Neues aus der Firmenwelt: Donnerstag, der 7. Mai

 

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07.05.2020 15:08  Aktualisiert: 07.05.2020 15:08
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Neues aus der Firmenwelt: Donnerstag, der 7. Mai
Autoverleih bei Sixt. (Foto: dpa)
Foto: Andreas Gebert

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INDUS HOLDING - Bergisch Gladbach: Die Beteiligungsgesellschaft hat im ersten Quartal nach vorläufigen Zahlen weniger verdient und daraufhin ihre Prognose für 2020 zurückgezogen. Im ersten Quartal sei der Konzernumsatz auf rund 401 Millionen Euro geschrumpft nach 438 Millionen im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen mitteilte. Das operative Ergebnis (Ebit) sei voraussichtlich auf 16 Millionen von zuvor 33,6 Millionen Euro gefallen und das Ergebnis nach Steuern auf 8,9 Millionen nach knapp 20 Millionen Euro. Ende März hatte die Firma für 2020 angekündigt, einen Umsatz von 1,5 bis 1,65 (Vorjahr: 1,74) Milliarden Euro anzupeilen und ein operatives Ergebnis (Ebit) von 85 bis 95 (135,2) Millionen Euro. Dies gilt nun nicht mehr. Indus werde eine aktualisierte Prognose veröffentlichen, sobald dies verlässlich möglich ist.

ZOOM VIDEO - Berlin: Der in der Coronakrise stark gefragte Videodienst übernimmt den Verschlüsselungs-Spezialisten Keybase. Dadurch werde Zoom schneller eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung anbieten können, teilte der US-Konzern mit. Keybase habe weitreichende Expertise in den Bereichen Datenschutz und Verschlüsselung. Der Kaufpreis ist nicht bekannt. Zoom kämpft an mehreren Ecken mit Sicherheitslücken. Der Dienst ist in der Krise stark gewachsen und profitierte vom Trend zum Home-Office und dem Wunsch, virtuell Kontakt mit Kollegen, Freunden und Familie zu halten.

VIACOMCBS - New York: Der Medienkonzern hat in der Coronakrise mehr Kunden für seinen Streamingdienst gewonnen. Die Zahl der Abonnenten sei im ersten Quartal um 50 Prozent auf 13,5 Millionen gestiegen, teilte die Firma mit, die beispielsweise die Serie "Homeland" oder "Star Trek: Picard" im Angebot hat. Die Aktie des Netflix-Konkurrenten sprang zwölf Prozent in die Höhe. Dabei litt auch ViacomCBS unter den ausbleibenden Anzeigen in der Krise, weil beispielsweise Werbung für Sportveranstaltungen unnötig wurde. Der Umsatz fiel deswegen um rund sechs Prozent auf 6,67 Milliarden Dollar. Der Gewinn brach auf 516 Millionen Dollar ein nach 1,96 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum.

ZOOPLUS - München: Der Tierfutterhändler hat nach kräftigen Zuwächsen im ersten Quartal die Erwartungen für 2020 angehoben. Der Umsatz soll nun um 225 (bisher: mindestens 180) Millionen auf 1,75 Milliarden Euro steigen und das operative Ergebnis (Ebitda) auf mindestens 20 (2019: 11,8) Millionen Euro zulegen, wie Zooplus mitteilte. Bisher hatte das Unternehmen mit einem Ebitda-Rückgang gerechnet. Im ersten Quartal erhöhte sich der Umsatz bereits um 21 Prozent auf 440 Millionen, das Ebitda schnellte auf 8,1 (2,2) Millionen Euro. Auch im April habe sich der Umsatz positiv entwickelt, sagte Vorstandschef Cornelius Patt.

