Technologie

Absatz von E-Autos bleibt trotz Corona-Krise stabil

Die Krise wird dem Markt für E-Autos im laufenden Jahr wohl nicht schaden. Davon geht jedenfalls die internationale Energiebehörde IEA aus.
27.06.2020 13:19
Lesezeit: 1 min
Absatz von E-Autos bleibt trotz Corona-Krise stabil
Ein Ladepunkt für ein E-Auto. (Foto: dpa) Foto: Hendrik Schmidt

Der Absatz elektrischer Autos bleibt im laufenden Jahr trotz der Einbrüche im globalen Automarkt stabil. Damit erwartet die internationale Energiebehörde IEA das Erreichen des Meilensteins von zehn Millionen Stromern auf den Straßen der Welt, wie das Fachportal für Digitalisierung „t3n“ berichtet. Die Entwicklung von E-Fahrzeugen ist auch für den deutschen Mittelstand von Interesse – beispielsweise für die Logistik, die im Zusammenhang mit der Klimawende verstärkt auf alternative Antriebe setzen muss.

Die IEA geht ihrem aktuellen Bericht zufolge davon aus, dass auch im laufenden Jahr rund 2,1 Millionen E-Autos verkauft werden. Dies wäre auf demselben Niveau wie im Jahr 2019. Letztlich wäre eine Stagnation sowieso keine Überraschung – auch ohne Pandemie.

Denn der Absatz war in der Vergangenheit nach den starken Zuwächsen immer weniger geworden. Im vergangenen Jahrzehnt hatte es pro Jahr noch ein Plus von einem Drittel gegeben. Im vergangenen Jahr war damit allerdings auch schon Schluss: So waren die Volumina lediglich um sechs Prozent geklettert. Der Anteil der Stromfahrzeuge an den Gesamtzahlen beträgt nach wie vor nur einige Prozentpunkte.

Im laufenden Jahr soll sich der Anteil der Stromer auf drei Prozent erhöhen, prognostizieren die Fachleute der Energiebehörde. Weltweit war die Richtung nicht klar, in die sich der E-Automarkt bewegt. Mit etwa der Hälfte der verkauften Fahrzeuge lag erneut China mit weitem Abstand auf Platz eins.

Gleichzeitig sorgten dortige regulatorische Änderungen für ein Abflauen des Interesses an neuen Stromern. Als zweitgrößter Markt für E-Autos erwies sich erneut Europa mit 561.000 verkauften Einheiten, gefolgt von den USA mit 327.000 Verkäufen.

Die IEA erwartet für die E-Autos im laufenden Jahr einen Gesamtanteil von einem Prozent am Gesamtabsatz. Das allerdings hänge stark davon ab, wie sich die weltweite Pandemie entwickelt. So könnten sich neue Infektionswellen oder nicht prognosegerechte Erholungsphasen in den Ökonomien der Welt auch verschlechternd auswirken.

Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Trotz der Preisschwankungen von XRP haben Nutzer auf XRP-Staking-Plattformen über 9.000 US-Dollar pro Tag verdient.

Mit Blick auf das Jahr 2026 zeigen die Kursentwicklung und die Marktstruktur von XRP positive Veränderungen im Kryptowährungsmarkt....

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft „Ein Albtraum für den Handel“: EU kontert Trumps Strafzoll-Drohungen
19.01.2026

Donald Trump will mit Strafzöllen Druck auf Europa ausüben – doch kann er sich dabei überhaupt einzelne EU-Staaten herauspicken?...

DWN
Finanzen
Finanzen Novo Nordisk-Aktie fällt kräftig: Was sind die Gründe – und ist das die Chance zum Einstieg?
19.01.2026

Die Novo Nordisk-Aktie startet nach einer starken Aufwärtsrally überraschend schwächer in die neue Börsenwoche. Hinter dem Rücksetzer...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Anleihemarkt in Alarmbereitschaft: Aus Sicht eines Top-Ökonoms wächst das Risiko für Investoren
19.01.2026

Ein dänischer Star-Ökonom schlägt in den USA Alarm: Die Mischung aus aggressiver Finanzpolitik, politischem Druck auf die Notenbank und...

DWN
Finanzen
Finanzen Experten an den US-Börsen: Goldpreis zu hoch – weg aus den USA, kaufen Sie diese Aktien
19.01.2026

Geopolitische Schocks, politische Unberechenbarkeit und dennoch: Die Börsen laufen weiter. Während Gold auf Rekordniveau polarisiert,...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft IWF sieht Deutschland 2026 stärker wachsen – Optimismus für Wirtschaft
19.01.2026

Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet damit, dass die deutsche Wirtschaft 2026 stärker wächst als andere G7-Staaten. Damit...

DWN
Panorama
Panorama Putins Angst vor Journalisten: Der Fall eines norwegischen Mediums
19.01.2026

Fünf Journalisten im norwegischen Grenzort Kirkenes geraten ins Visier des Kreml: Russland erklärt ihr Medium zur „unerwünschten...

DWN
Politik
Politik Elektroauto-Kaufprämie: Schneider lockt mit bis zu 6.000 Euro Förderung
19.01.2026

Die Bundesregierung fördert den Kauf oder das Leasing von Elektroautos wieder mit bis zu 6.000 Euro. Umweltminister Carsten Schneider...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Start-up-Finanzierung 2025 steigt wieder – Bayern überholt Berlin
19.01.2026

Deutsche Start-ups profitieren 2025 von einem leichteren Zugang zu Investorengeldern. Laut einer Studie der Beratungsgesellschaft EY...