvor gemeldet. Die Zahl der Toten sei bei zwölf geblieben.

09.42 Uhr - Die Virus-Krise führt in Asien zu einem Einbruch des Geschäftsklimas. Das zeigt das von Thomson Reuters/INSEAD quartalsweise ermittelte Stimmungsbarometer, das die Einschätzungen von 100 Unternehmen zu den Geschäftsperspektiven in den kommenden sechs Monaten widerspiegelt. Der Index bricht im Vergleich zum Schlussquartal 2019 um 18 Punkte ein auf 53 Zähler und notiert damit fast so tief wie seit elf Jahren nicht mehr.

09.35 Uhr - Frankreich hofft auf eine Verlangsamung der Infektionen in acht bis zwölf Tagen, wie Gesundheitsminister Olivier Veran dem Sender LCI TV sagt. Seine Prognose stützt sich auf die Maßnahmen der Regierung, das öffentliche Leben drastisch einzuschränken. "Wir werden notfalls einschreiten, um sicherzustellen, dass die Menschen sich an die Sperrungen halten", sagt Veran. "Wenn ich aus meinem Fenster schaue, beobachte ich, dass die Leute die Botschaft allmählich verstehen."

09.25 Uhr - Die italienische Regierung zeigt sich entschlossen, heimische Unternehmen, die als strategisch wichtig eingeschätzt werden, vor Übernahmen durch ausländische Konzerne zu schützen. "Wir prüfen, wie wir dazu entsprechende Instrumente verstärken können", sagt Wirtschaftsstaatssekretär Antonio Misiani dem Sender Radio 24.

09.05 Uhr - Die deutschen Banken haben laut Finanzstaatssekretär Jörg Kukies mittlerweile Klarheit über die konkreten Bedingungen für Hilfskredite an Unternehmen. Die staatliche Förderbank KfW habe die entsprechenden Konditionen am Mittwochmorgen rumgeschickt. "Die Banken können schnell Mittelzusagen geben." Die konkreten Konditionen der Förderprogramme seien mit der EU-Kommission abgestimmt und könnten jetzt im großen Volumen anlaufen. Die KfW arbeitet nach dem sogenannten Durchleitungsprinzip, das heißt sie hat keine eigenen Filialen. Ein Unternehmen muss also bei seiner Geschäftsbank ein Hilfskredit beantragen.

08.55 Uhr - Die Coronavirus-Pandemie zeigt China zufolge die Mängel des weltweiten Gesundheitssystems. Die internationale Gemeinschaft müsse der Gesundheit der Bevölkerung Priorität einräumen.

08.47 Uhr - In Israel ist die Zahl der Corona-Fälle binnen 24 Stunden um 40 Prozent gestiegen. Es gebe jetzt 427 Infizierte, teilt das Gesundheitsministerium mit. Fünf seien in einem kritischen Stadium. Es sei damit zu rechnen, dass die Zahl der Fälle noch deutlich ansteigen werde.

08.35 Uhr - Frankreich ist nach Angaben von Finanzminister Bruno Le Maire bereit, Unternehmen notfalls zu verstaatlichen. Er werde noch am Mittwoch mit den Vorstandschefs der Autobauer Renault und PSA zusammenkommen, sagt Le Maire.

08.29 Uhr - Norwegens Zentralbank will angesichts der heraufziehenden Wirtschaftskrise mehr Geld aus den Öleinnahmen in den Kauf der Landeswährung stecken. Der tägliche Ankauf von norwegischen Kronen werde auf 1,6 Milliarden Kronen (rund 164 Millionen Euro) pro Tag von zuvor 500 Millionen Kronen aufgestockt, teilt die Notenbank in Oslo mit. Damit sollen Mittel für die im Kampf gegen die Virus-Krise erforderlichen höheren Staatsausgaben gesichert werden. "Die Auswirkungen des Coronavirus-Ausbruchs auf die norwegische Wirtschaft und die Maßnahmen zur Begrenzung der Folgen des Ausbruchs führen zu einer Erhöhung der Staatsausgaben und einem Rückgang der Staatseinnahmen", heißt es dazu. Die Krone wertete nach Bekanntgabe der Maßnahme zum Euro auf.

07.15 Uhr - Vor seinem Treffen mit Wirtschaftsminister Peter Altmaier, Arbeitgebern und Gewerkschaftern verspricht Bundesarbeitsminister Hubertus Heil rasche Hilfe. "Wir reden mit den Arbeitgebern auch darüber, wie wir Lohnlücken schließen und Kaufkraft sichern können", sagt der SPD-Politiker im ARD-Morgenmagazin. Bei der Bewilligung von Kurzarbeit bitte er um ein bisschen Geduld, weil es bereits viele Anfragen bei der Bundesagentur für Arbeit gebe. Es werde auch einen Nothilfefonds geben, durch den existenziell Gefährdete wie Kleinstselbständige ein soziales Sicherungsnetz erhalten sollen.