MONTE DEI PASCHI DI SIENA - Mailand: Die Corona-Krise hat die italienische Bank in die roten Zahlen gedrückt. Unter dem Strich fiel im ersten Quartal ein Verlust von 244 Millionen Euro an, nach einem Gewinn von 28 Millionen im Vorjahresquartal, wie Monte dei Paschi di Siena mitteilte. Die Bank aus der Toskana schrieb 315 Millionen Euro auf faule Kredite ab - doppelt so viel wie im Vorjahresquartal. Wegen höherer Refinanzierungskosten und der Verkleinerung des Geschäfts fielen die Erträge im klassischen Kreditgeschäft um ein Fünftel. Monte Paschi war wegen eines Bergs an faulen Krediten in Schieflage geraten und musste 2017 vom Staat mit einem acht Milliarden Euro schweren Rettungspaket vor dem Kollaps bewahrt werden. Der Anteil der notleidenden Darlehen in der Bilanz lag Ende März bei 11,8 Prozent.

GLAXOSMITHKLINE - Hongkong/Singapur: Der britische Pharmakonzern hat seine Anteile am Indien-Geschäft von Unilever verkauft. Die rund 134 Millionen Hindustan Unilever-Aktien seien zu einem durchschnittlichen Preis von 1905 Rupien (23,26 Euro) pro Anteilsschein veräußert worden, teilte GSK mit. Der Nettoerlös aus der Transaktion liege mit 2,9 Milliarden Pfund (3,32 Milliarden Euro) über den ursprünglichen Erwartungen von 2,4 Milliarden Pfund. GSK will mit den Einnahmen seine Arzneimittelpipeline erneuern.

ALITALIA - Rom: Italien will der vor der Verstaatlichung stehenden Airline drei Milliarden Euro frisches Kapital zuschießen. Wirtschaftsminister Stefano Patuanelli kündigte zudem an, dass sich die Fluggesellschaft unter staatlicher Kontrolle stark auf Langstrecken konzentrieren werde, auch mit neuen transatlantischen Allianzen. Die Regierung werde ihr Bestes tun, um das derzeitige Beschäftigungsniveau zu sichern.

NINTENDO - Tokio: Der japanische Konzern hat dank der starken Nachfrage nach seinen Switch-Spielekonsolen den Gewinn im Schlussquartal verdreifacht. Das operative Ergebnis kletterte im vierten Quartal auf 89,4 Milliarden Yen (rund 780 Millionen Euro), wie Nintendo mitteilte. Im vergangenen Geschäftsjahr verkaufte der Konzern insgesamt 21 Millionen Switch-Konsolen und übertraf damit deutlich seine Prognose von 19,5 Millionen. Besonders beliebt sei das Spiel Animal Crossing Spiel, das in den ersten sechs Wochen nach seiner Premiere einen Verkaufsrekord erzielte.

ANHEUSER-BUSCH INBEV - Brüssel: Der weltgrößte Bierbrauer hat im ersten Quartal 2020 wegen der Corona-Krise erneut einen Umsatzrückgang hinnehmen müssen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) belief sich auf 3,95 Milliarden Dollar (3,67 Milliarden Euro) und lag somit 13,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau, teilte der Konzern mit Marken wie Budweiser, Corona oder Stella Artois mit. Der Absatz fiel um 9,3 Prozent verglichen zum Vorjahresquartal. Wegen der weltweiten Beschränkungen zur Eindämmung der Pandemie prognostiziert Ab Inbev ein "deutlich schlechteres" zweites Quartal. Der Bierhersteller sieht jedoch bereits erste Anzeichen einer Erholung in China und Südkorea. Dort ging das Absatzvolumen in den ersten drei Monaten des Jahres um 46,5 Prozent zurück, im April alleine jedoch nur noch um 17 Prozent.

ARCELORMITTAL - Infolge des Nachfrageeinbruchs in der Coronakrise rechnet der weltgrößte Stahlhersteller im zweiten Quartal mit einem Absatzrückgang um ein Viertel oder sogar um ein Drittel. Das in Luxemburg ansässige Unternehmen stellte für den Zeitraum April bis Juni einen Kerngewinn (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) von 400 bis 600 Millionen Dollar in Aussicht. Der Kerngewinn im ersten Quartal betrug 967 (Vorjahr: 925) Millionen Dollar. Der Umsatz sank auf 14,8 (19,2) Milliarden Dollar. Konzernchef Lakshmi Mittal erklärte, die Kernmärkte hätten Ende 2019 Anzeichen einer Verbesserung gezeigt, aber die Marktbedingungen hätten sich seitdem durch die Pandemie verschlechtert.

