Politik

Russland entsendet Truppen an die Grenzen des Baltikums

Das russische Oberkommando hat veranlasst, Truppen in den westlichen Militärbezirk zu entsenden. Die USA und die Nato würden "antirussische" Operationen im baltisch-russischen Grenzgebiet durchführen.
15.06.2020 18:40
Lesezeit: 1 min
Russland entsendet Truppen an die Grenzen des Baltikums
Russische Militärdistrikte. (Grafik: Stratfor)

Russland hat sein 27. Rotbanner-Mot.-Schützenregiment aus Sewastopol in den Moskauer Verwaltungsbezirk Novomoskovsky entsendet. Dort soll sie sich der Rotbanner-Garde-Panzerarmee anschließen. Das teilt der Pressedienst des Russischen Westlichen Militärbezirks (WMD) mit. Sie sollen Aufgaben zur Gewährleistung der Verteidigung der Russischen Föderation in der westlichen strategischen Ausrichtung erfüllen.

Die motorisierten Schützeneinheiten sind mit „moderneren Waffen und Spezialfahrzeugen“ ausgestattet - darunter Panzer des Typs T-90A, gepanzerte Träger des Typs BTR-82A, Kampffahrzeuge des Typs BMP-3 sowie Luftverteidigungssysteme der Typen 9A34 Strela-10 und 2S6M Tunguska.

Der verstärkte Einsatz russischer Truppen in der westlichen Region ist darauf zurückzuführen, dass sich Generaloberst Sergei Rudskoj vom russischen Generalstab über "antirussische" Operationen beschwert hatte, die von den USA und NATO-Mitgliedern an den Grenzen Russlands durchgeführt wurden. Diese Aktion Russlands bringt jetzt mehr russische Streitkräfte in das Gebiet nahe der NATO-Grenze.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Damit Sie sich auf Ihr Unternehmen konzentrieren können

Ein Unternehmen zu führen, bedeutet, täglich Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig soll möglichst...

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Unternehmen
Unternehmen Investitionsflaute im Mittelstand: Jeder dritte Betrieb verschiebt Projekte
22.10.2026

Deutschlands Mittelstand hält sich bei Investitionen weiter zurück. Nur 40 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen setzten 2025...

DWN
Technologie
Technologie Fracking in Deutschland: Rettung für die Industrie oder teurer Irrweg?
22.10.2026

Russland, der Iran-Krieg und ein unberechenbarer US-Präsident zeigen, wie verwundbar Deutschlands Energieversorgung ist – zugleich...

DWN
Politik
Politik Trumps Verrat wird weitergehen
22.10.2026

Trump nähert sich Putin an, während Russland seine Angriffe auf die Ukraine ausweitet und nach Darstellung des Autors sogar die NATO...

DWN
Politik
Politik Heizkosten-Schock in Polen: Droht deutschen Haushalten ein ähnlich teurer Winter?
22.10.2026

In Polen warnen Wohnungsgenossenschaften ihre Bewohner bereits vor hohen Heizkosten. In einzelnen Fällen verschlingt die Wärmeversorgung...

DWN
Technologie
Technologie Fitness-Tracking im Alltag: Warum wir ständig unsere Daten kontrollieren und welche Risiken lauern
22.10.2026

Schritte, Schlaf, Kalorien oder Trinkmenge: Apps und Wearables machen den eigenen Alltag messbar wie nie zuvor. Für viele vermittelt das...

DWN
Politik
Politik Schufa-Score vor dem BGH: Wie transparent muss die Berechnung sein?
22.10.2026

Der Schufa-Score kann darüber entscheiden, ob Verbraucher einen Kredit bekommen oder auf Rechnung einkaufen dürfen. Doch wie der wichtige...

DWN
Technologie
Technologie Enthüllt: Diese US-Techkonzerne wollten den Stromverbrauch ihrer Rechenzentren geheim halten
22.10.2026

Google und Microsoft wollten zentrale Angaben zum Stromverbrauch ihrer irischen Rechenzentren unter Verschluss halten. Die Umweltbehörde...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Marktbericht: KI-Aktien erhalten Auftrieb nach positivem Auftakt der Berichtssaison
21.10.2026

Neue Rekordhochs und überraschende Bilanzen: Erfahren Sie, welche Entwicklungen die US-Märkte aktuell beflügeln.