Technologie

Steuerung per Satellit: Internet der Dinge explodiert förmlich ins Weltall

Das Internet der Dinge, mit dem man Kommunikationssysteme verbinden kann, dringt mittlerweile auch in entlegende Orte vor - beispielsweise in Wüsten, wo man nach Erdgas und Erdöl sucht. Jetzt gibt es dazu eine erstaunliche Erhebung.
17.05.2020 13:39
Lesezeit: 1 min
Steuerung per Satellit: Internet der Dinge explodiert förmlich ins Weltall
Mittlerweile verbinden die Unternehmen ihre Kommunikationssysteme sogar über das Weltall miteinander. (Foto: dpa) Foto: -

Die Anzahl der Geräte des Internet der Dinge (IoT), die über Satelliten verbunden sind, wird sich bis 2025 wohl auf zehn Millionen Geräte vervierfachen. Diese aktuelle Prognose hat das internationale Analysehaus Omdia erstellt. Die Fachleute gehen davon aus, dass sich die Umsätze, die die Produzenten damit erzielen, innerhalb der kommenden fünf Jahre weit mehr als verdoppeln werden. Unterm Strich werden ihren Berechnungen zufolge 544 Millionen Dollar an Erlösen stehen.

Die Experten fügen auch hinzu, dass die Zahl der IoT-Apparate, die auf diese Weise verbunden sind, am Gesamtvolumen zwar nur einen relativ geringen Anteil ausmachen wird. Doch wird die Technik trotzdem eine wichtige Funktion erfüllen. Denn sie wird überwiegend dort eingesetzt, wo der Zugang nur sehr schwer ist – beispielsweise auf dem Meer oder in abgelegenen Gebieten, wo Erdöl oder Erdgas gewonnen wird.

Dabei gibt es einige wichtige Projekte, die als Aushängeschild für die gesamte Industrie gelten. Dazu gehört „Starlink“ des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX und „Kuiper“ der Online-Giganten Amazon und OneWeb. Die Organisatoren der Vorhaben wollen Breitband-Internet-Verbindungen in Regionen bringen, die bisher über terrestrische Systeme nicht abgedeckt werden konnten.

Dabei suchen die Satelliten-Provider immer weiter nach neuen Möglichkeiten, IoT-Geräte zu vernetzen. Viele basieren auf herstellergebundene Techniken, einige wollen sich aber auch die existierenden Funktechniken in ihren Netzwerken zunutze machen. Ein Pluspunkt dieses Ansatzes: Hier liegen die Kosten niedriger als bei den herstellergebundenen Systemen, wie sie bisher in der Satellitenkommunikation meistens üblich sind.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
DWN
Panorama
Panorama Deutschlands Gasspeicher: Reichen 35 Prozent?
04.02.2026

Die deutschen Gasspeicher leeren sich schneller als gewohnt – und das mitten im Winter. Ende Januar liegt der Füllstand nur noch bei 35...

DWN
Politik
Politik Musk spendet Millionen an Republikaner: Politische Annäherung an Trump?
04.02.2026

Elon Musk sendet mit einer neuen Spende ein politisches Signal an das republikanische Lager. Deutet der Schritt auf eine erneute...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Börsen: Chiphersteller AMD übertraf Investorenerwartungen, konnte den Kursrutsch jedoch nicht verhindern
03.02.2026

Die US-Börsen warteten gespannt auf die Ergebnisse von AMD, in der Hoffnung, eine Bestätigung für das anhaltende Wachstum des KI-Sektors...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Börsen: Börse färbt sich rot: Technologiesektor zieht US-Märkte ins Minus
03.02.2026

Die Hoffnung auf einen neuen Rekord an den US-Börsen wich schnell Kursverlusten, und der Handelstag endete in den roten Zahlen.

DWN
Finanzen
Finanzen Trumps Politik schwächt Dollar: US-Währung verliert an Einfluss weltweit
03.02.2026

Trumps Wirtschaftspolitik lässt den Dollar schwanken und bringt Anleger in Alarmbereitschaft. Die US-Währung hat seit seiner...

DWN
Politik
Politik Kevin Warsh als FED-Vorsitzender: Mehr Stabilität oder neue Unsicherheit?
03.02.2026

Die Nominierung von Kevin Warsh als Vorsitzenden der US-Notenbank verschiebt die Erwartungen an die künftige Geldpolitik und beeinflusst...

DWN
Panorama
Panorama Tanken in Deutschland: Spritpreise steigen wegen Rohöl und CO2-Preis
03.02.2026

Sprit wird teurer: Benziner und Diesel kosten im Januar deutlich mehr. Haupttreiber sind steigende Rohölpreise und die neue CO2-Abgabe.

DWN
Politik
Politik Nato-Generalsekretär Rutte zu Besuch in Kiew
03.02.2026

Russlands Angriffe auf die Ukraine treffen erneut die Energieinfrastruktur. Hunderttausende Menschen stehen ohne Heizung und Strom da....