ELECTROLUX - Stockholm: Der schwedische Haushaltsgeräte-Hersteller hat im April infolge der Corona-Krise einen 30-prozentigen Umsatzrückgang verbucht. Für das zweite Quartal werde nun ein erheblicher Verlust erwartet, der Umsatz solle sich aber schrittweise erholen, teilte Konzern-Chef Jonas Samuelson mit. "Wir haben umfassende Maßnahmen ergriffen, um die Auswirkungen dieser außergewöhnlichen Marktsituation auf die Gewinne und den Cashflow zu mildern." Im ersten Quartal erzielte Electrolux einen operativen Gewinn von 122 Millionen Kronen (über elf Millionen Euro) nach einem Verlust von 53 Millionen Kronen im Vorjahresquartal.

IAG - London: Der Konzernlenker der British-Airways-Mutter IAG, Willie Walsh, verschiebt seinen Ruhestand, um die angeschlagene Fluggesellschaft durch die Corona-Krise zu führen. Walsh hatte geplant, im März in den Ruhestand zu gehen, wird aber jetzt bis zum 24. September bleiben. Der Vorstand kündigte zudem an, dass die Airline im Juli voraussichtlich wieder abheben werde. Dann dürften die Kapazitäten aber wohl nur zu 50 Prozent ausgelastet sein. Erst 2023 könnte mit Passagierzahlen wie 2019 gerechnet werden. Zur IAG gehören neben British Airways auch Iberia und Vueling in Spanien und die irische Aer Lingus.

BT - London: Der größte britische Telekomkonzern will wegen der Coronavirus-Pandemie bis 2021/22 keine Dividende zahlen. BT begründete die Entscheidung damit, die zusätzliche Geldreserve angesichts geringerer Einnahmen von Sport- und Geschäftskunden zu benötigen. Wegen der Krise werde keine Jahresprognose ausgegeben. Zugleich gab BT ein auf fünf Jahre ausgelegtes Modernisierungsprogramm bekannt, das den Konzern rund 1,3 Milliarden Pfund kostet.

SIXT LEASING - München: Die bisherige Leasing-Tochter des Autovermieters Sixt bekommt einen neuen Großaktionär. Die Hyundai Capital Bank Europe kommt nach dem Ablauf ihres Übernahmeangebots auf 72,8 Prozent an Sixt Leasing, wie das Unternehmen mitteilte. Bedingung für die Übernahme war eine Mindestquote von 55 Prozent. Sixt bekommt für sein Aktienpaket bis zu 163 Millionen Euro von dem Autofinanzierer. Die Hyundai Capital Bank ist ein Gemeinschaftsunternehmen des koreanischen Autobauers Hyundai mit der spanischen Bank Santander. Sie bietet seit 2017 Autokredite und -leasing für die südkoreanischen Marken Hyundai und Kia an.

NEW WORK - Berlin: Das ehemals als Xing firmierende Karriere-Netzwerk hat in der Coronakrise neue Mitglieder gewonnen. Die Zahl sei im ersten Quartal um 478.000 auf 17,7 Millionen gestiegen und liege inzwischen bei 18 Millionen, teilte das Hamburger Unternehmen mit. Der Umsatz legte trotz coronabedingter Rückgänge im Veranstaltungsbereich und schwächelnder Werbeeinnehmen um zehn Prozent auf fast 69 Millionen Euro zu. Das Betriebsergebnis fiel hingegen wegen Einmaleffekten um zehn Prozent auf etwas unter 16 Millionen Euro.

