Politik

Corona: Kontaktbeschränkungen werden bis zum 29. Juni verlängert

Die Kontaktbeschränkungen im Verlauf der Corona-Pandemie werden bis zum 29. Juni verlängert.
26.05.2020 21:22
Aktualisiert: 26.05.2020 21:22
Lesezeit: 1 min
Corona: Kontaktbeschränkungen werden bis zum 29. Juni verlängert
3.05.2020, Berlin: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) spricht bei der Regierungsbefragung im Bundestag. (Foto: dpa) Foto: Michael Kappeler

Das Bundeskanzleramt teilt in einer Mitteilung mit:

„Bund und Länder haben sich heute auf einen gemeinsamen Beschluss zum weiteren Vorgehen hinsichtlich der coronabedingten Kontaktbeschränkungen geeinigt. Der wesentliche Teil des Beschlusses des Chefs des Bundeskanzleramtes und der Chefinnen und Chefs der Senats- und Staatskanzleien besteht darin, dass die Kontaktbeschränkungen jedenfalls bis 29. Juni fortgeschrieben werden. Die Länder können im Rahmen dieser Fortschreibung die bisher gültigen Kontaktbeschränkungen beibehalten oder den Aufenthalt im öffentlichen Raum nunmehr mit bis zu 10 Personen oder den Angehörigen zweier Hausstände gestatten.

Weiterhin wird empfohlen, die Zahl der Menschen, zu denen man Kontakt hat, möglichst gering zu halten und den Personenkreis möglichst konstant zu belassen. Auch bei privaten Zusammenkünften zu Hause in geschlossenen Räumen sollen die Hygiene- und Abstandsregeln umgesetzt werden. Die Zahl der Personen sollte an der Möglichkeit zur Einhaltung der Abstandsregel bemessen werden und für ausreichend Belüftung gesorgt werden. Die Zahl der Personen soll entsprechend begrenzt werden. Wo die Möglichkeit besteht, sollen die privaten Zusammenkünfte im Freien abgehalten werden, da hier ein erheblich geringeres Infektionsrisiko besteht. In jedem Falle soll die Nachvollziehbarkeit der Teilnehmer gewährleistet sein. Die Umsetzung liegt bei den Ländern.

Dort, wo die regionale Dynamik im Infektionsgeschehen dies erfordert, sollen im Rahmen der vorzusehenden Maßnahmen weitergehende Kontaktbeschränkungen erlassen werden, um den Ausbruch einzudämmen und ein überregionales Infektionsgeschehen zu verhindern. Dem Beschluss liegt die Einschätzung zugrunde, dass die Zahl der SARS-CoV2-Neuinfektionen in Deutschland auch einen Monat nach Beginn der Lockerungsmaßnahmen auf niedrigem Niveau ist. Dieser Erfolg beruhe wesentlich darauf, dass in allen relevanten Bereichen Abstands- und Hygieneregeln umgesetzt und eingehalten worden sind, stellen Bund und Länder fest und danken dafür allen Bürgerinnen und Bürgern, die dies möglich gemacht haben und die diese Regeln konsequent einhalten.“

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
DWN
Unternehmen
Unternehmen Corona-Schutzmasken: Haftstrafe für Steuerbetrug nach Millionen-Maskendeal
25.02.2026

Nach einem Maskengeschäft für 22 Millionen Euro muss ein Unternehmer jetzt ins Gefängnis. Was hat er sich zuschulden kommen lassen?

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Wirtschaftswachstum überrascht - doch Haushaltslöcher werden größer
25.02.2026

Deutschlands Wirtschaft wächst Ende 2025 stärker als erwartet. Im laufenden Jahr sollen staatliche Milliarden den Aufschwung ankurbeln....

DWN
Unternehmen
Unternehmen Eon-Aktie: Energiekonzern plant Milliarden-Offensive - Investitionen in Netzausbau
25.02.2026

Der Energiekonzern Eon legt solide Jahreszahlen vor und plant eine massive Investitionsoffensive von 48 Milliarden Euro bis 2030, um das...

DWN
Politik
Politik Banaszak zu Heizungsgesetz: Nur bei Gaswerken knallen Sektkorken
25.02.2026

Das Heizungsgesetz soll reformiert werden. Dabei gehe es nicht um Mieter, Hausbesitzer oder das Handwerk, kritisiert der Grünen-Chef. Er...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Ottobock-Aktie: Prothesenhersteller sucht Käufer für Stammwerk in Thüringen
25.02.2026

Der börsennotierte Prothesenhersteller Ottobock will sich von einem weiteren Geschäftsbereich trennen und von einem Standort mit...

DWN
Politik
Politik Draghi stößt Grundsatzdebatte an: Europäische Föderation für mehr Handlungsfähigkeit?
25.02.2026

Mario Draghi löst mit seiner Forderung nach einer europäischen Föderation eine Grundsatzdebatte über die Zukunft der EU aus. Kann eine...

DWN
Politik
Politik Kuba im geopolitischen Spannungsfeld: Díaz-Canel vor strategischer Bewährungsprobe
25.02.2026

Kubas Regime gerät durch Energiekrise, geopolitischen Druck und wachsende Isolation zunehmend unter strukturellen Stress. Steht das...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Börsen: Börsentag: Technologiesektor erholt sich, AMD und Softwarefirmen glänzen
24.02.2026

Die US-Aktienmärkte legten am Dienstag zu, da die Ängste der Investoren vor KI-bedingten Umwälzungen nachließen. Der Fokus des Marktes...