06.32 Uhr - Selbst wenn Japan die Coronavirus-Epidemie eindämmen kann, wären die in Tokio geplanten Olympischen Sommerspiele nach Regierungsangaben ohne Athleten zwecklos. Wenn andere Staaten keine Sportler schicken könnten, dann "ergeben die Spiele keinen Sinn", sagt Vize-Ministerpräsident und Finanzminister Taro Aso. Wie Regierungschef Shinzo Abe bereits erklärt habe, sei es wünschenswert, die Sportveranstaltung in einer Umgebung abzuhalten, in der sich alle sicher fühlten. "Aber das ist nichts, das Japan allein entscheiden kann."

05.46 Uhr - Kanada und die Vereinigten Staaten werden laut einem Medienbericht am Mittwoch ein Abkommen zur teilweisen Schließung ihrer gemeinsamen Grenzen ankündigen. Die Vereinbarung soll den Handelsverkehr weiterhin ermöglichen, aber nicht-wesentliche Grenzüberquerungen verhindern, berichtete die kanadische Tageszeitung "Globe and Mail". Kanada hatte seine Grenzen am Montag für alle Ausländer außer US-Bürgern und ständigen Einwohnern geschlossen.

04.49 Uhr - Der japanische Turnverband sagt die für den 4. und 5. April geplanten Weltmeisterschaften im Geräteturnen in Tokio wegen des Ausbruchs des Coronavirus ab.

04.05 Uhr - Die Aktien der japanischen Fujifilm Holdings werden an ihrem Tageshoch inmitten einer Flut von Kaufaufträgen nicht gehandelt. Grund für den Andrang: Das Avigan-Anti-Grippe-Medikament des Unternehmens scheine Coronavirus-Patienten bei der Genesung zu helfen, sagt Zhang Xinmin, ein Vertreter des chinesischen Wissenschafts- und Technologieministeriums, auf einer Pressekonferenz. Favipiravir habe neue Coronavirus-Patienten wirksam und ohne offensichtliche Nebenwirkungen bei der Genesung unterstützt. Avigan, auch bekannt als Favipiravir, wird von einer Tochtergesellschaft von Fujifilm hergestellt. Das Medikament wurde 2014 für die Anwendung in Japan zugelassen. Fujifilm Holdings war nicht sofort für eine Stellungnahme erreichbar.

03.51 Uhr - Kolumbiens Regierung wird ab Freitag die Massenisolierung älterer Menschen durchsetzen, sagt Präsident Ivan Duque.

03.43 Uhr - United Airlines kündigt für April eine Flugplanreduzierung um 60 Prozent an. Dies beinhalte laut Unternehmensangaben eine Kürzung um 42 Prozent in den Vereinigten Staaten und Kanada und eine Reduzierung der internationalen Flüge um 85 Prozent. Über den Atlantik, den Pazifik und Lateinamerika werde United im April nur noch etwa 45 tägliche Flüge durchführen, teilt das Unternehmen mit. Als Grund gibt die US-Fluggesellschaft die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf die Reisenachfrage an.

02.24 Uhr - In China werden für Dienstag 13 neue Infektionen gemeldet. Am Montag waren es 21 Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen auf 80.894. Die Zahl der Todesopfer durch den Ausbruch in China liegt zum Ende des Dienstags nach offiziellen Angaben bei 3.237, 11 mehr als am Vortag. Auf die zentrale Provinz Hubei entfallen dabei alle 11 Todesfälle, darunter 10 in der Provinzhauptstadt Wuhan. Die Zahl der importierten Fälle des Virus auf dem chinesischen Festland erreicht am Dienstag 155, 12 mehr als am Vortag.

00.44 Uhr - Der australische Premierminister Scott Morrison rät von allen Auslandsreisen ab. "Die Reisehinweise für jeden Australier lauten: Fahren sie nicht ins Ausland. Reisen sie nicht nach Übersee", sagt er und ruft den Notstand für die biologische Sicherheit des Landes aus. Bislang will Morrison auch ohne Schulschließungen die Ausbreitung des Virus kontrollieren. Australien geht bislang von etwa 425 infizierten Personen aus. Nach der Zinssenkung der Reserve Bank of Australia (RBA) will der Premierminister in Kürze weitere Konjunkturmaßnahmen ankündigen.

Hier geht es zum Corona-Live-Ticker vom Dienstag.


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