BAYWA - Düsseldorf: Der Agrarkonzern hat zum Jahresauftakt seinen Verlust ausgeweitet. Bei einem Umsatzrückgang auf rund 3,9 (Vorjahr: 4,1) Milliarden Euro stieg der operative Verlust (Ebit) auf 27,8 (minus 13,8) Millionen Euro. Als Grund für den höheren Verlust nannte der Vorstand einen Sonderertrag im Vorjahreszeitraum. Eine Prognose für das Gesamtjahr wagte er wegen der Unsicherheiten über die Auswirkungen der Corona-Pandemie nicht.

TALANX - München: Die Coronakrise hat bei dem Versicherungskonzern aus Hannover bisher 313 Millionen Euro an Schäden verursacht. Damit verdreifachte sich die Belastung durch Großschäden im ersten Quartal auf 435 (Vorjahr: 137) Millionen Euro und überschreitet damit das anteilige Budget. Der Großteil davon entfällt auf die Tochter Hannover Rück. Die Folgen der Coronakrise schlugen sich mit 48 Millionen Euro auch negativ im Kapitalanlageergebnis nieder. Die Prognose für 2020 hatte Talanx bereits im April zurückgezogen.

WACKER NEUSON - München: Der Baumaschinenhersteller rechnet nach einem Gewinneinbruch im Auftaktquartal mit einer Verschärfung der Coronakrise. In den kommenden Monaten erwartet Vorstandschef Martin Lehner, "dass wir die wirtschaftlichen Auswirkungen sehr viel stärker spüren werden als noch im ersten Quartal". Weil sich die Baubranche in Asien und Amerika mit Investitionen zurückhielt und Währungen in Brasilien und Australien abwerteten, sackte der Überschuss um 72 Prozent auf 5,9 Millionen Euro ab. Der Umsatz schrumpfte um 5,6 Prozent auf 411 Millionen Euro. Gestützt wurde das Geschäft zu Jahresbeginn noch von starker Nachfrage europäischer Landwirte.

DEUTZ - Düsseldorf: Der durch die Corona-Krise deutlich verstärkte globale Nachfragerückgang hat dem Kölner Motorenbauer zum Jahresauftakt einen Verlust eingebrockt. Bei einem Umsatzeinbruch um 30,7 Prozent auf 356,7 Millionen Euro verbuchte der Traditionskonzern netto ein Minus von 10,0 Millionen Euro nach einem Gewinn von 20,9 Millionen vor Jahresfrist. Zur Stärkung der Liquidität sei Deutz in Gesprächen über eine weitere Kreditlinie in Höhe eines niedrig dreistelligen Millionen-Euro-Betrags, teilte der Konzern mit.

KOENIG & BAUER - München: Der Druckmaschinenhersteller ist angesichts eines Umsatzeinbruchs im ersten Quartal tiefer in die Verlustzone gerutscht. Der Umsatz ging um ein Viertel auf 172,4 Millionen Euro zurück, der Verlust vor Steuern und Zinsen (Ebit) lag bei 34,9 (Vorjahr: 2,8) Millionen Euro. Die Prognose für 2020 sei nicht mehr erreichbar, teilte Koenig & Bauer mit. Die weltweiten Reisebeschränkungen behinderten die Auslieferung der Maschinen erheblich. Seit 1. April wird wegen der geringen Auslastung an mehreren Standorten kurzgearbeitet. Vorstandschef Claus Bolza-Schünemann sprach von "großen Herausforderungen" infolge der Coronakrise.

S&T - Berlin: Das österreichische IT-Unternehmen hat in der Coronakrise Umsatz und Gewinn deutlich erhöht. Die Erlöse legten im ersten Quartal um ein Fünftel auf 270 Millionen Euro zu, wie S&T mitteilte. Das Betriebsergebnis (Ebitda) kletterte um rund 18 Prozent auf 25 Millionen Euro. "Mittelfristig wird S&T ein Gewinner der Krise sein", versprach Firmenchef Hannes Niederhauser. Deswegen werde am Ziel festgehalten, 2023 die Umsatzmarke von zwei Milliarden Euro zu knacken und auf ein Betriebsergebnis von 220 Millionen Euro zu kommen. Bereits vor einigen Tagen hatte die Technologiefirma ihren Ausblick angehoben und peilt für 2020 einen Umsatz von rund 1,15 Milliarden Euro sowie ein Ebitda von 115 Millionen Euro an.

