Deutschland

Ab Mittwoch: Kaufprämie für Elektro-Autos verdoppelt sich

Der Staat zahl ab Mittwoch eine doppelt so hohe Kaufprämie für Elektroautos.
07.07.2020 15:08
Lesezeit: 1 min
Ab Mittwoch: Kaufprämie für Elektro-Autos verdoppelt sich
Ab Mittwoch zahlt der Staat pro E-Auto eine Prämie von bis zu 9.000 Euro. Foto: Roland Weihrauch

Morgen wird die erhöhte Kaufprämie für Elektro-Autos und Hybride in Kraft treten. Damit wird der bisherige staatliche Bonus verdoppelt, und rein elektrische Autos erhalten eine Förderung von bis zu 9.000 Euro, wie das Wirtschaftsministerium am Dienstag mitteilte.

Bei den Plug-in-Hybriden können es bis zu 6.750 Euro sein. Diese Hybride sind Verbrenner, die auch über einen Elektromotor verfügen, dessen Batterie über das Stromnetz geladen werden kann. Diese Förderung ist umstritten, da viele solcher Hybrid-Autos praktisch nie elektrisch fahren. Auf dem Papier gelten sie jedoch als klimafreundlich.

Die erhöhte staatliche Prämie gilt auch rückwirkend für gebrauchte Fahrzeuge, die nach dem 4. November 2019 zugelassen wurden.

Die sogenannte Innovations-Prämie ist bis Ende 2021 befristet. Beschlossen wurde der erhöhte Bonus im Rahmen des Konjunkturpaketes Anfang Juni. Die Autobranche hatte eigentlich auch auf eine Prämie für Benziner und Diesel gehofft. Besonders die SPD wehrte sich jedoch dagegen. Stattdessen soll die Anfang Juli in Kraft getretene Mehrwertsteuer-Senkung der Industrie einen weiteren Impuls in der Corona-Krise geben.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Technologie
Technologie Das Thema Datenschutz ist als Verkaufsargument erneut in den Fokus gerückt

Nicht nur im Bankwesen oder in den sozialen Medien spielt der Datenschutz bei alltäglichen Kaufentscheidungen eine wichtige Rolle. Auch...

DWN
Politik
Politik Nach Waffenruhe: Wie ist der Stand in der Straße von Hormus?
09.04.2026

Der Iran will Maut verlangen. Was ist erlaubt, und wer könnte die Passage sichern? Antworten auf zentrale Fragen.

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Spritpreise fallen kaum: Ölpreis stürzt, Zapfsäule bremst
09.04.2026

Der Ölpreis bricht ein – doch an der Zapfsäule kommt davon kaum etwas an. Jetzt wächst der Druck auf Konzerne und Politik, die Preise...

DWN
Politik
Politik Streit um Rundfunkbeitrag: VGH prüft Programmvielfalt
09.04.2026

Neun Kläger vor dem VGH Baden-Württemberg weigern sich, den Rundfunkbeitrag zu zahlen. Sie bezweifeln die Ausgewogenheit der...

DWN
Panorama
Panorama Psychische Gesundheit: Was DiGAs bringen und wo es die App auf Rezept gibt
09.04.2026

Psychische Erkrankungen nehmen zu, Therapieplätze sind knapp. Digitale Gesundheitsanwendungen, sogenannte DiGAs, versprechen schnelle...

DWN
Finanzen
Finanzen Neobroker unter Druck: Trade Republic kämpft gegen EU-Regulierung
09.04.2026

Die EU beendet die ultragünstigen Neobroker-Deals, Trade Republic gerät unter Druck. Anleger müssen sich auf höhere Kosten und neue...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Firmenpleiten auf höchstem Stand seit mehr als 20 Jahren
09.04.2026

Mehr als 4.500 Firmen meldeten im ersten Quartal Insolvenz an – so viele wie seit 2005 nicht mehr. Besonders stark betroffen sind...

DWN
Politik
Politik 5 Prozent Inflation: Trotz Waffenstillstand droht erheblicher Kaufkraftverlust
09.04.2026

Es ist laut IEA die "schwerste fossile Energiekrise unserer Zeit" – und die Inflation zieht bereits spürbar an. Experten warnen vor...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Iran-Krieg treibt Preise: Europas Konsum kippt
09.04.2026

Der Iran-Krieg trifft Europas Haushalte direkter als viele erwarten: Preise steigen, Spielräume schrumpfen. Verbraucher reagieren –...