BRENNTAG - Düsseldorf: Der Chemikalienhändler hat zum Jahresauftakt trotz der Coronakrise mehr verdient. Bei stagnierenden Erlösen in Höhe von rund 3,2 Milliarden Euro kletterte das operative Ergebnis (Ebitda) um 8,7 Prozent auf 263 Millionen Euro. Wegen der Unsicherheiten über die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie hatte der Vorstand bereits seine Jahresziele ausgesetzt. Die Dividende für 2019 soll aber gezahlt werden, bekräftigte das Management.

UNIPER - Düsseldorf: Der Versorger hat im ersten Quartal insbesondere wegen eines starken Gasgeschäfts zugelegt. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei auf 651 Millionen Euro gestiegen nach 185 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Wasserkraftwerke und Kernkraftwerke hätten von höheren Strompreisen profitiert. Positiv habe zudem die Wiedereinführung des Kapazitätsmarktes in Großbritannien gewirkt, während es in der internationalen Stromerzeugung Bremsspuren gab. Insgesamt konnte der Konzern seinen bereinigten Überschuss auf 499 Millionen Euro mehr als vervierfachen und die Prognose für das Gesamtjahr bestätigen.

RHÖN KLINIKUM - Düsseldorf: Kosten von 5,4 Millionen Euro im Zusammenhang mit der Asklepios-Offerte und Belastungen zur Bewältigung der Corona-Epidemie haben dem Klinikbetreiber zugesetzt. Im ersten Quartal brach das operative Ergebnis (Ebitda) um die Hälfte auf 13,9 Millionen Euro ein. Der Vorstand bekräftigte seine Jahresziele, stellte sie aber unter Vorbehalt etwaiger Auswirkungen der COVID-19-Pandemie.

FACEBOOK - Birmingham: Das weltgrößte Internetnetzwerk gibt die Mitglieder seines neuen Kontrollgremiums bekannt. Zu dem Gremium gehörten unter anderem der ehemalige US-Bundesrichter und Religionsfreiheitsexperte Michael McConnell, der Verfassungsrechtler Jamal Greene, die kolumbianische Anwältin Catalina Botero-Marino und die ehemalige dänische Premierministerin Helle Thorning-Schmidt, der ehemalige Richter am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, Andras Sajo, die jemenitische Aktivistin und Friedensnobelpreisträgerin Tawakkol Karman und der ehemalige Chefredakteur des Guardian, Alan Rusbridger, teilte das Unternehmen mit. Das unabhängige Gremium, das einige als "Supreme Court" des Internetkonzerns bezeichnet haben, wird in der Lage sein, Entscheidungen des Unternehmens und von Facebook-Chef Mark Zuckerberg zu kippen. Das Hauptaugenmerk soll auf der Beurteilung von politischen Äußerungen der Nutzer liegen, denn Facebook steht seit langem wegen Problemen beim Umgang mit Inhalten in der Kritik: Die Beschwerden reichten von der vorübergehenden Entfernung eines berühmten Kriegsfotos eines nackten Mädchens, das vor einem Napalm-Angriff in Vietnam flieht, bis hin zur Nichtbekämpfung von Hassreden in Myanmar gegen die Rohingya und andere Muslime.

AUSTRIAN AIRLINES - Wien: Die Lufthansa -Tochter will einem Medienbericht zufolge bis 2023 rund 1100 ihrer 7000 Mitarbeiter entlassen. Die Fluggesellschaft plane zudem, die Gehälter in diesem Zeitraum um 13 Prozent zu kürzen, berichtete die nationale Nachrichtenagentur APA unter Berufung auf Insiderinformationen nach einer Sitzung des österreichischen Aufsichtsrats. Die Airline hatte im Rahmen der Corona-Krise bei der österreichischen Regierung Soforthilfen in Höhe von 767 Millionen Euro beantragt. Austrian war nicht sofort für eine Stellungsnahme erreichbar. 


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